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 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
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 Urlaubsanprobe 30.05.2005 (20:26 Uhr) Josel
Hallo alle zusammen,

mir ist doch heute noch ein Probiererlebnis aus früheren(80iger) Jahren
eingefallen, als meine Füße noch 41-42 hatten.

Zur damaliger Zeit fuhre ich noch mit meinen Eltern in den Urlaub, wie auch
im Sommer 83. Es ging zu Bekannten meiner Eltern in die Berge.

Da wir dort schon mehrmals waren, freute ich mich insofern darauf, dass ich
mir die Stiefel und Schuhe der Tochter, damals 19-20 Jahre alt, evtl. mal vornehmen könnte.

Als wir dort ankamen erfuhr ich, dass sie wärend unserer Urlaubszeit nicht da sein würde.

Schade, dacht ich , da sie eigentlich immer irgendwelch super Schuhe hatte. Ich erinnerte
mich auch noch an ein paar hellbraune Stiefel vom Vorjahr mit Blockabsatz, vorne eher rund und Kniehoch.
Meine Hoffnung bestand darin, vielleicht einmal ungestört auf die "Pirsch" zu gehen.

Irgendwie wa es dann wohl eine Fügung des Schicksaals, dass meine Eltern und deren Bekannten
an einem Abend im Dorf unterwegs waren, und ich mir ein Fußballspiel allein ansehen durfte.
Ebenso durfte ich mich bei den Getränken (alkoholfrei), die im Keller standen, bedienen.

Ich wurde schon ganz nervös, da ich mindestens zwei Stunden Zeit hatte, mir den Schuhschrank
anzusehen. Auf dem Weg in den Keller schaute ich dann ersteinmal in den Schuhschrank und musste
bedröppelt feststellen, dass dort nur sehr große Herrenschuhe und ein paar unatracktive Damenschuhe standen,
die unmöglich der netten Tochter gehören konnten. Da aber in dem Haus gebräuchlicherweise Hausschuhe
getragen wurden, musste ja irgendwo noch was sein.

Ich beschl0ss, mich im Keller mal genauer umzusehen. Dort landete ich dann einen Volltreffer:

Die braunen Stiefel hatten ihr Leben noch nicht ausgehaucht. Bei näherem Hinsehehn glich es
aber einem Wunder, dass ich die Stiefel noch probieren konnte: sie waren angestaubt,
das Leder, toller Ledergeruch, war sehr stark abgestoßen, die Sohle mehr als dünn
und die Absätze hätte man wohl nur noch retten können,
wenn sie gekürzt worden wären. Alles im allen eben stark getragen, wie ich es mag.
Ich ließ nun meine Hände in die Stiefel gleiten und stellte fest, dass sie auch von
innen gut getragen waren.

Ein Blick in den Schaft ließ eine 41 erkennen, wobei sich bei mir direkt eine Beule einstellte.
Mit etwas Gezerre an dem Schaft passten beide Stiefel dann an meine Füße. Da das Leder jetzt etwas
gespannt war, konnte ich sogar feine Risse an den typischen Knickstellen erkennen. Ich war wie benommen
von dem Gedanke, die Stiefel besitzen zu müssen, da si sicherlich bei der nächste Aufräumaktion
den Weg in die Mülltonne antreten würden. Ich lief dan im Keller heruum und war fast am "Posen" meiner
Füße um die Stiefel von allen Seiten betrachten zu können. Die Uhrzeit vergaß ich dabei ganz und gar.
Nach einer Erleichterung dann zog ich die Stiefel gerade noch rechtzeitig aus, denn es war ein Geräusch
von der Haustür zu höhren. Scheinheilig kam ich mit eine Flasche Limo aus dem Keller und tat so, als
ob nichts gewesen wäre.

Meine Gedanken kreisten allerdings um die Stiefel, ob ich sie bekommen könnte. Leider ergab sich keine
weitere Gelegenheit, mit den Stiefeln nochmal darüber nachzudenken.

Als wir ein halbes Jahr später nochmals zu Besuch waren, konnte ich kurz mal unauffällig in den Keller,
zu meinem Entsetzen war die Stelle im Regal leer und verstaubt, so dass kein Zweifel mehr bestadn, dass
die Stiefel entsorgt worden waren.

Ich denke an die Anprobe auber gerne zurück.

Gruß Josel
 Re: Urlaubsanprobe 30.05.2005 (21:25 Uhr) bernie1
Hallo Josel!

Echt tolles Erlebnis, einfach zu beneiden; kannst Du die braunen Stiefel beschreiben (Art des Leders, etwa Höhe der Absätze, Zipper, usw) und gab es vielleicht einige tolle Erlebnisse mit der Besitzerin, als sie die Stiefel trug?

Danke für diesen Beitrag und auf bald!

Gruß: Bernie
 Re: Urlaubsanprobe 31.05.2005 (11:20 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

das ist zwar schon etwas länger her, aber ich versuche mal, diese Stiefel näher zu beschreiben:
Sie waren aus relativ dickem, hellbraunem fast beigem Leder, welches neben den üblichen Tragespuren an den Knickstellen des Fußen teilw. leicht eingerissen war. Soweit ich mich erinnern kann waren ebenfalls in vorderen Bereich abschürfungen am Leder. Man konnte ebenso deutlich erkennen, dass die Stiefel auch unrer den Hosenbeinen getragen wurden, da an den Fußgelekstellen die typische fast wie polierten Verfärbubßngen ins jeansblau waren, ebenso am Schaft bzw Schaftrand. Die Sohle war aus dickerem Leder, der Absatz entweder aus Hlozschichten (diese Abwechselung vob hellen und dunklen Schichten) oder aber auch aus Lederschichten. Insgesamt waren sie eben etwas klobig, aber eben nicht wie die Plateu´s sondern schn gemäßigter.
Wie geschrieben, alles in allem fast oder bis ans Ende getragen, was mich ja besonders antörnt.
Ich glaube auch , dass die Stiefel recht teuer waren. Vielleicht durften sie ja deshalb noch etwas im Keller "dhinsiechen", bis sie dann gehen mussten.

Ivch habe noch eine Frage zu den blauen Stiefeln Deiner ersten Freundin: sind sie so lange getragen worden, bis Deine Freundin sie nicht mehr haben wollte, sind sie so ausgelatscht, dass Du sie anziehen kannst? Welchen Zustand hat denn der Stiefel bisher erreicht bzw. ertragen müssen?

Wüßte ich, wem ich ein paar Stiefel kaufen könnte, ohne mit meiner Leidenschaft aufzufliegen, ich würde das sicherlich auch versuchen. Meine Bedingung wäre, dass die Stiefel aber gut getragen werden müssten, ruhig das volle Programm mit besohlen und Absatz erneuern etc. Man soll ja auch schließlich am Leder sehen, was die Stiefel durchmachen mussten, aber das bleibt wohl Phantasie.

Gruß Josel
 Re: Urlaubsanprobe 31.05.2005 (16:48 Uhr) bernie1
Hallo Josel,

danke für deine Ergänzung zu deinem tollen Beitrag zum Thema "Urlaubsanprobe"!

Nun zu den blauen Stiefeln; diese wurden etwa ein halbes Jahr lang unter schwersten Bedingungen getragen. Das Leder ist etwas faltig und die Schuhspitzen sind ziemlich abgeschlagen. Trotzdem diese Stiefel eher billig waren, hielten sie aber die Beanspruchung relativ gut aus und könnten mit etwas Pflege (nun abgesehen von der heutigen Schuhmode)zu feineren Anlässen getragen werden. Die Sohlen sind fast neuwertig, jedoch die Absätze bräuchten ein Service.

Als die Beziehung im Sommer desselben Jahres zu Ende ging, nahm meine Ex die Stiefel nicht mit, da sie nicht sonderlich daran hing und ihre Eltern davon auch nichts wissen sollten. So verblieben sie bis heute in meiner Sammlung.

Gruß: Bernie

  

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