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(21.10.2018, 03:28 Uhr)

 
 
 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
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Habe durch Zufall diesen Austausch gefunden. Stehe auch darauf, viel zu kleine Damenstiefel anzuziehen und dann bis zu vier oder fünf Stunden zu tragen. Schnürstiefeletten sind auch immer gut. Habe Schuhgröße 45. Komme in 39er/40er rein, je nach Marke, Lederart und Design. Nach 2-3 Stunden in sehr schmalen und engen 40er merkt man den Fuß fast nicht mehr. Danach, wenn das Blut wieder in die Füße strömt, ist der Schmerz auch geil. Im Winter gehe ich mit den zu kleinen Stiefeln dann auch schlafen. Nur länger als 3-4 Stunden klappt das nicht. Trotz Müdigkeit ist dann der Schmerz irgendwann zu heftig. Daher mache ich nach der engen Variante anschließend den Wechsel zu 42er Stiefeln. Damit kann ich dann bis zum Morgen schlafen.
Besondere Herausforderungen sind Mädchenschuhe der Größe 39/40. Die sind deutlich schmaler geschnitten und das ist dann ein besonderes Erlebnis, wenn die Füße drin sind. Anhand der Bilder bei ebay kann ich inzwischen ganz gut abschätzen, welche Schuhe geeignet sind. Habe mir jetzt mal 38er S-Oliver Stiefel aus weichem Kunstleder bestellt. Mal sehen, wie das Anziehen klappt. Gut sind auch immer Stiefel mit dickerem Fell. Die haben etwas mehr Spielraum.
Wenn man das echte Leder dehnen will, hilft warme Pisse. Stiefel ordentlich durchtränken und dann anziehen. Mit etwas Geduld klappt das.
Hallo,
klingt interessant. Sind das Stiefel mit Absatz oder ohne? Und trägst Du die nur zuhause oder auch auf der Straße manchmal?
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Damenstiefel mit flachem, breitem Absatz nicht so auffällig sind und die ziehe ich manchmal dann auch auf der Straße an.
Was das Material betrifft, so habe ich das Gefühl, bei Leder dauert es etwas, bis das Material sich anpasst. Dein Tip ist da sicherlich hilfreich. In Kunststoff-/Kunstlederstiefel sollte das Anziehen mit einem stabilen Metall-Schuhlöffel gut möglich sein. Allerdings wenn es keine Schnürstiefel sind, ist es schwierig mit der Ferse über die Engstelle oberhalb der Fersenkappe zu kommen.

Hast Du die 38er S-Oliver-Stiefel inzwischen bereits anprobieren können?
Sorry, ich habe Deine Antwort jetzt erst gesehen.
Die Absätze sind eher flach, bis 3 cm. Inzwischen traue ich mich mit Schnürboots auch nach draussen, mit klassischen Damenstiefeln nur im Herbst/Winter, wenn die Hosen länger sind. Auch dann nur mit den Modellen, die vorne nicht zu spitz zulaufen.
Die 38er Stiefel habe ich nach mehrmaligen Versuchen anbekommen. Vorher auf die Heizung gelegt, dann war das Kunstleder schön weich. Der Trick funktioniert ganz gut. Das mit der Pisse klappt das tatsächlich gut.
Aber mehr als 60 Minuten halte ich die 38er Größe nicht durch.
Inzwischen habe ich auch 38er Schnürstiefel von Sommerkind, Landrover und Mustang. Da komme ich mit viel Arbeit rein und halte es knapp 60 Minuten aus. Besonders herausfordernd ist dann, alle 10 - 15 Minuten durch eine Verengung der Schnürung den Druck zu erhöhen.
Ich stelle mir bei diesen Schuhen immer einen Timer. Nach Ablauf der Mindestzeit dann jeweils um 10 Minuten "freiwillig" mehrfach verlängern. Das ist echt eine Überwindung. So 2-3 x bekomme ich das schon hin. Dann ist Ende. Aber vielleicht schaffe ich das auch noch auf 5x.
Was schaffst Du?
Wow, mit Deiner Schuhgröße 45 bist Du aber gut dabei, wenn Du es in 39er und gar 38er schaffst.
Ich mag derzeit Schnür-Boots im Cowboy-Stil (die mit den hochqualitativen Sohlen, wie z.B. Tony Mora), aber wenn ich mit meinen 43er Füßen in 36er Schuhe will, muß ich mich schon sehr anstrengen.
Damenschuhe mit hohem Absatz gehen unter Größe 38 kaum (wobei ich auch in 38er oft schon nicht mehr hineinkomme).
Wenn ich dann 37er oder gar 36er trage, geht kaum mehr als 1 Stunde. Aber manchmal reizen mich dann Gedanken, große Turnschuhe oder Schnürstiefel in "normaler" Größe drüberzuziehen und auf die Straße zu gehen. Oder mit der U-Bahn ein wenig rauszufahren. Dann ist es unmöglich, die auszuziehen (bzw. wäre dann wohl mehr als peinlich)...
In Größe 39 (hängt aber vom Hersteller ab) halte ich es schon auch mal mehrere Stunden aus.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 14.09.2018 (16:09 Uhr) Fußqual
Vor einem Jahr habe ich auch unterhalb von 41er max. 5 Minuten ausgehalten. Aber inzwischen weiss ich, dass so nach 10-15 Minuten sich das Leder scheinbar doch was anpasst durch die Wärme und zugleich das Schmerzempfinden erstmal abnimmt. Zumindest zeitweise. Ich habe aber auch Schuhe, da komme ich wegen des langen Spans der Füße überhaupt nicht rein. Inzwischen habe ich einige Erfahrungen, wenn ich Bilder sehe, welche Modelle "passen" könnten. Auch bei den Stiefeln kommt es auf die Qualität der Reißverschlüsse und die Dehnbarkeit in Knöchelhöhe an. Damit die auch schön schließen.

Höhere Absätze (> 4 cm) habe ich noch nicht ausprobiert. Finde ich auch nicht so anregend.

Deine Idee mit den "Überschuhen" hatte ich auch schon. Nur sieht das total nach Klumpfuß aus. Aber mit der U.Bahn rausfahren und ggf. einen Spaziergang bis zur übernächsten Station machen zu müssen und von dort dann wieder zurück zu fahren, ist eine tolle Idee. Das probiere ich mal. Ich denke, am Anfang nehme ich mir sicherheitshalber im Rucksack normale Treter mit. Aber bei deren Nutzung muss eine Strafe vorher klar sein. z.B. nach Rückkehr dann die extrem engen 38er Sommerkindschnürboots mit jeweils 4 Nägeln über 1 Stunde. Und dann die Fahrten immer weiter ausdehnen. Dafür habe ich ein paar Schnürboots, die auch nicht zu weiblich aussehen.

Jetzt habe ich mir gerade Mädchenschnürboots ersteigert. Sind als eher schmal geschnitten beschrieben. Größe 39. Bin gespannt. Vielleicht sind die für die erste U-Bahn Tour die richtigen.

 Erfahrungen längere Spaziergänge 05.10.2018 (18:05 Uhr) Fußqual
Die Idee mit dem Spaziergang habe ich letzte Woche realisiert. Die Schnürboots von S-Oliver (Mädchen, Größe 39) sind schon sehr eng. Dank des Kunstleders bekam ich tatsächlich meine Füße komplett rein. Da war ich mir beim Öffnen des Paketes nicht so sicher gewwesen.
Habe mir einen 7 km Rundweg rausgesucht, damit ich ab dem weitest entferntesten Punkt die Notwendigkeit hatte, bei zunehmenden Schmerzen auch zurück zu laufen. Ersatzschuhe hatte ich keine dabei. Die Treppe zur Wohnung war dann schon eine Herausforderung am Ende. War aber eine sehr intensive Erfahrung und wird ausgedehnter wiederholt.  
Das mit den "Überschuhen" mag zwar etwas klobig aussehen, aber mir ist das noch lieber als mit offensichtlichen Damenschuhen auf der Straße "erwischt" zu werden. Vor allem, wenn sie dazu noch höhere Absätze haben.

Gleich mit 5 Größen zu klein einen 7km Rundweg? Wow, respekt! Aber hattest Du hinterher nicht blaue Nägel an den großen Zehen bekommen? Das ist bei mir z.B. der Grund, warum mir die spitze Form bei zu kleinen Schuhen lieber ist. Hast Du die Wiederholung bereits hinter Dir? Ggf. werde ich demnächst auch mal wieder intensivere Erfahrungen machen (mit Größe 37,5 den Weg in die Arbeit - aber große Schuhe drüber).
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 16.10.2018 (19:45 Uhr) Fußqual
Die Wiederholung steht am Wochenende an. Die Zehennägel sind schön kurz. Ich habe die Erfahrung, dass gerade nicht zu spitz zulaufende Schuhe / Stiefel eigentlich besser sind. Habe für das Wochenende jetzt 39er Tom Tailor Stiefel im Blick. Laufe die gerade etwas ein, damit der Reissverschluss auch komplett zugeht.
Da ich flache Absätze bevorzuge, geht das mit einer längeren Jeans ganz gut mit den Ausseneinsätzen. Wenn es nicht gerade die total belebte Straße ist. Auch shoppen würde ich damit aktuell nicht gehen.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 18.10.2018 (18:30 Uhr) Stefan
Bei der Auswahl viel zu kleiner Schuhe, die die Füße bereits nach kurzer Zeit taub werden lassen, tendiere ich eher zu breiteren Zehenkappen. Spitz zulaufende Schuhe drücken die Füße ja eher seitlich zusammen, was sich in Verbindung mit etwas Absatzhöhe vom Gefühl her natürlich noch weiter steigern lässt. Ab einer gewissen Absatzhöhe wird es allerdings immer schwieriger den Fuß komplett in den Schuh zu bekommen, somit den Schuh den Druck aufbauen zu lassen, der sich für uns Liebhaber extrem enger Schuhe immer wieder toll anfühlt. So richtig knalleng bekommt man meiner Erfahrung nach aber nur flache Schnürschuhe oder Stiefel, wie etwa sogenannte Approachschuhe oder Rollschuhe. Die mir vier Nummern zu kleinen Approachschuhe einer Bekannten haben mir schon mal blaue Zehennägel beschert. Die Inlineskates meiner Freundin, mir fünf Nummern zu klein, waren dagegen etwas fußfreundlicher. Obwohl, oder besser, weil sie ziemlich schmal geschnitten waren, drückten sie seitlich recht nett, doch es fehlte ihnen irgendwie noch der gewisse Kick, den die Approachschuhe erzeugten. Etwas später habe ich die mir ebenfalls vier Nummern zu kleinen Quadro-Rollschuhe meiner Bekannten ausprobiert. Erstmal rein optisch eine Ernüchterung wegen der Form, die im direkten Vergleich zu den Inlinern breiter ausfiel, und an den Zehen auch nicht so schön schlank zulief.

Weil ich darauf spekuliert hatte ihre Rollschuhe abends eventuell heimlich anprobieren zu können, hatte ich zuvor meine Zehennägel extra stark gekürzt und glatt gefeilt. Diese festen hochwertigeren Rollschuhe waren innen mit einem sehr glatten Leder ausgekleidet, ganz im Gegensatz zur Gewebebeschichtung der Inliner. Bei der Anprobe dann ein Aha-Erlebnis: Barfuß stiessen die Zehen bereits vorne an, während ich gerade mal halb in dem Rollschuh steckte, jedoch ohne den gewohnt hohen seitlichen Druck, den ich von den Inlinern meiner Freundin kannte. Die Ferse rutschte an dem festen, glatten Leder bis auf die Sohle hinunter, während sich gleichzeitig der Druck von vorn auf die Zehen immer weiter erhöhte. Ich brauchte noch nicht mal einen Schuhanzieher. Nun sass die Ferse viel satter im Schuh - sie passte einfach besser in die breitere Fersenkappe. Das Druckgefühl in den Zehen und im Mittelfuß erreichte eine bis dahin unerreichte Qualität, und das obwohl die Rollschuhe eine Nummer größer ausgezeichnet waren als die Inliner. Inzwischen habe ich diese Rollschuhstiefel ohne Rollgestell in der größten Weite 5,5 Nummern kleiner erwerben können als meine normale Schuhgröße, und bin begeistert davon wie geil sich die Fußknochen zusammenschieben wenn der Fuß ganz drin steckt. Die Kirsche auf der Torte ist hierbei die Möglichkeit die Stiefel unverlierbar fest zuschnüren zu können und dann versuchen damit zu gehen.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 08.11.2018 (21:22 Uhr) Fußqual
Das mit den Rollschuhen ist nicht so mein Ding. Aber jeder hat ja seine Vorlieben :-). Jetzt war ich am Sonntag mit 39er Ricosta Stiefel mit Weite M unterwegs. War schon anstrengend so fast 2 Stunden. Aber da ich die 2 Stunden  nicht ganz voll gemacht habe, habe ich mir dann eine Strafstunde in der Wohnung "auferlegt". Dann war aber der Schmerz, als ich die Stiefel aus hatte, richtig heftig und ich musste erstmal 20 Minuten auf dem Sofa liegen, bevor ich wieder Gefühl in den Füßen hatte.
Jetzt habe ich mir vom gleichen Modell die 38er bestellt. Gut und gern getragen. Da der 39er gut anziehbar ist und mit nur leichten Mühen der Reißverschluss zugeht, hoffe ich jetzt auf ein besonderes Erlebnis in 38.
Dann habe ich neu einen Wildlederstiefel von Tamaris, der relativ fest um die Fuß schließt. Ist so wie bei den Rollschuhen. Reinkommen geht ganz gut, aushalten eine Herausforderung. Bei 1,5 Stunden habe ich aufgebeben. Ging gar nicht mehr.
Aber eine neue Spielart habe ich auch entdeckt und will die jetzt trainieren. Extrem eng umschließende Schuhe anziehen, möglichst Schnürboots mit festerem Leder. Fuß muss ganz rein gehen. Dann ohne eine ablenkende Aktivität wie TV, PC oder so, möglichst lange aushalten. Rumlaufen gut, auf dem Sofa sitzen auch gut. Aber eben volle Konzentration auf den Schmerz. Bei der ersten Runde habe ich nach 20 Minuten aufgegeben. Das ist echt hart. Mein Ziel wäre jetzt, 60 Minuten zu schaffen. Das ist mental echt eine Herausforderung. Denn der Schmerz ist ja der gleiche. Aber er kommt voll an.
Habe jetzt gerade gesehen, dass schmale Däumlingstiefel zur Versteigerung stehen. Mal sehen, ob ich die ersteiger. Die haben auch sehr festes Leder. Das kann eine Herausforderung werden. Da geht nichts mit Einlaufen.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 09.11.2018 (19:11 Uhr) Stefan
Die Stiefel, mit denen du unterwegs warst, haben gegenüber Rollschuhen (selbst ohne Rollen darunter) den Vorteil unauffälliger zu sein. Ich habe inzwischen solche Approachschuhe, von denen ich berichtete, viereinhalb Nummern zu klein ersteigert. Damit habe ich eine interessante Radtour unternommen. Die Schuhe waren von der Vorbesitzerin nicht oft getragen worden, also alles andere als weich und eingelaufen. Zu einer langen Hose getragen fällt es bei solchen Schuhen auch nicht auf wenn man sie barfuß mit einer Plastiktüte trägt, und es eigentlich ein Damenmodell ist.

Plastiktüte sei Dank dauerte das Anziehen auch gar nicht mal so lange. Damit aber zu laufen und dann noch das Rad aus dem Keller zu holen war schon anstrengend. Heftiger wurde es nach den ersten Minuten der Fahrradtour an der ersten roten Ampel. Da habe ich die Schuhwahl fast schon bereut, bin aber weiter gefahren. Die gleiche Erfahrung, von der du auch berichtest: Reinkommen geht noch ganz gut, Aushalten ist eine Herausforderung. Nach knapp einer halben Stunde konnte ich nicht mehr, war aber schon längst wieder auf dem Heimweg. Das Rad irgendwie wieder in den Keller zu bringen, vorher die Schuhe aber noch nicht ausziehen zu können, war ein weiteres schmerzhaftes Highlight.

Was du von der vollen Konzentration auf den Schmerz berichtest, klingt vertraut. Einmal habe ich diese Schuhe jetzt schon angezogen, und sitzend in völliger Dunkelheit abgewartet wie sich die Schmerzen aufbauen. Es fühlt sich heftiger an als im Strassenverkehr. Nach einer Viertelstunde war Schluss. Extrem feste Lederschuhe, oder noch besser Schnürstiefel, viel zu klein anziehen, ist eine schöne Herausforderung. Gerade auch, wenn sie sich nicht mal eben so einlaufen lassen, sondern auch nach etlichen Anproben immer noch gnadenlos eng sind wie am ersten Tag. Hinzu kommt die Neugier, wie weit man mit der Größe seines Lieblingsschuhs noch heruntergehen kann, wie lange man es dann darin aushält, und ob man am Limit angelangt überhaupt noch auftreten kann.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 09.11.2018 (22:07 Uhr) Stiefelchen
Du dämlicher Spinner. Geh sterben. Was für ein unfassbarer Schwachsinn. Wahnsinn.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 10.11.2018 (00:09 Uhr) Stefan
Wenn man stirbt, weiß man nicht dass man tot ist. Und dass man anderen Menschen Kummer bereitet. Das gleiche trifft auch zu wenn man doof ist.
Approachschuhe - klingt interessant. Jedenfalls die Erfahrungen, von denen Du hier berichtest. Anscheinend ist es nicht so schwierig, auch in kleinere Größen hineinzukommen. Mit viereinhalb Nummern zu klein hatten sie dann welche Größe?
(wenn ich mich an Größe 36 versuche, fällt es im Verhältnis zur Körpergröße doch ein wenig auf, daß die Schuhe sehr klein wirken)

Andere Frage: da Du doch eine Weile in den Schuhen aushalten mußtest: hattest Du blaue Flecken an den Zehennägeln? Oder alles ok?
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 14.11.2018 (21:48 Uhr) Stefan
Meine zuletzt ersteigerten Approachschuhe in Größe 36,5 fallen bei mir zum Glück nicht auf den ersten Blick als zu klein auf, da ich nur knapp über 1,70 m lang bin. Die Schuhe wirken auch größer als sie es tatsächlich sind. Blaue Flecken gab es bei dieser Aktion keine. Der Trick ist es die Nägel ziemlich weit zu kürzen, jedoch nur so weit, dass sie das Nagelbett noch genügend schützen können wenn der Schuh sehr fest dagegen drückt. Als mir das Malheur mit den blauen Flecken passiert ist, waren die Nägel doch noch etwas zu lang gewesen, was ich überhaupt nicht gefühlt habe. Das Stechen in den Zehen bei zu kurz gefeilten Nägeln merkt man in zu kleinen Schuhen aber sofort. Was sind deine Erfahrungen mit blauen Flecken durch die Stiefel, die du mit Pappmaché modifiziert hast? Spürst du manchmal auch am nächsten Tag noch etwas von den engen Schuhen, wenn du mit der Tragedauer bis ans Limit gegangen bist?
Danke für den Tip mit dem Kürzen der Nägel. Da mache ich mir nur immer Sorgen, daß die dann doch irgendwann ins Nagelbett einwachsen können und sich dann etwas entzündet. So wäre dann der Spaß wirklich vorbei.

Aus Pappmache bestehen bei mir "Einsätze", d.h. auf diese Weise lassen sich in (fast) normalgroßen Schuhen die Großzehen im Winkel vom ca. 45 Grad abknicken. Hat eine gewisse Faszination, wenn die Großzehen nicht vorne, aber an der Außenseite der Schuhe anstoßen. Von der Art des Schmerzes ist das wieder ganz anders. Bei meinem letzten Spaziergang über ca. 20 Minuten mit derart modifizierten Cowboystiefeln hatte ich keine blauen Flecken davongetragen. Allerdings waren die Schmerzen anfangs so groß, daß ich tatsächlich noch überlegt habe, damit tatsächlich auf die Straße zu gehen (und mich gefragt habe, ob ich es schaffe, damit halbwegs "normal" zu laufen).

Schnürschuhe, bei denen die Schnürung sehr weit nach vorne, z.T. über den Zehenbereich geht, klingen sehr interessant. Was gibt es denn dafür noch für Bezeichnungen oder Arten, außer Approach-Schuhen?
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 15.11.2018 (22:13 Uhr) Stefan
Zustiegschuhe ist eine weitere Bezeichnung. Hast du schon mal Kletterschuhe oder Boulderschuhe ausprobiert? Die sitzen ja bereits in normaler Strassenschuhgröße schön stramm am Fuß, wären zum Spazierengehen aber zu auffällig. Die gibt es für die höchsten Schwierigkeitsgrade beim Klettern in Ausführungen, die dem Fuß eine asymmetrische Vorspannung geben, nach unten durchbiegen, und die Zehen in der Zehenbox aufstellen. Einige Modelle gibt es mit Klettverschluss, aber auch welche zum Schnüren, wobei die Schnürung über den Zehenbereich geht.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 25.11.2018 (10:08 Uhr) Fußqual
Statt Zustiegsschuhe etc. gehen auch gut schmale Schnürboots mit festem Leder. Habe zwei unterschiedliche Varianten. Einmal welche von Landrover und einmal S. Olvier Schnürstiefeletten, die auf dem ersten Blick nicht danach aussehen. Ist ein Kunst-Velourleder. Das ist sehr steif und ist bei einem schmalen 39er Damenschnitt nach 60 Minuten eine ordentliche Herausforderung. Habe die gestern 1,5 Stunden angehabt. Alle 10 Minuten enger geschnürt. Und da ich die beim Putzen anhatte, war immer wieder hinhocken und aufstehen total schmerzhaft. Aber als ich meine 90 Minuten voll hatte, war das schon ein Hammergefühl. Jetzt bin ich gerade mit engen Superfit Stiefeln los und habe mir einen Bürovormittag vorgegeben. Ohne Ersatzschuhe dabei. Muss also trotz Schmerzen gleich noch nach Hause laufen (20 Minuten). Mal sehen, wie das klappt.
Gut sind übrigens auch Schnürboots von Däumling und teilweise Rieker. Wie schon gesagt, das Leder darf halt nicht nachgeben.
Cowboystiefel zum Schnüren sind dafür auch ganz gut geeignet - finde ich. Das Leder ist meistens sehr hart und gibt nur schwer nach und dazu sind sich schön spitz / schmal geschnitten.
Zustiegsschuhe habe ich mir angesehen, die sehen aber recht..."strange" aus. Also weniger etwas für die Ästhetik. Wobei mich das Gefühl darin (am besten in Größe 36) durchaus interessieren würde :-) .

Wie sieht das denn mit so einem Büro-Vormittag aus? Fällt den Kollegen nicht auf, daß Deine Schuhe viel zu klein sind?
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 27.11.2018 (23:37 Uhr) Jonas
Habe das Forum gerade entdeckt und sehe mich darin bestätigt nicht allein mit dem Spass an zu kleinen Schuhen zu sein. Bei mir ging es mit der Pubertät los, als meine ältere Schwester damit anfing spitze Pumps zu tragen. Die waren nur eine Nummer zu klein, nicht allzu hoch, dafür aber schön spitz. Das Verbiegen der Zehen und das Druckgefühl faszinierten mich. Das entwickelte sich weiter: Meine Füsse wuchsen, die meiner Schwester aber nicht. Auch die Schuhe der Freundinnen meiner Schwester weckten mein Interesse. Wenn sich die Gelegenheit ergab, und ich ungestört deren Schuhe anprobieren konnte, war das immer etwas Besonderes. Vor allem wenn es Schuhe aus festem Material waren, die nicht grossartig nachgaben, aber so eng, dass sie nach kurzer Zeit schmerzten. Einmal bekam ich eine Unterhaltung mit, wo eine Freundin über Nagelpilz sprach, den sie sich beim Schwimmen eingefangen hatte. Diese Freundin trug häufig spitze Cowboystiefel, die es mir natürlich auch angetan hatten. Ich musste mir also etwas überlegen, um nicht auch vom Pilz befallen zu werden. So kam ich darauf Gemüsetüten zu verwenden und die engen Stiefel barfuss mit Tüte anzuziehen. Sie hatte ansich schon ziemlich schmale Füsse, was sich in ihren zu kleinen Stiefeln angenehm schmerzhaft bemerkbar machte. Gut gefielen mir in dieser Hinsicht auch ihre, wie sie mal erwähnte, massgefertigten Schlittschuhe. Barfuss mit einer Gemüsetüte angezogen drückten die schon ganz ordentlich, nach dem Zubinden natürlich erst recht. Schwere Wanderstiefel besass sie ebenfalls, welche sich auch schön eng zuschnüren liessen. Mit denen bin ich damals sogar mitten in der Nacht draussen spazieren gegangen.
Liebe Grüsse in die Runde
Jonas
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 02.12.2018 (09:02 Uhr) Fußqual
Das war ein Sonntagvormittag, da ist bei uns in der Regel keiner :-). Habe einige Dinge aufzubereiten gehabt und konnte damit das nützliche mit dem Kick verbindenn.
Zustiegsschuhe sind Alpinschuhe. Die sind halt technisch-sportlich.
Habe es übrigens jetzt geschafft, 38er Ricosta Stiefel Breite M anzuziehen. Nachdem das Leder etwas gedehnt war und durch die Wärme weicher wurde, habe ich mit viel Arbeit sogar den Reißverschluss zubekommen. Das ganze Procedere hat gut 40 Minuten gedauert und war ziemlich anstrengend. Dann bin ich in der Wohnung damit auch rumgelaufen. Nach 30 Minuten war aber Schluss. Danach habe ich 15 Minuten gebraucht, bis die Schmerzen nach dem Ausziehen durch die wieder einsetzende Blut-Zirkulation vorbei waren. Jetzt gibt es also ein neues Ziel: die Tragedauer auf 60 Minuten auszudehen. Messen tue ich übrigens immer ab dem Zeitpunkt, an dem die Schnürung sehr fest oder der Reissverschluss zu ist. Also die Zeiten davor, fallen weg. Ist ein guter Kick.  
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 02.12.2018 (19:36 Uhr) Fußqual
@Jonas: Schön, dass Du zum Austausch dazu stößt.
Jetzt im Winter gehe ich inzwischen viel auf "Wanderung". Da fällt das in der Dunkelheit nicht so auf mit den kleinen Schuhen und den Damenschuhen. Bin jetzt auch gerade wieder unterwegs gewesen.
Auch eine Alternative: Überschuhe. Wenn die Damenschuhe zu "auffällig" sind, einfach die Überschuhe drüberziehen und ab damit auf die Straße :-)
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 08.12.2018 (08:49 Uhr) Fußqual
Ich habe jetzt Schnürboots in Größe 40 angehabt, die sehen so aus wie Timberlands. Waren wenig getragen, daher nicht ausgelatscht oder so. Also genau richtig. Sehr festes Leder, sogar noch mit Tex-Membrane, also weniger dehnbar als reines Leder. Die fallen eher wie kleine 39er aus. Also richtig anstrengend reinzukommen. Und da gibt nichts nach, ist der Fuß drin, ist er von der Ferste bis zu den Zehen eng umschlossen. Die Farbe habe ich so gewählt, dass zumindest auf den ersten Blick es nicht zu auffällig ist. Die ersten 10 Minuten kostete echt Überwindung, die Schuhe nicht direkt wieder auszuziehen. Dann habe ich noch einmal fest nachgeschnürt und bin dan nach draußen. Nach 30 Minuten laufen war ich dann ganz froh, wieder in der Wohnung zu sein. Dann habe ich mir noch 20 Minuten "gegönnt". Dann war die Stunde voll und ich habe dann die Entspannung genossen. Bin dann den restlichen Abend mit "bequemen" weichen 40er Stiefeln von Sommerkind noch vor dem TV gesessen.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 08.12.2018 (22:22 Uhr) Jonas
Was sich auch interessant anfühlt sind leicht zu kleine Schnürstiefel, die man eigentlich vier bis fünf Stunden anbehalten könnte. Wenn man allerdings die Schäfte knalleng zubindet, fangen die Füße bald an taub zu werden. In Verbindung mit etwas Absatz, wie etwa beim Modell Kendra Arcadia, haben die Füße wirklich keine Chance dem Druck dieses festen Leders zu entkommen. Gehen ist (anfangs zumindest) aufgrund der breiten Absätze noch einigermassen möglich.
Hi Jonas,
die Kendra Arcadia beflügeln wirklich die Phantasie - vor allem, wenn sie 3 oder mehr Größen zu klein sind und die Füße von allen Seiten gut Druck abbekommen.
Allerdings stelle ich es mir schwierig vor, mit diesem Modell tatsächlich "unauffällig" auf der Straße / in der Öffentlichkeit spazieren zu gehen. Und sie nur zu Hause zu tragen...da ist der psychische Druck nicht da, sie nicht ausziehen zu dürfen.
Dieses Modell gefällt mir wirklich.

Gibt zwar Ähnliches von Timberland oder Panama Jack...aber die sind sicherlich vom Innenmaterial nicht so berauschend. Am Liebsten ist mir immer noch, wenn außen und innen aus glattem Leder.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 11.12.2018 (15:55 Uhr) Jonas
Hi Münchner037,
mir gefällt der zusätzliche Druck auf den Vorderfuss, den hochhackige zu kleine Schuhe beim Gehen erzeugen. Aber ich stimme dir zu: Unauffällig geht man(n) damit nicht über die Strasse. Die flachsohlige Alternative heisst Cherry red Arcadia, und ist bis auf die Ösen von der Farbgebung ähnlich. Ebenfalls aus diesem festen Glattleder, welches auch innen schön glatt ist, und einer erhöhten Belastung ;-) problemlos standhält. Schon zwei Grössen zu klein konnte ich sie im Fachhandel nicht mehr unauffällig anprobieren, ohne das es offensichtlich wurde, dass sie zu klein waren.

Eine Grösse zu klein ist bei beiden Modellen kein Problem, obwohl sie eh einen Tick zu klein ausfallen. Auch wenn jetzt "nur eine Größe zu klein" nicht nach "enge, geile Schuhe" klingt, entfalten diese Stiefel nach ein paar Stunden dennoch ihr Potenzial komplett tauber Füsse. Schneller geht es natürlich wenn man sie sehr fest schnürt, sie mit Einlagen trägt, oder einfach noch kleiner anzieht. Die Variante möglichst lange etwas zu kleine Schuhe zu tragen (zu müssen), finde ich ähnlich reizvoll, wie das Ausloten möglichst kleiner Schuhgrössen bei verschiedenen Schuharten, auch wenn es nur wenige Minuten auszuhalten ist. Stiefel bevorzuge ich, da sie die Füsse besser umschliessen, und man sie im Bett auch nicht einfach mal eben so abstreifen kann.
 Re: Viel zu kleine Damenstiefel anziehen 09.12.2018 (08:33 Uhr) Fußqual
Für die 4-5 Stunden Dauern habe ich inzwischen auch meine Favoriten. Besonders gut sind aktuell Modelle in meiner "Sammlung" von Lurchi, Marco Tozzi, Ricosta, Superfit, Rieker und Tamaris. Die Tamaris Stiefel haben die Besonderheit, dass sie schön eng anziehbare Fesseln haben. Bei den Ricosta und Lurchi Stiefeln ist der Vorteil, dass die einen gesunden und bequemen Tragekomfort für die eigentlichen passenden Fußgrößen versprechen. 5-6 Nummern zu klein, passt dann rein, richtig bequem ist das natürlich nicht mehr. Aber dann gehen halt auch 4-5 Stunden und ich kann auch länger damit durch die Gegend laufen. Nach 2 Stunden durch die Gegend laufen, sind die Füße allerdings ordentlich taub und schmerzen zugleich. Ich warte jetzt auf Däumling Stiefel in der Größe 40, Weite S, also schmal. Däumling Stiefel haben den Nachteil, dass der Einstieg nicht so einfach ist, weil an der Vorderseite des Stiefelschachtes wenig Spielraum ist. Daher 40. Bin mal gespannt, wenn der Fuß auch an der Seite ordentlich gefordert wird.  

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