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(08.03.2018, 04:00 Uhr)

 
 
 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
 

 Stiefel entdeckt 05.06.2005 (13:22 Uhr) JamesR
Hier mal nur ein Tipp für "schöne Stiefel":

http://www.wannawatch.com/hosted/index.php?wsc/jbfdigit/giantsblackmeatwhitetreat8

 Einkauf bei Deichmann 31.05.2005 (21:03 Uhr) Guxy
Hallo zusammen,
ich muß euch mal von meinem heutigen Einkauf bei Deichmann berichten. Als ich heute nach Dienstschluß in den Einkaufscenter ging, kam ich auch bei Deichmann vorbei. Die "Ermäßigt"-Preisschilder lachten mir schon entgegen. Da ich durch das Forum frisch motiviert war zum Wiederbeleben meiner Schuhsammlung, bin ich mal durch die Reihen mit den Heels gegangen. Auf den Gängen saßen vereinzelt junge Damen und probierten fleißig Schuhe an. Da mußte ich stark bleiben, wenn ich in Ruhe mir ein Paar aussuchen wollte. Nach längerem Schauen entschied ich mich für ein Paar zu 19,90 €. Es waren auch zwei teurere Paare dabei, die etwas nobler aussahen. Aber mehr wollte ich nicht ausgeben. Die ausgesuchten Schuhe waren leider nur maximal in Größe 41 zu kaufen. Ich habe Größe 42. Aber manchmal geht es ja auch mit Größe 41. Es handelte sich um ein schwarzes Paar aus Glattleder mit einem 10cm-Absatz. Vorne auf dem Hochschaft ist eine Schnürung angedeutet. Es ist aber leider nicht zum Schnüren, sondern mit dehnbaren Seilchen. Vorne laufen die Heels spitz zu. Diese Konstruktion gibt es ja auch bei Ebay als amerikanische Nobelausführung bzw. als megateure Fetischheels. Die finde ich so mit am schönsten. Ich war froh, daß mich die hübschen jungen Verkäuferinnen beim Aussuchen in Ruhe gelassen hatten. An der Kasse bediente eine junge hübsche Asiatin, etwas so Mitte 20, neben ihr lief eine junge blonde Kollegin -etwa 20 Jahre alt- herum und sortierte irgendetwas ein. Die erste Verkäuferin machte den Karton auf und legte die Heels auf die Verkaufstheke. Dann fing sie an, mir einen Vortrag über die Pflege dieser Schuhe zu halten. Man brauchte diese und jene Creme und nur bestimmte Sprays. Man müsse die Schuhe austrocknen lassen usw... Ich unterbrach dann zwischendurch und sagte: " Ok., ich werde es weitergeben." Damit wollte ich vortäuschen, daß ich die Schuhe nicht für mich kaufen würde. Die blonde Verkäuferin wurde unruhig und intensiv amüsiert. Sie versuchte das aber zu verbergen. Die Damen kommunizierten in Geheimsprache, also wenige Worte, Gestik, Mimik. Ich meine verstanden zu haben, daß die Blonde kaum vernehmbar zur anderen sagte: "Ein Schuhfetischist !" Die Asiatin mußte hart an sich arbeiten, um nicht ebenso amüsiert zu wirken. Sie sagte dann zur anderen: "Dann lach` doch!", als die Blonde wieder was gesagt hatte, was ich aber nicht verstanden habe. Zu hause angekommen waren die Heels natürlich zu klein, ich kam erst gar nicht mit den Füßen hinein. Allerdings war der Frontschaft zusammengenäht.
Den habe ich dann aufgeschnitten. Dann kam ich einigermaßen hinein. Wenn ich Nylons anziehe, fällt die Hautfarbe von meinem auch Fuß nicht mehr so auf. Der Schuh wird ja jetzt mehr als vorgesehen in die Breite gedehnt. Ich bin also nochmal mit einem "blauen Auge" davongekommen, die Schuhe sind brauchbar und suuuuuuuuper sexy.

Gruß
Guxy  
 Re: Einkauf bei Deichmann 02.06.2005 (08:49 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

irgendwie haben wir manchmal gleiche Ideen. Ich "bastle" auch schon länger daran, mir bei Deichmann Damenschuhe zu kaufen. Letzlich hatte ich das Vergnügen, meiner Frau für einen festlichen Anlaß bei der Suche nach geeigneten Schuhen zur Seite zu stehen. Da konnte ich mich endlich ein,al in "Ruhe" in der Damenschuhabteilung umsehen. Mir geviel etliches, auch bezahlbar. Da ich Größe 44-45 habe, muss mein Paar aber mindestens große 41, besser 42 haben, damit ich mich hineinzwängen kann, evtl. auch mit kleinen Korrekturen am Schuh. Ich habe nur das Problem ,dass meine Frau auch öfter mal bei Deichmann vorbeischaut, und wenn ich mir dann da Damenschuhe kaufe, wird mich eine Verkäuferin bestimm schräg anschauen, wenn ich auf einmall mit meiner Familie an der Kasse stehe.

Mit sehr viel Pech würde sie evtl. sogar meine Frau fragen: "...ob denn die Schuhe auch gepasst hätten, die ihr Mann ihnen gekauft hat?" Ich glaube, dann wäre was los....

Deshalb muss ich abwarten, bis ich in einer anderen Filliale mal allein schauen kann. Ich hoffe, dass es bis dahin noch ein Paar der tollen Pumps mit schönenm spitzen und hohem Absatz gibt.

Gruß Josel
 Re: Einkauf bei Deichmann 03.06.2005 (00:06 Uhr) Guxy
Hallo Josel,
es tut gut zu wissen, daß man mit seinen Empfindungen nicht ganz alleine ist, und daß andere auch so fühlen. Ich habe in zwei verschiedenen anderen Deichmannfiliale schon mal Heels und Stiefel gekauft, und die Verkäuferinnen haben überhaupt keine Miene verzogen. Ich wurde bedient, als wäre es vollkommen normal, daß ich Damenschuhe kaufe. Es kann ja auch wirklich so sein, daß man vielleicht für die Freundin einkauft. Ich frage mich, woran haben die beiden Verkäuferinnen, die ich im letzten Beitrag erwähnt habe gemerkt, daß ich die Schuhe für mich kaufe. Ich hatte nicht den Eindruck, daß ich nervös oder rot geworden wäre. Ich fühlte mich sicher an der Kasse. Wenn du im Beisein deiner Frau auf deinen Schuhkauf angesprochen wirst, wäre schon saublöd.
Gruß
Guxy  
 Re: Einkauf bei Deichmann 03.06.2005 (07:58 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

ich denke, dass die Verkäuferinnen nicht umbedingt gemerkt haben, dass die Schuhe für Dich waren, sondern eher die mangelhagte Akzeptanz von Damen für Herren, die Frauenschuhe nicht nur erotisch finden, sondern auch selber besitzen möchten. Einerseits wollen die Damen uns auch mit ihrem Schuhwerk beeindrucken und erregen, andererseits aber finden sie es "verrückt", wenn wir selber solche Schuhe wollen.

Die anderen Verkäuferinnen, die keine Mine verzogen haben, sind entweder toleranter, oder denken in erster Linie an ihren Umsatz, da ja sicherlich auch bei Deichmann die Umsatzzahlen mitarbeiterbezogen überprüft werden.

Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, ist es meiner Meinung nach dann besser für uns, in einem fremden "Revier" einzukaufen, denn die Wahrscheinlichkeit, mit Bekannten oder Verwandten dort aufzufallen ist unweigerlich geringer.

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, sobald ich in einer anderen Stadt bin, mir ein paar Pumps / HH zu kaufen.

Auf der Homepage von Deichmann habe ich auch schon zwei-drei Favoriten für ca. 15 € gefundenn. Ein Paar ist weiß, vorne geschlossen, ebenso eine geschlossene Ferse, der Mittelfuß ist frei und wird mit einem Riemchen über dem Gelenk geschlossen. Sollte ich diese Paar in 41-42 bekommen, vermute ich, dass meine Füße da wohl hinein passen, da die Schuhe wegen des geteilten Materiale etwas dehnbarer sein sollten. Mein Glück bei meine großen Füßen ist, dass sie dafür relativ schmal sind.

Vielleicht klappt es ja in den nächsten zwei bis drei Wochen.

Gruß
Josel
 Re: Einkauf bei Deichmann 03.06.2005 (08:08 Uhr) Leydenegg
Hallo Guxy,

da hast du wirklich ein traumhaft schönes Erlebnis hinter dir, von dem du bestimmt noch lange zehren wirst.

Hatte schon mal so ein ähnliches Erlebnis bei Orlando in Frankfurt. Allerdings wurde ich vom Besitzer (männlich) selbst bedient. Als ich meinen Wunsch äußerte, mich mal bei den Stiefeln umzusehen, fragte er ganz unverblümt direkt: "Damenstiefel oder Herrenstiefel". Ich antwortete "Damenstiefel" und dann hatte ich ein unvergessliches Anprobiererlebnis, denn er überbot sich förmlich in der Präsentation gewagtester Modelle. Ich war allein im Laden - da ging das. Gekauft habe ich zwar keine, aber das Anprobieren ging mir echt ans Gemüt. Allein schon das Hochzeihen der Reißverschlüsse und das Aufstehen und das vorsichtige Aufsetzen der Füße war ne absolute Wucht.

mfg Leydenegg

 Re: Einkauf bei Deichmann 03.06.2005 (18:19 Uhr) Guxy
Hallo zusammen,
Ja, mein Erlebnis bei Deichmann empfand ich eigentlich gar nicht als so erfolgreich. Zum einen mußte ich meine Heels noch präparieren, zum anderen war ich über das Verhalten der Verkäuferinnen gar nicht so glücklich. Diese Deichmannfiliale ist wahrscheinlich dadurch schon "verbraucht" für mich. Wenn mich die beiden Verkäuferinnen nochmal mit hohen Heels an der Kasse antreffen, dann drehen sie noch durch. Ich habe jetzt über Ebay ein Paar Heels erhalten. Einfach ein Traum. Der Preis war niedrig, die Schuhe wurden als "gebraucht" verkauft. Sie sind aber noch neu. Es handelt sich um ein Paar schwarze Heels Größe 41. Sie laufen vorne spitz zu, sind über dem Fuß offen und haben Fesselriemchen. Der Absatz ist metalfarben und 10cm hoch. Allein das Aufsetzen mit so einem Absatz ist purer Genuß. Die Geräuschkulisse ist ebenso überwältigend durch den Pfennigabsatz. Größe 41 paßt wie angegossen. Da bin ich erstmal glücklich. Der einzige Nachteil ist, daß ich auch gerne etwas Duft gerochen hätte.
Gruß
Guxy  
 Re: Einkauf bei Deichmann 03.06.2005 (20:38 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

wie sieht es denn mit Deiner Partnerin aus, wenn Du die Heels
von ebay bekommst? Hast Du eine andere Adresse angegeben?

Gruß Josel
 Re: Einkauf bei Deichmann 04.06.2005 (13:04 Uhr) Guxy
Hallo Josel,
momentan habe ich keine Partnerin und lasse mir die Schuhe an meinen Zweitwohnsitz senden, wo ich unter der Woche auch arbeite. Das ist kein Problem.

Gruß
Guxy
 Kickers 03.06.2005 (13:45 Uhr) Josel
Hallo allemiteinander,

ich habe längere Zeit überlegt, ob das hierhin passt,
aber ich denke doch. Ich muss etwas ausholen:

wie ich schon in älteren Beiträgen schrieb, finde ich
Schuhe der Marke Kickers aus den 80ígern ganz toll. Sie sind zwar nicht so
erotisch wie spitze Pumps und Stiefel, aber ich denke mein Gefallen an den Raritäten
hängt mit folgendem zusammen:

Im 7. bis 9. Schuljahr waren die Schlupfkickers ganz groß in Mode. Die Schuhe gingen
bis etwas über den Knöchel und hatten seitlich eine Art Strechgummi mit eingesticktem
Kickers-Schriftzug am oberen Rand. Es war auch die Zeit der ersten
Versuche, Beziehungen zum weiblichen Geschlecht aufzubauen. Alle Mädchen, die modisch
aktuell waren, hatten diese Schuhe. Ich glaube, in jeder Klasse der Schule bestimmt
mindestens 3-4. In diesem Alter wachsen ja auch bei den meisten Mädels die Füße noch nach.

Vereinzelt konnte man auch bei Jungen die Schuhe sehen. Hier war es auf Grund der Form und
der Schuhart, ich denke ihr erinnert euch an diese Schuhe, nicht so deutlich als
Mädchen/Damenschuh zu sehen. Dadurch wurde auch niemand wegen seiner Schuhe gehänselt.
Mein Topmodell dieser Schuhe waren marineblaue Kickers aus Glattleder mit Krebsohle.
Der Schriftzug war rot eingestzickt.
Da ich gerade 41-42 hatte, passte mir das größte lieferbare Modell mit 41 nur noch so
gerade, was dazu führte, dass meine Mutter sich weigerte, mir die Schuhe zu kaufen.

Das Mädchen, was ich damals verehrte, kam mitte des 8. Schuljahres neu in unsere Klasse
und hatte natürlich diese Schuhe. Anhand der Gebrauchspuren erkannte ich sofort,
dass die Schuhe schon einiges erlebt hatten und ich dachte, schade um die schönen Schuhe.
Doch da sollte ich irren, es dauerte noch fast 1,5 Jahre, bis die Schuhe leider
verschwanden. Im Laufe der Zeit nahmen die Abnutzungen der Schuhe deutlich zu.
Das Leder wurde faltiger und vor allem der seitliche Gummizug leierte immer mehr aus,
er riffelte sich am oberen Schuhrand. Das alles schien das Mädchen nicht zu stören, die
Kickers wurden täglich gequält.

Erst am Ende des 9. Schuljahres war es dann (schnüff) soweit: die Füße wurden
offensichtlich größer, das der große Zeh sich wie eine Art Ausweitungsspitze nach vorne
aus dem Schuh drücken wollte, so dass der Schuh seine Form neben seinen starken
Verschleißerscheinungen (Sohle dünn,Absatz schräg und fast weg, Leder abgeschürft)
veränderte. Kurze Zeit später hatte sie neue Schuhe und die Kickers
sah ich leider nie wieder.

Ich denke, dieses Erlebniss trägt dazu bei, dass ich die Schuhe immer noch so toll finde.

Anfang der 90íger Jahre sah ich auf einem Trödelmart genau solche Kickers. Für 1 DM kaufte
ich mir die Schuhe. Sie waren fast so stark getragen, wie oben beschrieben. Das Beste:
trotz meiner Größe 44-45 konnte ich relativ leicht die Schuhe tragen. Von da ab hatte ich
die Schuhe immer irgendwo in meinem Auto liegen, denn ich wohnte noch bei meinen Eltern
und meine Freundin wusste von meiner Neigung nichts. Sobald ich unterwgs war, hielt ich nach
kurzer Zeit an und uog die Kickers an und trug sie in der Stadt, und bei allen
Gelegenheiten, bei denen ich davon ausgehen konnte, niemanden zu treffen, der mich kannte.
Es war ein tolles Gefühl in diesen Schuhen zu laufen.

Das ist auch das einzige Paar Schuhe, dass meinen Auszug bei meinen Eltern überlebte
und welches ich heute noch besitze.
Leider kann ich die Schuhe nicht mehr außerhal der Wohnung tragen,
da bei dem linken Schuh der Gummizug bis unten ausgerissen ist. Ich bringe es aber nicht
übers Herz, mich von diesen Teilen zu trennen, obwohl sogar die Sohle durchgelaufen ist.

So kann auch ein eigentlich unerotischer Schuh zu sehr viel Erregung beitragen.

Kann sich einer/eine von Euch noch an diese Schuhe erinnern? Es gab sogar vor kurzem
durch die Retrowelle verinzelt wieder welche zu sehen.

Ich hoffe, das erlebte langweite Euch nicht.

Gruß Josel
 Kindermädchen Teil 4 29.05.2005 (13:00 Uhr) Hans
Im Laufe der Jahre habe ich mir nie eine Schuhsammlung zugelegt. Die einzigen Paare, die ich hatte, waren die Plateaupantoletten des ehemaligen Kindermädchens und die beiden Schuhe der Küchenhilfe. Die Pantoletten besitze ich heute noch. Meine Frau weiß von den Schuhen. Die Slings und Holzclogs der Küchenhilfe haben schon vor Jahren das Zeitliche im Müllwagen gesegnet.
Zuerst habe ich meine erste Freundin in einem Restaurant kennengelernt (Spätzünder). Gut aussehend, Schuhgröße 40 und leider ohne jede Ambitionen für meine Vorlieben. Schuhwerk war für sie nur ein Modeaccessoir. Da sie, obwohl völlig trockene Füße, einen sehr zerstörerischen Umgang mit ihren Schuhen hatte, hielten ihre Schuhe auch nicht allzu lange. Obwohl Kellnerinnensandalen alles andere als erotisch sind, war schon klasse, wie die Schuhe innerhalb kürzester Zeit verbraucht wurden. Bei einer unserer ersten Verabredungen pfefferte sie ein altes Paar in den Container.
An ihren Schuhvorrat zu kommen, war sehr schwierig, da wir getrennte Wohnungen hatten. Meiner damaligen Neigung entsprechend trug sie im Winter Stulpenstiefel und westernähnliche Stiefel. Letztere hatten schon sehr viel mitgemacht und waren kurz vor ihrer Entsorgung. Eines schönen Wintertages haben wir einen langen Spaziergang gemacht. Dabei hatte sie ihre Westernstiefel an und in meinem Wagen auch noch die Stulpenstiefel, da wir abends noch ins Restaurant wollten. Als es zum Restaurant ging, wechselte sie die Stiefel und ließ die Westernstiefel im Kofferraum des Wagens zurück und hat sie dort vergessen. Ich habe mir nach der Verabschiedung am abend ihre Stiefel vorgenommen und sie auch einmal anprobiert. Obwohl meine Füße nur drei Größen größer passte ich in die Stiefel kaum herein. Der Schaft war eher schmal geschnitten. Der Duft war allerdings betörend und ich hatte die Stiefel für mich allein. Bei den nächsten Treffen habe ich die Stiefel immer wieder im Wagen deponiert, aber sie hat nicht mehr an die Schuhe gedacht. Das eine oder andere Paar verschwand im Laufe der Monate recht unspektakulär, dass heißt, ich habe es nicht mitbekommen. Das Ende der Stulpenstiefel habe ich aber live miterlebt. Da sie in einem Hochhaus wohnte, gab es dort eine Müllschluckeranlage. Wir waren mal wieder unterwegs. Ich habe sie abends noch nach Hause begleitet. Vor ihrer Wohnung angekommen zog sie ihre Stiefel aus, machte den Müllschlucker auf und warf die Stiefel einfach weg. Ich habe nur gesehen, wie die Stiefel in den Schacht rutschten und verschwanden. Nach einem gute Nacht Kaffee fuhr ich nach Hause. Natürlich habe ich versucht, die Stiefel zu retten. Der Müllraum zeigte sich nach einiger Suche als frei zugänglich. Die Stiefel habe ich sogar gefunden. Sie lagen zerfetzt vom Shredder im Auffangbehälter.
Es wurde Frühjahr und Sommer, die Pumps und anderen Sommerschuhe kamen an die Füße. Darunter auch ein Paar absolut verlatschte Collegeschuhe, die sie nur noch zum spazierengehen trug. Auch hier hatte ich einmal das Glück, daß die Schuhe im Wagen liegen blieben. Die Schuhe waren so ausgetreten, dass sie mir knapp und eng passten. Das Vergnügen abends brauche ich wohl nicht zu beschreiben. Während ich die Westernstiefel im Laufe der Monate habe retten können, hat sie breits beim nächsten Mal an ihre Collegeschuhe gedacht. Wir hatten beide unseren freien Tag und machten schon morgens einen Stadtbummel. Es war gerade Sperrmüllabfuhr und unterschwellig ahnte ich, was passieren könnte. Ich wollte schon an einer anderen Stelle parken, als sie eine Parklücke erspähte und mich darauf hinwies. Auf der anderen Straßenseite war der Müllwagen zu Gange. Wir stiegen aus, sie nahm ihre Collegeschuhe mit aus dem Auto. Sie ging auf die andere Straßenseite und machte Anstalten, ihre Schuhe auf einen Müllhaufen zu werfen. Bis dahin habe ich ihr nie meine Vorliebe gestanden. Meine Versuche, bei den waagerechten Spielereien auch mal ihre Füße zu küssen, stießen auf keine große Gegenliebe. An ein Küssen ihrer Füße aus ihren Schuhen war gar nicht zu denken. Wir haben uns sonst sehr gut verstanden und viele Gemeinsamkeiten gehabt. Daher ritt mich nun der Teufel und ich sagte ihr, dass ich es schade fände, wenn ihre Collegeschuhe nun im Müll landen würden. Sie schaute mich total entgeistert an, dann betrachtete sie deutlich angewidert ihre alten, verlatschten Collegeslipper. Inzwischen hatte der Müllwagen auf unserer Höhe angehalten und wurde beladen. Sie drückte ihre Schuhe einem Müllmann in die Hand, der sie auch direkt in die Schüttung geworfen hat. Die Pressklappe kam herunter und die Schuhe wurden, soweit es noch sichtbar war, zerquetscht, was auch eine erregende Komponente hatte.
Aus dem Stadtbummel wurde nichts mehr. Sie hat sich auf der Stelle von mir getrennt. Ich habe sie noch nach Hause gefahren, aber es war nichts mehr zu retten. Im nachhinein auch gut so. Ihre Westernstiefel habe ich kurz danach auch entsorgt und zugeschaut, wie die Tonne geleert wurde. Die Schuhe der Küchenhilfe durften noch ein Jahr leben. Ich habe sie immer wieder angezogen, auch mal mit Nylons. Inzwischen hatte ich meine eigene Bude und habe die Schuhe schlicht als Hausschuhe benutzt. Dies hat auch manchmal beim Lernen schwer gestört. Zwei Stockwerke über mir wohnte noch ein junges Paar unter dem Dach. Weil die Wohnung sehr klein war, stand der Schuhschrank auf dem Flur. Nachts war Gelegenheit zur Abwechslung und ich habe mir ihre Schuhe ausgeliehen. Ein Paar Sandaletten hatten es mir besonders angetan. Leider fielen die Schuhe langsam auseinander. Man hätte sie nur kleben brauchen, aber wie Frauen so sind, landeten sie in der Tonne. Da der ganze Küchenmüll an den Schuhen klebte, habe ich sie dort belassen und sie sind dann auch auf der Kippe gelandet.
Und dann trat endlich die Frau meines Lebens in das selbe. Dies bedeutete dann auch das Ende der Küchenhilfenschuhe. Es ist mir zwar schwer gefallen, mich von diesen Schuhen zu trennen, aber ich habe mit großem Kick beobachtet, wie sie langsam im Müllwagen verschwanden. Dabei lieferten sie mir noch eine lange Show, denn sie landeten zufällig auf einem sperrigen, alten Sessel. Und der hat sich lange gewehrt. Er wurde von der Preßklappe immer wieder halb aus der Schüttung herausgeschoben und mit jedem Preßvorgang ein wenig mehr zerfetzt. Es hat vier Anläufe gebraucht, bis der Sessel endlich gepackt wurde. Die ganze Zeit bewegten sich die Schuhe vor und zurück und kriegten keinen Kratzer ab. Dann krachte die Klappe in einen der Holzschuhe, der sofort zerbarst. Die anderen Schuhe blieben auf der Sitzfläche von dem Sessel liegen, der nun unter der Preßklappe zerbrach, und versanken unversehrt in der Schüttung, um dann hochgezogen zu werden. Die Schuhe aren immer noch zu sehen. Es wurden zum Abschluß noch einige Müllsäcke hineingeworfen. Beim erneuten Öffnen der Preßklappe rutsche die Sitzfläche wieder herunter. Die drei Schuhe lagen immer noch darauf. Die Klappe fuhr nun drüber und die Schuhe verschwanden unter lautem Quietschen und Krachen auf ein Nimmerwiedersehen.
Am Abend habe ich zum erstenmal mit meiner Frau geschlafen und das ist unter anderem unter dem Eindruck des Erlebten zu einem regelrechten Feuerwerk geworden.
Von den Pantoletten des Kindermädchens habe ich mich nie trennen können, wohl weil sie meine erste große Liebe war. Ich habe meine heutige Frau damals nach meinen Erfahrungen mit der Ex Freundin sofort mit meinem Tick konfrontiert. Ich stehe mehr auf Frauen mit großen Füßen stehe und sie hat Gr.42 und daher passten auch die Pantoletten, die sie in der ersten Nacht sogar angezogen hat.

Dazu im letzten Teil mehr.
 Re: Kindermädchen Teil 4 31.05.2005 (19:54 Uhr) Josel
Hallo Hans,

tolle Geschichte. Warum hast Du denn die Cowboystiefel Deiner Ex entsorgt? Gab es da ein Erlebnis, dass dies Stiefel eher Unbehagen oder Abneigung auslösten statt Erregung?

Gruß Josel
 Re: Kindermädchen Teil 4 01.06.2005 (11:44 Uhr) Hans
Aus meiner Geschichte geht hervor, wie meine Ex auf meinen Schuhtick reagiert hat. Mein Schuhtick steht im Zusammenhang mit den Frauen, die die Schuhe tragen. Wenn mir die Frau zu den Schuhen nicht gefällt bzw. ich sie nicht mag, erregen mich auch die Schuhe nicht. Für mich sind die Schuhe die hübsche Verpackung von schönen Füßen. Daher haben nach diesem Krach auch die Stiefel nicht mehr überlebt. Den Stiefeln habe ich auch keine Chance mehr gelassen, sondern sie unmittelbar vor der Müllabfuhr weggeworfen. Bei den Schuhen der Küchenhilfe war dies gänzlich anders. Ich fand es schon sehr schade, daß ich mich konsequenterweise von ihnen trennen musste.
 Roman "Der gestiefelte Eros" 01.06.2005 (07:52 Uhr) Leydenegg
Kennt Ihr diesen erotischen Roman? Mich tönt es ungeheuer an. Ich habe bei amazon folgende Rezension dazu geschrieben:

In diesem Buch geht es um die Eigenart des Stiefel-Fetischismus, dazu um das gezieltes Brechen von Tabus. Denn hohe Stiefel sind nun mal Kennzeichen der Damenschuhmode. Was aber, wenn ein Bursche sie begehrt?

Dieser Junge namens Charley, vielleicht 16 Jahre alt, ist total fasziniert von solchen hohen, auffälligen Stiefeln. Völlig aus dem Gleichgewicht gerät er, als eine entfernt verwandte Tante plötzlich in eben solchem Schuhwerk im Hause der Leydeneggs aufkreuzt. Tante Gisel, so wird die Dame genannt, bleibt das Interesse ihres "Neffen" an ihrer ziemlich ausgefallenen Fußbekleidung keineswegs verborgen. Sie setzt sich deshalb alles daran, ihre sensationellen Stiefelbeine vor dem Jungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit sehr auffällig in Szene zu bringen.

Die Situation spitzt sich zu, als Charley, der sich unbeobachtet glaubt, sich heimlich der Objekte seiner Lust bemächtigt, dabei aber in flagranti von seiner "Tante" erwischt wird. Doch statt ihn zu tadeln, reagiert sie scheinbar sehr einfühlsam und voller Verständnis: "Na, wer sagt denn , dass du solche Stiefel nicht einmal anprobieren darfst". Charley reagiert erst völlig verstört, lässt sich aber durch ihre Worte beruhigen, zumal er die hohen Stiefel "jetzt ruhig noch eine Weile anbehalten" darf. Dadurch erwacht seine Leidenschaft von neuem und großspurig erklärt er: "Ich will jetzt immer solche Stiefel tragen!" Dies ist Wasser auf ihre Mühlen, kann sie sich doch dadurch einen langgehegten Traum verwirklichen: einen Eleven an sich zu binden und ihn in ihrem Sinne zu formen. Ihr Antrieb ist es, sich den Jungen auf subtile Art gefügig zu machen, ihn wegen seiner Neigungen vor anderen bloßzustellen und zu blamieren. (Denn er hat ja selber erklärt, er will sich ja in solchen Stiefeln in die Öffentlichkeit begeben.)

Es gelingt ihr mit scheinbarem Einverständnis des Jungen, sich auf raffinierte Art bei Charleys Mutter die Erlaubnis zu erschleichen, für seine weitere "Ausbildung" zu sorgen. Wobei sie sich die Zuständigkeit für die Zusammensetzung seiner Bekleidung (einschließlich der Schuhe) natürlich ausdrücklich ausbedingt. Diese Ausbildung soll im Großstadtleben Berlins stattfinden...

So nimmt eine sehr erotische, immer wieder Tabugrenzen überschreitende Geschichte ihren Lauf, die nach meiner Meinung zu den Meisterwerken der erotischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts zählt.

 Urlaubsanprobe 30.05.2005 (20:26 Uhr) Josel
Hallo alle zusammen,

mir ist doch heute noch ein Probiererlebnis aus früheren(80iger) Jahren
eingefallen, als meine Füße noch 41-42 hatten.

Zur damaliger Zeit fuhre ich noch mit meinen Eltern in den Urlaub, wie auch
im Sommer 83. Es ging zu Bekannten meiner Eltern in die Berge.

Da wir dort schon mehrmals waren, freute ich mich insofern darauf, dass ich
mir die Stiefel und Schuhe der Tochter, damals 19-20 Jahre alt, evtl. mal vornehmen könnte.

Als wir dort ankamen erfuhr ich, dass sie wärend unserer Urlaubszeit nicht da sein würde.

Schade, dacht ich , da sie eigentlich immer irgendwelch super Schuhe hatte. Ich erinnerte
mich auch noch an ein paar hellbraune Stiefel vom Vorjahr mit Blockabsatz, vorne eher rund und Kniehoch.
Meine Hoffnung bestand darin, vielleicht einmal ungestört auf die "Pirsch" zu gehen.

Irgendwie wa es dann wohl eine Fügung des Schicksaals, dass meine Eltern und deren Bekannten
an einem Abend im Dorf unterwegs waren, und ich mir ein Fußballspiel allein ansehen durfte.
Ebenso durfte ich mich bei den Getränken (alkoholfrei), die im Keller standen, bedienen.

Ich wurde schon ganz nervös, da ich mindestens zwei Stunden Zeit hatte, mir den Schuhschrank
anzusehen. Auf dem Weg in den Keller schaute ich dann ersteinmal in den Schuhschrank und musste
bedröppelt feststellen, dass dort nur sehr große Herrenschuhe und ein paar unatracktive Damenschuhe standen,
die unmöglich der netten Tochter gehören konnten. Da aber in dem Haus gebräuchlicherweise Hausschuhe
getragen wurden, musste ja irgendwo noch was sein.

Ich beschl0ss, mich im Keller mal genauer umzusehen. Dort landete ich dann einen Volltreffer:

Die braunen Stiefel hatten ihr Leben noch nicht ausgehaucht. Bei näherem Hinsehehn glich es
aber einem Wunder, dass ich die Stiefel noch probieren konnte: sie waren angestaubt,
das Leder, toller Ledergeruch, war sehr stark abgestoßen, die Sohle mehr als dünn
und die Absätze hätte man wohl nur noch retten können,
wenn sie gekürzt worden wären. Alles im allen eben stark getragen, wie ich es mag.
Ich ließ nun meine Hände in die Stiefel gleiten und stellte fest, dass sie auch von
innen gut getragen waren.

Ein Blick in den Schaft ließ eine 41 erkennen, wobei sich bei mir direkt eine Beule einstellte.
Mit etwas Gezerre an dem Schaft passten beide Stiefel dann an meine Füße. Da das Leder jetzt etwas
gespannt war, konnte ich sogar feine Risse an den typischen Knickstellen erkennen. Ich war wie benommen
von dem Gedanke, die Stiefel besitzen zu müssen, da si sicherlich bei der nächste Aufräumaktion
den Weg in die Mülltonne antreten würden. Ich lief dan im Keller heruum und war fast am "Posen" meiner
Füße um die Stiefel von allen Seiten betrachten zu können. Die Uhrzeit vergaß ich dabei ganz und gar.
Nach einer Erleichterung dann zog ich die Stiefel gerade noch rechtzeitig aus, denn es war ein Geräusch
von der Haustür zu höhren. Scheinheilig kam ich mit eine Flasche Limo aus dem Keller und tat so, als
ob nichts gewesen wäre.

Meine Gedanken kreisten allerdings um die Stiefel, ob ich sie bekommen könnte. Leider ergab sich keine
weitere Gelegenheit, mit den Stiefeln nochmal darüber nachzudenken.

Als wir ein halbes Jahr später nochmals zu Besuch waren, konnte ich kurz mal unauffällig in den Keller,
zu meinem Entsetzen war die Stelle im Regal leer und verstaubt, so dass kein Zweifel mehr bestadn, dass
die Stiefel entsorgt worden waren.

Ich denke an die Anprobe auber gerne zurück.

Gruß Josel
 Re: Urlaubsanprobe 30.05.2005 (21:25 Uhr) bernie1
Hallo Josel!

Echt tolles Erlebnis, einfach zu beneiden; kannst Du die braunen Stiefel beschreiben (Art des Leders, etwa Höhe der Absätze, Zipper, usw) und gab es vielleicht einige tolle Erlebnisse mit der Besitzerin, als sie die Stiefel trug?

Danke für diesen Beitrag und auf bald!

Gruß: Bernie
 Re: Urlaubsanprobe 31.05.2005 (11:20 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

das ist zwar schon etwas länger her, aber ich versuche mal, diese Stiefel näher zu beschreiben:
Sie waren aus relativ dickem, hellbraunem fast beigem Leder, welches neben den üblichen Tragespuren an den Knickstellen des Fußen teilw. leicht eingerissen war. Soweit ich mich erinnern kann waren ebenfalls in vorderen Bereich abschürfungen am Leder. Man konnte ebenso deutlich erkennen, dass die Stiefel auch unrer den Hosenbeinen getragen wurden, da an den Fußgelekstellen die typische fast wie polierten Verfärbubßngen ins jeansblau waren, ebenso am Schaft bzw Schaftrand. Die Sohle war aus dickerem Leder, der Absatz entweder aus Hlozschichten (diese Abwechselung vob hellen und dunklen Schichten) oder aber auch aus Lederschichten. Insgesamt waren sie eben etwas klobig, aber eben nicht wie die Plateu´s sondern schn gemäßigter.
Wie geschrieben, alles in allem fast oder bis ans Ende getragen, was mich ja besonders antörnt.
Ich glaube auch , dass die Stiefel recht teuer waren. Vielleicht durften sie ja deshalb noch etwas im Keller "dhinsiechen", bis sie dann gehen mussten.

Ivch habe noch eine Frage zu den blauen Stiefeln Deiner ersten Freundin: sind sie so lange getragen worden, bis Deine Freundin sie nicht mehr haben wollte, sind sie so ausgelatscht, dass Du sie anziehen kannst? Welchen Zustand hat denn der Stiefel bisher erreicht bzw. ertragen müssen?

Wüßte ich, wem ich ein paar Stiefel kaufen könnte, ohne mit meiner Leidenschaft aufzufliegen, ich würde das sicherlich auch versuchen. Meine Bedingung wäre, dass die Stiefel aber gut getragen werden müssten, ruhig das volle Programm mit besohlen und Absatz erneuern etc. Man soll ja auch schließlich am Leder sehen, was die Stiefel durchmachen mussten, aber das bleibt wohl Phantasie.

Gruß Josel
 Re: Urlaubsanprobe 31.05.2005 (16:48 Uhr) bernie1
Hallo Josel,

danke für deine Ergänzung zu deinem tollen Beitrag zum Thema "Urlaubsanprobe"!

Nun zu den blauen Stiefeln; diese wurden etwa ein halbes Jahr lang unter schwersten Bedingungen getragen. Das Leder ist etwas faltig und die Schuhspitzen sind ziemlich abgeschlagen. Trotzdem diese Stiefel eher billig waren, hielten sie aber die Beanspruchung relativ gut aus und könnten mit etwas Pflege (nun abgesehen von der heutigen Schuhmode)zu feineren Anlässen getragen werden. Die Sohlen sind fast neuwertig, jedoch die Absätze bräuchten ein Service.

Als die Beziehung im Sommer desselben Jahres zu Ende ging, nahm meine Ex die Stiefel nicht mit, da sie nicht sonderlich daran hing und ihre Eltern davon auch nichts wissen sollten. So verblieben sie bis heute in meiner Sammlung.

Gruß: Bernie

  
 In der Füßgängerzone 16.05.2005 (20:13 Uhr) Herbert44
Hallo Leute,
vor einigen Jahren hatte ich ein Erlebnis, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Ich war in der Innenstadt unterweg, weil ich eine neue Hose kaufen wollte. Eigendlich hasse ich solche Einkaufstouren, aber dieser Tag sollte besser werden. In der Fußgängerzone schlendernd, fiel mir eine elegant gekleidete Dame auf, vielleicht Mitte dreißig, die außer einem kleinen Handtäschchen und einer dünnen Ledermappe nichts bei sich trug. Sie wirkte auf mich nicht wie eine der typischen Frauen auf Einkaufstour, sondern schien mir eher geschäftlich unterwegs zu sein. Wie automatisch bei solchen Begegnungen wanderte bein Blick an ihren nylonbestrumpften Beinen herunter auf ihre Schuhe. Sie trug schwarze Pumps mit etwa 8 cm Absatz. Sie hatten eine recht schmale, fast schon spitze Form und ihre helle Sohle verriet mir, daß sie recht neu waren. Mit suchendem Blick und kurzen, recht langsamen Schritten ging sie die Straße entlang. Es war schon nach Mittag, wahrscheinlich war der Geschäftstermin schon abgewickelt. Sie blickte immer wieder zu den Straßenschildern und Werbetafeln, als wolle sie irgendetwas suchen. Irgendwann blieb sie stehen und fingerte aus der Tasche ihrer Kostümjacke einen größeren Zettel, wie sich später herausstellte ein kleiner Stadtplan. Sie drehte ihn mehrere Male, steckte ihn weg und ging weiter - in die entgegengestzte Richtung. Unweigerlich kehrte auch ich um, denn ich hatte Zeit und mein Instinkt sagte mir, ich könne noch was spannendes erleben.
Sie ging die Hauptfußgängerstraße bis zu ihrem Ende vor mir her, ohne stehenzubleiben. An der Querstraße schließlich angekommen, blickte sie wieder auf den Zettel, schaute sich mehrfach um und ging die Fußgängerstraße wieder zurück.
Etwa auf der Hälfte wurden ihre Schritte langsamer, ihr Gang hölzerner. Sie blieb schließlich an einer der dort aufgestellten Sitzbänke stehen.  Nach kurzem Zögern setzte sie sich hin und studierte von neuem den kleinen Plan.


...wird fortgesetzt, bestimmt !
 Re: In der Füßgängerzone 31.05.2005 (11:22 Uhr) Josel
Hallo Herbert44,

ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung.

Gruß Josel
 Kein Betreff 13.04.2005 (18:04 Uhr) Mr. Scholl
Hallo!
Wahrscheinlich war das ein bleibendes Erlebnis mit den Holzpantoletten für mich, so das ich denen bis heute treu geblieben bin. Hab natürlich auch schon mal andere probiert....... Bist du eigentlich alleine mit deiner Leidenschaft?

MfG
Mr. Scholl
 Re: 13.04.2005 (19:19 Uhr) Josel
Hi Mr Scholl,

ich bin ein ganz "normaler" Familientyp, glücklich verheiratet und habe Kinder. Meine frau kennt meine Leidenschaft aber nicht, hat sich irgendwie nicht so ergeben.

Zu meiner derzeitigen "Sammlung" zähle ich leifer nur 2 Paar Damen-Cowboystiefel (originale aus den End-80zigern aus Leder, keine Imitate) und ein paar schon beschriebener Kickers.

Gruß Josel
 Familientyp / Toleranz 13.04.2005 (22:13 Uhr) JamesR
Hallo Josel und hallo Ihr anderen alle,

ich denke, die meisten sind ganz normale Familientypen aber jeder hat eben seinen Faible. Briefmarken sammeln, rätseln, Modelleisenbahn spielen, angeln, Skat spielen, bungie jumping. Sicher um darin jeweils Ablenkung und eben Befriedigung zu finden und irgend einen kick zu erleben. So ist es eben mit uns normalen, die es eben auf eines der erotischsten Objekte abgesehen haben, chice Damenschuhe. Um so bedauerlicher ist es eben, dass dieses Hobby etwas intolerant betrachtet wird. Dabei hat das doch nichts mit Perversion zu tun. Und wem schadet man denn damit, dass man verurteilt werden sollte? Frauen tragen doch auch viele Männersachen, ohne dass es jemanden interessiert.
Hast Du (Habt Ihr anderen) mal mit Deiner (Eurer) Frau darüber gesprochen? Mich würden die Reaktionen und Erfahrungen sehr interessieren.
Wann, wo und wie gehst Du, Josel, denn dann Deinem Hobby nach?
Schreib einfach noch mal etwas über das Umfeld und welcher Jahrgang bist Du?

Beste Grüße
JamesR
 Re: Familientyp / Toleranz 14.04.2005 (08:32 Uhr) Josel
Hi JamesR,

ich bin Jahrgang 1967. Meinem "Hobby" gehe ich zur Zeit leider sehr gedämpft nach, da ich keine Gelegenheit habe, einmal in Ruhe und allein über einen Flohmarkt zu gehen. Ich finde es ebenfalls toll, wenn man die Trägerin der Schuhe auf dem Flohmarkt auch sehen kann. Das war immer ein sehr aufregendes Erlebnis, ein hübsches Mädl oder Dame von weitem zu sehen, um zu hoffen, dass sie an ihrem Stand auch Schuhe verkauft. Besonders toll fand ic dann, wenn dort Schuhe oder Stiefel angeboten wurden, die eigentlich nur noch dort standen, um vielleicht etwas dafür zu bekommen oder sonst wegzuschmeißen (da sie so stark getragen waren). Toll fand ich immer auch total verlatscht Cowboystiefel. Meine Herrenstiefel habe ich auch noch und hoffe, dass diese bald wieder in Mode kommen.

Mit meiner Frau habe ich darüber noch nicht gesprochen

Gruß Josel
 Re: Familientyp / Toleranz 19.04.2005 (12:59 Uhr) Frank02
hallo jamesr und alle anderen !

bin seit langem mal wieder in den schuhforen vertreten.
freue mich aber endlich gleichgesinnte zu treffen, die genauso wie ich, absolut auf damenschuhe stehen.
Kurz zu meiner person. ich bin 27 jahre jung (m), verheiratet ohne kinder, norddeutscher, beamter und schuhgrößenträger 39 - 41.
auch bei mir fing alles in meiner kindheit an.
mit 6 oder 7 hatte mir meine oma in einem paket rote sandaletten geschickt. die fand ich zum damaligen zeitpunkt noch ziemlich hässlich ( als junge ). meine mutter hat mich aber gezwungen diese zur schule anzuziehen.
damals war mir aber noch nicht bewusst, dass sich dieses ereignis einmal so gravierend auf meinen späteren lebensweg auswirken wird.
im laufe der zeit so mit ca. 10-12 jahren merkte ich, dass mich schöne damenschuhe anmachen. jedoch noch nicht sexuell. vielmehr starrte ich immer zuerst bei einem mädchen auf die schuhe als auf ihr gesicht. beim sportunterricht schlich ich mich manchmal heimlich raus um in den umkleideraum der mädchen zu gelangen, um dort einige schuhe anzuprobieren oder daran zu riechen bzw. zu lecken.
es war irgendwie eine art zwang. später so ungefär mit 14 jahren probierte ich des öfteren die weißen pumps meiner mutter an. ich merkte wie schnell erregt ich wurde. jedoch fand ich den gedanken, dass die schuhe meiner mutter gehörten zeimlich ekelig.
ich wollte endlich selbst eigene schuhe besitzen. dazu reichte jedoch mein taschengeld zum danaligen zeitpunkt nicht aus. mit dem 16. lebensjahr begann ich dann eine lehre zu absolvieren und verdiente somit geld. meine damalige freundin freute sich immer darüber, dass ich ständig mit ihr in sämtliche schuhläden gelaufen bin um ihr schuhe zu kaufen. sie ahnte ja nichts.
als ich dann 17 war konnte und wollte ich ihr mein geheimnis nicht weiter verheimlichen. ich möchte an dieser stelle auch jedem, der diese (meine) erfahrung liest anraten seinem partner stets die wahrheit zu sagen. oftmals ist der partner mehr enttäuscht über das verheimlichen der neigung, als über die neigung an sich.
ich sprach also sehr vorsichtig mit meiner freundin über meine vorliebe damenschuhe zu tragen und sie zu lecken.
sie antwortete nur. solange wie du nicht meine slips anziehst ist mir das egal. im endeffekt fand sie das sogar gut, denn welcher mann kauft seiner frau und sich selbst gerne schuhe. am gleichen tag noch gingen wir gemeinsam zu reno und kauften mir ein paar schwarze plateausandaletten gr. 40. natürlich bezahlte die schuhe damals noch meine frau an der kasse.
endlich zuhause angekommen zog ich diese natürlich auch gleich an und wir schoben eine kleine nummer. im laufe der zeit haben sich dann so ca. 30 paar zusammen gesammelt. darunter stiefel, steifeletten, sandalettenund und pumps. viele paare habe ich auch günstig bei ebay ersteigern können. ist preiswert und auch ziemlich anonym. mittlerweile gehe ich aber auch allein in die stadt und kaufe mir bei deichmann, reno oder schuhtack meine schuhe. nur anprobieren im laden traue ich mich noch nicht so richtig.
den verkäuferinnen ist es eigentlich total egal wer welche schuhe kauf, hauptsache umsatz.
meine damalige freundin hat mich übrigens geheiratet. sie hat mir auch die vorliebe für nylons schmackhaft gemacht. kann ich jedem damenschuhträger empfehlen. halterlose schwarze,weiße oder hautfarbene nylons zu schönen pumps. in die öffentlichkeit traue ich mich nur abends im dunkeln. ich würde so gerne ganz normal meine schuhe tragen, wie alle anderen mädchen auch. leider ist unsere gesellschaft aber noch zu intollerant.
so,dass soll es erst einmal gewesen sein.

mfg frank
 Re: Familientyp / Toleranz 20.04.2005 (00:01 Uhr) JamesR
Hallo Frank02,

Deine Zeilen gehen runter wie Öl, ich empfinde genauso und habe ja ähnliches erlebt (außer das lecken). Nylons trage ich ebenfalls äußerst gern! Auch zu Deiner toleranten Freundin/Frau kann ich Dir nur gratulieren und natürlich zu Deiner Schuhgröße, die Dir ja alle Möglichkeiten eröffnet.
Was hat Deine Frau eigentlich für eine Schuhgröße, könnt Ihr tauschen? Und toleriert sie Deine Neigung nur oder "reizt" es sie auch, aktiv dies mit auszuleben. Begleitet sie Dich nach draußen und was für Schuhe trägst Du dann?
Beschreibe doch noch mal etwas genauer Deine Sammlung.

Liebe Grüße
JamesR
 Re: Familientyp / Toleranz 03.05.2005 (15:13 Uhr) Frank02
hallo jamesr

war längere zeit nicht anwesend. nun zu deinen fragen.
meine frau hat die schuhgröße 36 - 37. daher fällt das schuhtauschen flach. es ist unmöglich dort hinein zu passen.
sie findet mich ohne schuhe und strümpe sexuell anziehender. ist aber auch kein problem für mich.
trotzdem will sie natürlich, dass ich im bett so richtig abgehe und mich ausleben kann. deshalb tut sie natürlich fast alles damit mein höhepunkt so intensiv wie möglich ist. und wenn dazu eben damenschuhe oder nylons notwendig sind, dann ist das eben so und basta.
nach draußen gehe ich meistens nur zusammen mit ihr. fällt dann nicht so auf. dazu trage ich dann eigentlich nur schuhe mit leisen absätzen. sie persönlich stört das relativ wenig. oftmals lacht sie sich darüber tot, dass ich mehrmals die schuhe wechsele bevor ich mit ihr vor die tür trete. will sagen.
von meinen 20 paaren ziehe ich sowieso immer nur die gleichen 3 paar nach draußen an, die einen gummiabsatz haben um nicht erkannt zu werden.
bis später.

frank
 Re: Familientyp / Toleranz 20.04.2005 (01:19 Uhr) Guxy
Hallo Frank,
tolle Zeilen, da möchte ich auch gleich etwas anfügen. Mit 5 oder 6 Jahren habe ich aus Neugierde mal die Schuhe meiner Mutter anprobiert. Das blieb auf mich aber ohne Wirkung. Meine acht Jahre ältere Schwester, die einen Schuhtick hatte, (heute leider nicht mehr so intensiv) hat super Schuhe, Heels und Stiefel, für mich greifbar im selben Haus vor Ort gehabt. Die habe ich dann so mit 6 Jahren regelmäßig anprobiert und dabei schon Erregungen verspürt. Der Wahnsinn für mich waren ihre Holzclogs, die sie sich mit 16 Jahren (ich war 8 Jahre alt)gekauft hat. Sie und ihre Freundin haben die Clogs regelmäßig getragen und mich damit ziemlich oft erregt und scharf auf diese Schuhe gemacht. Heute sind Holzclogs meine Vorliebe (das ist hier auch in anderen Foren zu finden). Beim Kauf der Schuhe auf den Flohmärkten habe ich nach Schuhen gesucht, die mich ansprechen und aufregend sind. Dann war das Aussehen der Verkäuferin maßgeblich. Ich habe natürlich auch immer möglichst groß gekauft, damit ich die Schuhe auch anziehen kann. Das Anziehenkönnen war aber nicht unbedingt zwingend. Es gab auch kleinere Schuhe, die ich gekauft habe, weil sie mir gefallen haben, oder weil die Verkäuferin gut aussah. Wenn die Schuhe einen angenehmen, aufregenden ggf. auch intensiven Schweiß- und Meterialgeruch hatten, habe ich die Schuhe von innen auch "ausgeleckt", weil ich das scharf finde. Momentan habe ich ja keine Damenschuhe mehr. Muß erst wieder "einkaufen gehen".Lackschuhe habe ich auch gerne abgeleckt und wenn ich ganz besonders gut drauf war auch die Sohle, wenn sie nicht zu dreckig war. Das mag ganz ecklig klingen, aber wenn wir schon offen sind, dann richtig. So einem benutzen Damenschuh kann ich einiges abgewinnen. Deshalb sind neue Schuhe auch etwas langweilig. So ein richtiges Paar Schuhe habe ich eigentlich keines dabei gehabt, bei dem alle Faktoren super waren, also Aussehen, Vor-Besitzerin, Geruch, Größe. Die Schuhe meiner Mutter haben mich nie gereizt, dafür aber die meiner Schwester, weil die einen ganz angenehmen Geruch haben. Heute hat meine Schwester ihren Schuhtick abgelegt und kauft nur noch die nötigste Anzahl. Ich hätte heute aber sowieso keine Möglichkeit zum Anprobieren mehr wg. unterschiedlicher Wohnungen. Ich hoffe, daß die Sache mit dem Lecken nicht schockiert hat, aber ich finde das scharf. Ich glaube, ich muß dringend wieder auf einen Flohmarkt und wieder nachlegen mit den Schuhen...
Gruß
Guxy      
 Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (09:00 Uhr) JamesR
Hallo Guxy,

es schockiert eher nicht, denn du tust niemandem etwas und jeder soll nach seiner Auffassung glücklich werden. Andere trinken Sekt aus Pumps! Für mich ist das "daran riechen" eben viel wichtiger und natürlich auch die Trägerin. Diese sollte aber auch eher schön geformte und gepflegte Füße haben. Das sehen oder fühlen wir Kenner aber schon beim ersten betrachten und befühlen, ob dem so ist. Deshalb sind neue Schuhe diesbezüglich nicht unbedingt so reizvoll. Da ist es einzig das Leder, was einen angenehmen Duft verbreiten kann. Optimal ist es eben, wenn die Trägerin gut aussieht, die Schuhe gut aussehen und eine SG 42 haben, leider sehr selten. Aber um solche Schuhe zu probieren, würde ich auch nachts aufstehen. Wenn ich irgendwo ein paar super Schuhe an einer Trägerin sehe, dann bin ich dieser -wenn dies möglich war- schon gefolgt, um ein paar Blicke zu erhaschen oder zu sehen, wo diese wohnt. Gerade Stiefel ziehen viele ja vor der Tür im Treppenhaus aus, so dass ich etwas zeitversetzt diese dann betrachten, befühlen oder beschnuppern konnte. Waren alle drei "Erlebnisse" positiv und die SG ab 40/41, so habe ich nach einer Möglichkeit des Probierens gesucht. Entweder mit diesen Schuhen in den Keller oder auf einen Boden und dann anprobieren. Wenn die dann passen, ein sagenhaftes Gefühl.
Aber auch bei kleineren ausgesprochen schönen Schuhen habe ich diesen Weg gesucht, um diese ausgiebig und unbeobachtet zu inspizieren. In unserem Haus waren Dachböden nicht verschlossen, in denen von zwei ausgesprochen gut aussehenden Frauen die saisonal unbenötigten Schuhe/Stiefel lagerten. So konnte ich mich speziell im Sommer mit den wunderschönen Stiefeln beschäftigen, die zum Probieren leider zu klein waren. Jede hatte ein Paar mit Absatz und einer wundervollen Pelz-/Fellfütterung. Meine Erregung war nicht mehr zu drosseln und es war ein Zwang und Wohlgefühl, mein Hammerteil in den Pelzschaft gleiten zu lassen. Es kam wie es kommen musste, ein Orgasmus wie nie gekannt. Das Säubern gestaltete sich etwas schwierig, war aber nötig.

Demnächst gibt es noch mehr storys. Was habt Ihr so alles erlebt, das kann doch noch nicht alles gewesen sein? Hat eigentlich schon mal jemand aus Pumps getrunken?

Beste Grüße
JamesR
 Re: Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (14:16 Uhr) BernhardV
Hallo Guxy, JamesR und die anderen!

Wollte mich auch mal wieder zu Wort melden.
Toll, dass hier immer mehr auftauchen, die offenbar dieselben Neigungen haben wie ich!

@Guxy: Du hast geschrieben, Du bist bei Muttern ausgezogen, und hast dann die 60 Paar Schuhe weggeworfen. Wie hast Du die denn vorher zu Hause versteckt? 60 Paar so zu verstecken, dass sie nicht entdeckt werden und man selbst noch gut rankommt dürfte nicht ganz einfach gewesen sein, oder? Komischerweise haben mich die Schuhe/stiefel meiner Mutter auch nie so erregt, bzw. hatte ich sogar eine Abneigung, sie anzuprobieren. Das berichten ja auch andere hier. An den Sohlen würde ich persönlich nicht lecken, hätte viel zuviel Angst, mir da irgendwelche Bazillen einzufangen (wer weiß, wo die vorher 'reingetreten haben?). Aber auch sonst lecke ich nicht gerne über die Schuhe/Stiefel. Es 'schockiert' mich aber auch nicht, wenn Du's tust. Wie JamesR fühle und rieche ich lieber dran bzw. ziehe sie an (wenn sie passen).

@JamesR: Habe ich das richtig gelesen? Du bist einer Frau hinterher gegangen die Stiefel anhatte, sie im Flur stehengelassen hat, und Du hast sie Dir 'ausgeborgt'? Ich kann nur sagen: geiiiil !!! Mein absoluter Traum !! Erzähl mal mehr darüber. Beschreib mal die Frau, die Stiefel. Hast Du gewartet bis es Nacht war? Ist das schon lange her?

So ein Dachboden ist eine klasse Sache, leider hatten wir keinen. Damals wohnte aber ein jüngeres Ehepaar unter uns, die es, sagen wir mal so, mit der Ordnung nicht so hatten. Als ich mal über unsere Balkonbrüstung nach unten geschaut habe, hat's mir die Sprache verschlagen: da lag eine Etage tiefer ein paar weiße Pumps in den unbepflanzten Blumenkübeln. Das war so eine Betonbrüstung, in die oben ein Hohlraum für die Pflanzen eingeformt war. In meiner Hose wurde es schlagartig eng und fortan überlegte ich nur, wie ich da wohl rankäme. Ich habe mir dann ein längeres Band genommen und daran einen Haken aus Draht gemacht. Ein paar Tage später, als meine Eltern bereits schlafengegangen waren, habe ich mich dann so ca. gegen 2 Uhr nachts als Angler betätigt. Ich hoffte, dass die unter uns auch schon schliefen. Nach mehreren Versuchen gelang es mir auch, den Haken an einem Schuh einzuhaken. Mit bumperndem Herzen habe ich ihn vorsichtig nach oben gezogen. Das war ein Hammergefühl, als das Teil dann oben bei mir ankam. Na ja, ich habe mich dann einige Minuten mit dem Teil 'amüsiert' (es war ein ziemlich abgetragener, schlichter weißer Pumps der mir leider zu klein war) und ihn dann vorsichtig wieder abgeseilt. Das habe ich dann in den folgenden Monaten gelegentlich mal wiederholt. Einmal habe ich sogar beide Pumps nach oben gezogen. Irgendwann waren die dann aber verschwunden. Ich glaube aber nicht, dass die Leute was gemerkt haben.

Ach ja, noch eine Story bzgl. Stiefeln:

Ich bin vor ca. 10 Jahren mal einer Frau, die in einen Bus eingestiegen ist, gefolgt. Sie war schon etwas älter (ca.55). Es war Winter (Februar) und kalt. Sie hatte einen grauen Mantel an und kniehohe, grüne Stiefel. Das war atemberaubend. Ich dachte, sie steigt nach ein paar Haltestellen wieder aus, aber dann ging die Fahrt über die Dörfer (war ein Regionalbus) bis zur Endhaltestelle. Das hat über eine Stunde gedauert. Im Bus habe ich mich schräg hinter sie gesetzt und hatte einen guten Blick auf die Stiefel. Ich habe mir dann überlegt, dass ich sie fragen würde, ob sie mir die Stiefel verkaufen würde - ich hatte 100 Mark in der Tasche (von einem Umtausch für ein Computerteil). Im Bus habe ich mir dann überlegt, wie ich das sagen sollte. Gleichzeitig musste ich darauf achten, dass sie nicht plötzlich aussteigt - ich wusste ja nicht, wie weit die Fahrt geht. An der Endhaltestelle war nur noch sie und ich im Bus. Ich stieg hinter ihr aus und ging auf der anderen Straßenseite schräg hinter ihr. Es konnte nicht mehr weit bis zu ihrem Domizil sein und ich dachte mir immer, dass es ihr doch auffallen müsste, wenn ich so hinter ihr herging. Dann steuerte sie die Tür eines Bungalows an und da mußte ich dann allen Mut zusammennehmen: Ich rief also von hinten mit leicht zittriger Stimme 'Entschuldigung' und sie drehte sich auch um. Dann fragte ich ganz direkt, aber leider viel zu hektisch und aufgeregt, ob sie mir ihre Stiefel für 100 Mark verkaufen würde. Sie war ganz verdattert (kein Wunder) und meinte, das wäre doch zu viel (da keimte in mir Hoffnung auf) und ausserdem würde sie die ja noch brauchen. Da mir nichts besseres einfiel, sagte ich noch sowas wie 'wären für meine Schwester für Karneval' aber sie hatte da schon eine ablehnende Haltung. Da war nichts mehr zu machen. Ich bin dann zur Bushaltestelle zurück. Der nächste Bus fuhr aber erst in 45 Minuten zurück. Und dann noch die Stunde Heimfahrt. Zu Hause habe ich mich erst mal ins Bett gelegt und war nur sauer, dass es mir nicht gelungen war. Ich wünschte, ich hätte eine Tarnkappe gehabt, die unsichtbar macht, dann wäre ich schon an die Stiefel gekommen :-)) Ich frage mich immer noch, was die Frau wohl gedacht haben mag.

Ich hoffe die Story hat nicht gelangweilt. Ist es schon mal einem hier gelungen, einer Frau die Schuhe/Stiefel abzuschwatzen ?? wenn ja, wie habt ihr das denn angestellt ?

Viele Grüße,
Bernhard  
 Re: Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (15:07 Uhr) Josel
Hallo Bernhard und alle anderen,

zu der Schuhgröße nochmals herzlichen Glückwunsch. Auch ich habe vor allem als Jugendlicher schon mal darüber nachgedacht, wie ich die Schuhe einer Mitschülerin wohl bekommen konnte.
Es waren schon betagte schwarze Stiefelletten aus Leder mit einer Ledersohle, alles im allen schon ziemlich fertig, an der Ferse war die innere Stabilisierung schon gebrochen, so dass bei jedem Schritt das Leder eine Falte oberhalb des Absatzes warf.
Auch mir gefallen Schuhe am besten, wenn sie schon viel mitgemacht haben und das auch deutlich zu sehen ist. Mir wird allein bei dem Gedanken schon anders, die Schuhe werden bald achtlos weggeschmissen und nicht mehr gebracht. Eigentlich wäre es ja dann kein Hindernis, die Schuhe statt wegschmeissen zu bekommen, wenn denn da nicht das Gefühl aufkeimt, von anderen für Verrückt gehalten zu werden.

Na ja, ich habe mi dann allen Mut zusammengefsst und gefragt, ob ich die Stiefelletten, es war zufällig auch Fasching, für denselben haben könnte.

Ich bekam leider ebenfalls eine Ablehnung und zum Nachbohren fehlte mir damals als 18-jähriger der Mut.

Zur Schuhgröße:

ich habe leider 45, so dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt, an Schuhe heranzukommen die passen.

Manchmal hatte ich das Glück, dass die Trägerin ausgelatschte 41iger hatte (Trödelmarkt) und diese dann mit etwas Hilfe zumindest für 1/2 Stunde passten.

Einmal hatte ich so geile High-Heel-Siefel, dass ich irgendwie "darein" musste. Ich entschloss mich mittels Schere die Ferse aufzuschneiden, damit mein Fuß nach hinten Platz hatte. Beim Aufschneiden hatte ich eine wahnsinns Latte.

Ging es Euch auch schon mal So
 Re: Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (19:48 Uhr) JamesR
Hallo Bernhard,

Super Story. Mir ist es ähnlich gegangen, zumindest mit dem Busfahren. Dann wusste ich, wo Sie wohnt. Was daraus für ein Plan entstand, schreibe ich noch, wenn etwas mehr Zeit ist.
Zu Deiner Frage: Ja, ich bin schon mehrfach einer Frau wegen Ihrer Schuhe unauffällig gefolgt. Meist, um herauszubekomen, wo sie wohnt. Dann geht man einfach später mal durchs Treppenhaus und schaut, was vor der Tür steht. In den wenigsten Fällen klappt das dann mit dem "Ausborgen", aber ab und zu schon. Das gibt Adrealin! Und ich tu das selten, aber schon seit mehr als 20 Jahren. Frau und Stiefel beschreibe ich auch das nächste Mal. Viel Stress.

Beste Grüße
JamesR

 Re: Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (19:53 Uhr) Guxy
Hallo Bernhard,
Die Schuhe habe ich immer ins Haus geschmuggelt, wenn meine Eltern den Wochenendeinkauf gemacht haben und ich in der Zeit auf dem Flohmarkt war. Mein Bettkasten und mein Liegesofa mit Hohlraum waren als Versteck ausreichend. Ich hatte die Schuhe in Plastik- und Stofftüten, so zwei Paar in einer, das spart Platz. Wenn man die Schuhe dicht zusammenlegt, brauchen die gar nicht viel Platz. Ich habe aber über Jahre hinweg große Angst gehabt, daß meine Sammlung mal gesehen wird. Das wäre mir tödlich peinlich gewesen, weil ich glaube, daß aus meiner Familie keiner meine Vorliebe hätte nachvollziehen können. Das war für mich auch ein Großteil der Motivation, die Schuhe wegzuwerfen. Ich dachte immer, wenn ich außer Haus war, hoffentlich schaut da keiner nach. Man weiß ja nie, wie neugierig die Familienmitglieder sind, wenn man nicht da ist. Ich habe mir auch Schuhe in Größe 39 und 40 gekauft und mich dann reingezwängt. Bei den Schuhen, die ich mir auf dem Flohmarkt ausgesucht habe, war meine Erregung vorprogrammiert. So richtig ausgefallene Teile habe ich nur
ein Paar Buffalo Plateauschnürschuhe in Größe 39 gehabt. Der Rest war so Durchschnitt, was es eben so auf dem Flohmarkt gab. Aber zum Spaß Haben waren sie gut. Ich habe es mit 12 Jahren verpaßt, meine Schwester um ihre Holzclogs zu bitten, die ich so liebte und die sie verkaufen wollte. Da war ich damals schon feige und heute würde ich zwar nach Holzclogs, aber nicht nach typischen Damenschuhen fragen. Also dazu gehört schon Mut. Ich glaube, die Frauen, die man da auf der Straße nach ihren Schuhen fragt, haben bestimmt kein Verständnis. Die rufen vielleicht noch um Hilfe.
Soweit erstmal.
Gruß
Guxy
 Re: Schuhe heimlich probieren. 20.04.2005 (20:00 Uhr) Guxy
Noch einen Nachtrag !
So anfangs, als ich mir die ersten gebrauchten Damenschuhe gekauft hatte, hätte ich wohl auch nicht an der Sohle geleckt. Erst, als ich im Internet mal so draufkam, daß es Leute gibt, die die Sohle ablecken, war ich neugierig. Es hat mich schon Überwindung gekostet, mal eine Sohle komplett abzulecken. An jeder Sohle würde ich heute auch nicht lecken. Wenn man mal Gefallen daran gefunden hat, gehört es einfach dazu trotz des Risikos mit den Bakterien.
Gruß
Guxy
 Re: Schuhe heimlich probieren. 21.04.2005 (18:53 Uhr) BernhardV
Hallo Guxy!

Deine Vorgehensweise ähnelt meiner. Damals bin ich auch Samstags vom Trödelmarkt gekommen, manchmal mit 1-2 Paar Stiefeln. Die hatte ich dann in einer Plastiktüte. Da meine Eltern meistens zu Hause waren, bin ich erst in den Keller und habe die Tüte dort erstmal versteckt. Dann bin ich nach oben in die Wohnung, und wenn die Luft rein war, habe ich die Tüte gleich aus dem Keller geholt, sonst halt später. Ich hatte auch immer Angst, dass meine Mutter die Stiefel, die ich in einem Schrank deponiert hatte, durch einen blöden Zufall oder durch Neugierde (wer weiß wo Mütter so alles hinschauen) entdecken würde. Mein Alptraum war immer, dass ich nach Hause komme und Mutter steht vorm Schrank mit 'nem Paar meiner Stiefel in der Hand. Ich hätte auch nicht gewusst, wie ich das hätte erklären können.

Kann es sein, dass Du nach dem Entsorgen Deiner 60 Paar -zumindest kurzfristig- vielleicht sogar eine gewisse Erleichterung empfunden hast (immerhin war ja die Angst dann weg) ?

Viele Grüße,
Bernhard
 Re: Schuhe heimlich probieren. 21.04.2005 (19:32 Uhr) Guxy
Hallo Bernhard,
ja, da hast Du recht. Ich habe eine ganz große Erleichterung verspürt, denn ich hatte mit 60 Paar Schuhen meine Verstecke voll ausgelastet. Es war schon eine großes Stück Freiheit, das ich da wieder gewonnen hatte. Ich habe es dann auch schon eine ganze Weile unterlassen, auf die Flohmärkte zu gehen. Meine neue Wohnung, die ich berufsmäßig nur übergangsweise habe, gibt es nicht her, dort Damenschuhe zu verstecken, denn ich habe mit Möbel nicht so aufgerüstet und habe bei den Eltern noch eine Etage mit dem notwendigsten eingerichtet so für`s Wochendende, wenn ich dann zu meinen Eltern fahre. Im Moment ist es ohne Streß gar nicht möglich, da wieder weiterzukaufen. Wenn ich die Möglichkeiten hätte, würde ich sofort wieder loslegen. Das war immer total spannend, wenn ich am Samstag drauf gewartet habe, bis meine Eltern zum Einkaufen gefahren sind. Dann begann das Wettrennen. Ich bin gleich los zum Flohmarkt gefahren, habe mich dort relativ schnell entscheiden müssen und bin dann gleich wieder heimgefahren, um nur vor meinen Eltern wieder zu Hause zu sein. Ansonsten hätte ich die gekauften Schuhe erstmal in meinem Auto gelassen und hätte sie später rausholen müssen. Einmal im Sommer bin ich nachts gegen 3 Uhr aus dem Haus zu meinem Auto geschlichen, um dort 3 Paar kniehohe Stiefel aus dem Kofferraum zu holen. Am anderen Tag sagte mir mein Vater, er habe um 3.15 Uhr unseren Kater aus dem Haus gelassen. Da haben wir uns nur um eine Viertelstunde verfehlt. Was hätte ich meinem Vater sagen sollen, wenn er mich nachts um 3 Uhr mit drei Paar Damenstiefeln vor dem Haus angetroffen hätte ? Da habe ich tief durchgeatmet. Wenn man etwas versteckt hat, was keiner sehen soll, ist das immer Streß. Allerdings habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich auf Damenschuhe stehe. Es haben nur wenige Leute Verständnis dafür. Wenn ich allein an das super Paar Riemchenpumps Größe 41 von Deichmann mit 9cm-Absatz denke, das ich mir neu gekauft hatte, ist das umgekehrt auch wieder traurig. Ich habe mit den Schuhen Sachen weggeworfen, die ich mir mühselig zusammengetragen hatte. Da steckte einiges an Zeit und Geld drin.
Gruß
Guxy    
 Re: Schuhe heimlich probieren. 23.04.2005 (20:14 Uhr) Josel
Hi Guxy,

das Gefül der Erleichterung kenne ich auch. Als ich 1993 bei meinen Eltern auszog, hatte ic ca. 20 Paar Stiefel und Schuhe weggeworfen, da ich mit meiner damaligen Freundin und meiner heutigen Frau zusammengezogen bin. Ich wusste auch nicht, wie und wo ich meine Sammlung verstecken sollte.

Ich habe manch Träne "vergossen" da unter den Schuhen etliche Sahnestücke waren. Wie ich schon mal schrieb, fand und finde ich Cowboystiefel toll, aber es müssen welche aus Leder mit Ledersohle und Lederinnenausstattung sein. Davon allein waren es 12 Paar total verlatschte und dufte Stiefel in allen Variationen, von rot bis schwarz.

Weiterhin hatte ich drei Paar blaue Kickers mit den seitlichen Strcheinsätzen und fünf Paar Pumps entsorgt.

Auch mir ging es so, dass ich einerseits sehr erleichtert war, aber andererseits auch sehr traurig, da es doch tolle Raritäten waren. Ich habe bei meinen Trödelmarktkäufen immer auf eine gewisse Qualität geachtet. Die Plastiktreter habe ich eigentlich nie gekauft.

Später mehr dazu, aber ich sehe doch gewisse Gemeinsamkeiten.

Findest Du denn auch stark getragene Damenschuhe gut?

Was müssen die denn dann erlebt haben?

Gruß Josel
 Re: Schuhe heimlich probieren. 25.04.2005 (17:46 Uhr) Guxy
Hallo Josel,
für mich ist es gar nicht so entscheidend, ob die Schuhe nur manchmal, oft oder sehr oft getragen wurden. Da ich im Laufe der Jahre zwischendurch auch einige Damenschuhe wieder weggeworfen habe (zusätzlich zu den 60 Paaren) habe ich bestimmt ca. 80 bis 90 getragene Schuhpaare unter die Lupe genommen. Dabei erfährt man einiges über die Trägerinnen bzw. ihre Füße und die Laufgewohnheiten. Äußerlich sollte der Schuhe noch irgendwie brauchbar aussehen, den Müll möchte ich nicht sammeln. Manche gutaussehenden Frauen können auch verschlissene Schuhe tragen, das sieht immer noch gut aus. Für einen Mann wäre das undenkbar. Einen schräggelaufenen Schuh finde ich auch nicht mehr reizvoll. Vom Innnenleben her ist für die gewünschte Geruchsintensität die Sorte Fußschweiß entscheidend. Es gibt Schweißgerüche, die von ihrer Art her schon unangenehm sind. Das waren eigentlich die wenigsten Schuhe. In der Mehrzahl, so 90 %, war der Schweißgeruch, der sich auch gut vom Materialgeruch unterscheiden ließ, angenehm bis wahnsinnig an- und aufregend. Ich hatte ein Paar schwarze Stiefel, das roch mild nach dem Gummimaterial, Parfüm und einem "mildwürzigen" Schweiß. Das war mein liebster Geruch, einfach super. Meine Schwester hatte mal ihre eigenen Flohmarkt Artikel bei uns deponiert, u.a. ein paar schwarze Pumps (8cm-Absatz), das schon mit schweißaufsaugendem Fußbett ausgestattet war. Da hatte ich lange die Gelegenheit zum Schnuppern. Das habe ich auch genutzt. Den Geruch kenne ich schon seit meinem 6. Lebensjahr, in dem ich mich für ihre Schuhe interessiert habe. Aber heute habe ich da keine Gelegenheit mehr.
Ich habe es ganz gerne, wenn die Schuhe noch gut aussehen, aber eine intensive und angenehme Marke haben.
Gruß
Guxy  
 Re: Schuhe heimlich probieren. 27.04.2005 (06:09 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

das mit den schwarzen Pumps Deiner Schwester als Flohmarkartikel ist interessant. Ich wäre verrückt geworden, wenn ich wüsste, dass solch ein Schätzchen bei mir läge, das verkauft werden soll und ich nicht bekommen kann.

Hast Du nicht daran gedacht, ihr dieses Paar abzuluchsen?

Gruß Josel
 Re: Schuhe heimlich probieren. 27.04.2005 (16:36 Uhr) Guxy
Hallo,
ja genau genommen hatte sie sogar noch ein Paar Velourleder Pumps dabei, daß ebenso meinen Vorzügen entsprach. Es gab für mich eigentlich nur die Alternative, daß ich mich ihr anvertraue. Denn Klauen mag ich nicht und abkaufen wäre wohl auch nicht ohne Rechtfertigung abgegangen. Ich habe meiner Schwester noch nichts über mein Interesse an ihren Schuhen gesagt. Ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, bei Geschwistern so alle Intimitäten auszuplaudern. Nicht, daß sie dann mal aus Versehen bei anderen darüber redet. Sie weiß aber, daß ich auch total verrückt nach Holzclogs bin, weil sie selbst mal welche hatte. Sie redet auch ganz freudig und "verehrend" von ihren damaligen Clogs. Sie mag feminine Schuhe. Ob sie selbst bei ihren Schuhen mehr verspürt, weiß ich nicht. Jedenfalls hatte ich ihre Pumps ohne ihr Wissen wenige Monate zur Verfügung. Ich hätte sie ihr gerne abgekauft, aber das ging wie gesagt ja nicht. Gestern hatte sie ein Paar schwarze Glattlederpumps mit schlankem Absatz an, bestimmt mit 9cm-Absatz. Die hat sie auch schon eine Weile eingelaufen. Das ist auch wieder so ein Paar zum Träumen für mich. Aber keine Chance...
Gruß
Guxy  
 Re: Schuhe heimlich probieren. 28.04.2005 (20:02 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

das würde mich verrückt machen, aber das Outen wäre warscheinlich schwerwiegender.

Ich hatte mal ein Erlebnis der besonderen Art mit meiner Schwester:

Sie hatte mitte der 80iger schöne braun Steifel. Meiner Vorliebe entsprechend hatten diese nach einiger Zeit auch deutliche Tragespuren, da sie mit Schuhen allgemein nicht zimperlich umging.

Da meine Schwester damals studierte, sah ich ihre Stiefel sehr selten.

Nach ca. 2 Jahre nicht mehr. Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete ich bei ihrem Ex. Der gab mir dann einmal eine Kiste mit, in der sich Sache meiner Schwester befanden, die er noch gefunden hatte. Zu meiner überraschung auch diese tollen getragenen Stiefel. Sie waren nicht mülltonnenfertig aber toll getragen.

Ich pokerte dann und geb meiner Schwester nur die anderen Sache aus der Kiste bei ihrem nächsten Besuch. Immerhin war sie schon über 2 Jahre von ihrem Ex getrennt und ich hoffte,  dass sie nicht mehr an die Stiefel gedacht hatte. So war es auch und ich hatte lange meine helle Freunde an den Stiefeln, da sie Größe 41 waren und so ausgelatscht, das meine 45iger "Füschen" gut in das weiche Leder hinein passten.

Wenn ich heute bei ihr zu besuch bin und einen Blick auf ihre Schuhe wefen kann, denke ich immer daran, wie toll es wäre, ihre Schuhe zu bekommen, aber da ist ja das bekannte Outingproblem.


Gruß Josel
 Re: Schuhe heimlich probieren. 29.04.2005 (20:01 Uhr) Guxy
Hallo Josel,
da hast du ja richtig Glück gehabt mit den Stiefeln deiner Schwester. Ich denke, wenn sie zwei Jahre lang auf ihre Stiefel verzichten konnte bzw. nicht mehr an ihre Stiefel gedacht hat, dann kann man davon ausgehen, daß sie sie dir wohl im Ernstfall geschenkt hätte. Ich bin in diesen Dingen immer furchtbar korrekt. Ich hatte mir aber auch überlegt, daß ich ihre Schuhe ebenso zurückbehalte und mich indirekt bei ihr erkenntlich zeige, aber die wenigen Wochen, die ihre Pumps in meinem Einzugsbereich standen, waren da wohl zu kurz. Und meine Schwester kennt ihr Schuhe ganz genau. Ich habe da noch eine Geschichte erlebt, die mich auch Nerven gekostet hat. Vor einigen Jahren habe ich in einer Reha-Klinik Zivildienst abgeleistet. Gelegentlich war ich auch für die Müllbeseitigung zuständig. Eine der Putzfrauen - sie war so Anfang 30 und sah ganz besonders gut aus - hatte ihre privaten Cowboystiefel in einen der Container geworfen, zu dem ich Zugriff hatte. Das hatte ich zufällig beobachtet. Die Stiefel waren auch nicht schmutzig geworden, weil sie auf Zeitungspapier gelandet waren. Ich hatte aber das Problem, daß ich die Stiefel nicht ungesehen zu meinem Auto bringen konnte. Das Personal dort war insgesamt sehr neugierig. Ich hätte Gras fressen können. Ausgerechnet diese Wahnsinnsfrau legt mir ihre ausrangierten Schuhe, die noch ok waren, vor die Nase und ich kann "das Geschenk" nicht annehmen. Da bin ich heute noch ärgelich drüber.
Gruß
Guxy  
 Re: Schuhe heimlich probieren. 30.04.2005 (10:30 Uhr) Josel
Hallo Guxy,

da wäre ich auch verrückt geworden, vor allem, weil ich die Cowboystiefel soe geil finde. Ich habe noch zwei Paar Damencowboys aus Leder mit Ledersohle vom Tr

Gab es dann keine Möglichkeit daran zu kommen?

Wäre es nicht möglich gewesen, mit einem geschlossenen Eimer o.ä. zumindest die Stiefel zu retten?

Mir fällt da gerade auch noch etwas ein: vor ca. 8 Wochen sah ich einen öffentlichen Abfalleimer an in einem Eikaufscenter neben einem Schuhgeschäft. Aus diesem Eimer lugten zwei schwarze Stiefel heraus. Da ich mit meiner Frau und den Kindern unterwegs war, konnte ich da ebenfalls nicht ran. Ich hatte aber unauffällig einen Blick hinein werfen können und sah, das diese Stiefel gut getragen aber nicht kaputt waren. Da wurde mir auch ganz warm!

Am nächsten Tag war ich dort allein unterwegs, aber natürlich war der Eimer geleert.

Gruß

Josel
 Re: Schuhe heimlich probieren. 03.05.2005 (18:00 Uhr) Guxy
Hallo JamesR,
der Gedanke aus Pumps zu trinken beschäftigt mich auch schon sehr lange. Als ich meine Schuhsammlung noch hatte, hatte ich mir überlegt, welches Paar dafür wohl geeignet ist. Von der Form her kamen nur Heels in Frage. Die mußten auch noch mit einem festen Glattleder innen ausgestattet sein. Bei Velour wäre der Schuh sofort durchgeweicht. Dann mußte ich auch noch davon ausgehen, daß der Schuh nicht mehr zu retten ist. Zu guter Letzt mußte der Schuh noch das entsprechende Aroma bieten für den gewünschten Kick. Und damit das Schuharoma im Geschmack vorherrscht, darf das Getränk keinen Eigengeschmack haben. Da kam dann nur Wasser in Frage. Weil ich dann aber nur meine allerbesten Heelspaare dafür geeignet waren, habe ich es gelassen. Vor der Entsorgung hätte ich es nochmal ausprobieren können, habe aber daran nicht mehr gedacht. Das Thema ist für mich noch nicht erledigt. Wenn`s sich ergibt und ich wieder Heels gekauft habe, werde ich es mal ausprobieren, aus ihnen zu trinken. Das reizt mich.
Gruß
Guxy
 Hohe Stiefel heimlich probieren 11.05.2005 (08:13 Uhr) Leydenegg
Heimliche Anprobe entzückender Stiefel

Ich weiß heute noch nicht, welcher Teufel mich mit einem Male ritt. An Tantes Türe angekommen, drückte ich wie unter einem fremden Willen, auf die Klinke und stand mitten in der erstarrten Brandung der allenthalben aus den offenen Koffern hervorquellenden und auf Bett und Möbeln zum Stillstand gekommenen Spitzenflut ihrer Wäsche und Kleidungsstücke. Aber für sie hatte ich zunächst keine Augen.

Etwas anderes suchte ich: ihre hohen, süßen Lackstiefelchen. Da lagen sie, ganz melancholisch, neben dem Diwan. Achtlos auf den Teppich hingeworfen. Wie ein Mondsüchtiger auf sie zutaumelnd, nahm ich eines von ihnen in die Hand. Die Berührung des leichten, feinen Lackleders hatte auf mein Nervensystem die gleiche Wirkung wie die Reibung des Fuchsschwanzes auf den Glasstab. Unfähig mich zu beherrschen, drückte ich mein Gesicht auf den kühlen duftenden Schaft und schließlich biss ich hinein, von meiner Leidenschaft übermannt.

Alle meine Sinne waren auf den allmächtigen Reiz, den diese faszinierenden Schuhe auf sie ausstrahlten, konzentriert, die Umwelt war für mich versunken, so sah und hörte ich nicht, dass die Türe aufging. Darum erschrak ich fürchterlich zusammen, als ich auf einmal Tante Gisel hinter mir erblickte.

"Aber Charley, wer wird denn in die Stiefel beißen! Es ist doch noch massenweise Kuchen vorne im Esszimmer", sagte sie in so ruhigem, freundlichen Tone, dass mein schreckerstarrten, aufgerissenen Augen sich mit heißen Tropfen füllten.
Eine entsetzliche Scham kroch über mein Herz gleich einer dicken Stimme, nachdem meine erste Bestürzung sich gelegt hatte. Mich durchzuckte nur das eine Gefühl, der eine Gedanke: Fort ! Ich stürzte zur Tür, aber Tante Gisel hatte meinen Plan durchschaut. Mit ein paar Schritten war sie an der Türe, ratsch - hatte sie den Schlüssel umgedreht, den sie sofort in ihrer Tasche verschwinden ließ.

"Lass mich hinaus"., schrie ich und machte Miene, mich auch sie zu werfen. Sie blieb jedoch unbeweglich stehen und rührte keinen Finger zu einer eventuellen Verteidigung, sah mich vielmehr nur mit einem langen, durchdringenden Blick an, dass ich betroffen, mit schlaffen Armen und eingeknickten Knien rückwärts taumelte, bis mit den Waden am Diwan anstieß. Auf ihn warf ich mich, um wie ein kleines Schulmädel zu heulen, dass die erste Ohrfeige von seiner Lehrerin erhalten hatte.

Endlich etwas ruhiger geworden, wurde ich gewahr, dass Gisela neben mir auf dem Diwan saß und mit der Hand meinen blonden Schopf kraulte. "Du dummer Bub, du", lächelte sie., als sie bemerkte, dass ich verstohlen zu ihr aufblinzelte. "Nun ist aber genug der Narrenpossen. Hast du denn nicht ein klein wenig Vertrauen zu deinem Tantchen? Setz dich auch schön brav neben mich, und nun wird frisch gebeichtet. Aber ich will alles wissen, was mit diesen Schuhen zusammenhängt. Du siehst doch, Charley, dass ich mich für hübsche Chaussure interessiere. Also sind wir Verbündete, da gibt es kein Genieren. Zunächst möchte ich aber mal hören, wie du zu den für hiesige Verhältnisse recht ungewöhnlichen Stiefeln kommst, die du anhast".
Ihre Worte legten sich wie Balsam auf meine wunde Seele. Erst stockend und oftmals errötend, dann immer lebhafter werdend, erzählte ich Tante meine ganze Leidenspassion und meine endliche Auferstehung daraus infolge Richards großmütiger Stiefel-Schenkung.

"Siehst du, Tante Gisel", fuhr ich darauf ganz munter und unbefangen fort. "Bis zu deiner Ankunft war alles gut. Mein Freund und ich hatten die schönsten Stiefel der Stadt. Eine weitere Steigerung meiner Ansprüche an Eleganz und Raffinement schien mir unmöglich, bis ich deine Stiefel sah. Sofort setzten da mit dem unbezähmbaren Verlangen nach ebensolchen Stiefeln  meine alten, überstanden geglaubten Qualen wieder ein, da ich mir doch sagen muss, dass es eine Erfüllung dieser wahnwitzigen Wünsche nie und nimmer geben kann". Ganz heiß hatte ich mich geredet, während Tante Gisa mir halb belustigt, halb bewegt, zuhörte.

"Ja, wer sagt denn, Charley, dass sich deine Wünsche nicht erfüllen lassen?"

Entgeistert starrte ich Gisela an, die das in so ruhigem, bestimmten Ton gesagt hatte, als handelte es sich hier nicht um mein Lebensglück, sondern um irgendeine Bagatelle. Zumal sie ebenso harmlos und sachlich fortfuhr: "Knöpf die mal schön deine Stiefel auf".

Ich folgte verständnislos den Befehl. Mit je einem Ruck flitzten die Knopflaschen auf, und ich stand in dicken, handgestrickten Strümpfen vor Tante.

"Die Strümpfe sind nichts Rechtes; sie sind zu grob. Zieh sie auch aus!"

Während ich mich daran machte, sie abzustreifen, entnahm Tante Gisela einem in allen Regenbogenfarben schillernden Pack hauchdünner Seidenstrümpfe ein Paar ganz lange schwarze, sowie einem Reisenecessaire einen langstieligen silbernen Schuhknöpfer und reichte mir beides.
"Schlüpfe aber vorsichtig hinein, das Seidengewebe ist diffiziler als deine Wollschläuche":
Ich stellte mich bei der einfachen Prozedur an, wie ein Feuerländer beim Reparieren einer goldenen Armbanduhr. Schließlich gelangte ich aber doch hinein, wenn sich auch einige Male die Ferse auf dem Spann sitzen hatte. Gisela hatte sich inzwischen einen ihrer Lackstiefel vom zur Hand genommen und ihn Sohle gegen Sohle mit dem meinigen verglichen.

"Gerade, dass es gehen wird. Ein bisschen knapp werden sie wohl sitzen, dafür aber um so fescher".
Erst als sie mir das Lackledergebilde in der Hand gab, begriff ich, was sie im Schilde führte: Sie schickte sich an, mich ihre Stiefel anprobieren zu lassen. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre wieder in meine, eben glücklich überwundene Verwirrung verfallen. Aber Tante ließ mir schon keine Zeit dazu.

"Vorwärts, Charley! Fünfunddreißig Knöpfe wollen zugehakt werden. Langsam hineinschlüpfen und vorsichtig nachdrücken. Siehst du, es geht! Na also! Passt er nicht famos? Jetzt sorgsam knöpfen! Nicht so wild, Bub, du musst mit der freien Hand die Lasche sachte heranziehen, sonst reißen ja die Knopflöcher aus":

So ging es fort mit Lob und Tadel, bis der letzte Knopf kurz unterhalb des Knies geschlossen war.

Es ist mir nicht möglich, die bei dieser Tätigkeit mein Inneres durchwogenden Gefühle zu schildern. Geradehinaus hätte ich schreien mögen vor Lust. Wie sich der weiche, und doch so feste Schaft mit jedem zugehakten Knopf enger und straffer mein Fleisch im durchsichtigen, glitzenden Seidenstrumpf presste. Wie das pralle Leder bei jeder Bewegung der angespannten Muskeln ächzte und knirrschte! Und dann erst die unbeschreiblich süße Empfindung, als ich mich auf Geheiß der Tante aufrichten und quer durch das Zimmer gehen musste! Ich hatte ja noch nie in meinem Leben auf so irrsinnig hohen und schmalen Hacken gestanden. Nur mit den Zehen berührte ich den Boden, das Gehen auf ihnen wurde zur wirklichen Kunst. Der feste Druck der fast rechtwinklig im Gelenk abgebogenen Sohle, wie tat er mir wohl! Und als ich dann vor den Spiegelschrank trat und sah, wie die Schäfte Knöchel, Spann und Bein wie eine Haut faltenlos anlagen, wie ich die infolge der hohen Absätze  beinahe lotrecht gestellten und bogenförmig herausgepressten Spann, die wie aus Wachs modellierten Fesseln, die wie mit dem Lineal gezogenen Reihe der prallsitzenden, blitzenden Kristallknöpfe im Spiegelbild schaute, da meinte ich, ich müsste zerfließe vor Weh und Wonne, vor Schmerz und Süßigkeit.
 Re: Hohe Stiefel heimlich probieren 14.05.2005 (05:54 Uhr) Josel
Hallo Leydenegg,

klingt ja wahnsinnig. Hattest Du daraufhin noch weiter Erlebnisse mit Deiner Tante?

In deinem Erlebnisch Schilderst Du, dass Du von Deinem damaligem Freund Stiefel geschenkt bekommen hast und ihr seit durch die Staßen gezogen. Kannst Du das mal vertiefen?

Auf welche Schue stehst Du sonst so und wie bekommst Du sie denn?

Gruß Josel
 Re: Hohe Stiefel heimlich probieren 17.05.2005 (08:40 Uhr) Leydenegg
Hi Josel,

ja, du hast recht, ich bin durch einen Schulkameraden, meinen Freund Richard, auf den "Geschmack" gekommen. Der trug nämlich ganz selbstverständlich Stiefel, so wie andere Jungs Schnürschuhe hatten, Cowboystiefel. In seine wunderschönen Exemplare hatte ich mich regelrecht "verguckt"; sie wirkten so auffällig, so adrett und hübsch anzusehen, dass ich meine Augen nicht mehr von ihnen wegbekam. Ich war 13 damals - und das erste Mal bis über beide Ohren verliebt-in Richards goldige Cowboystiefel.

Er verdankte sie ganz offenkundig einem Spleen seiner Mutter, einem Modetick, den sie in der Bekleidung ihres Sohnes auslebte (und auch ihrer etwas größeren Tochter).
Beiden war das Tragen solcher Cowboystiefel und das damit verbundene allgemeine Aufsehen/Hingegucke und Getuschel eher lästig.

Richard fragte mich ein un´ms andere Mal, was ich denn an seinen Stiefelbeinen so sensationell empfände, dass ich wieder und wieder draufgucken müsse. Ich antwortete ihm: "Deine Cowboystiefel sind einfach wunderschön".

Anprobieren durfte ich sie auch mal; leider waren sie mir 2 Nummern zu groß, da halfen auch keine Sohlen oder Wollsocken, ich schlappte einfach heraus. Es half alles nichts; seine Lederwaden waren einfach unerreichbar für mich- Denn auch finnaziell waren wir nicht auf Rosen gebettet zu Hause, so dass ich meiner Mutter mit solchen Wünschen erst gar nicht kommen brauchte. Sie hätte zwar ein offenes Ohr für mein Ansinnen gehabt, aber solche "Eskapaden" waren nicht zu bezahlen.

Bis eines Tages mein Freund Richard andeutete, meine damalige Schuhgröße 37 sein genau die gleiche, die seine Schwester auch habe. Hm, meinte ich und ich dachte gleich an ihre Stiefelbeine, die noch ium einiges auffälliger waren als Richards. Seit einiger Zeit lief sie in knallroten Cowboystiefeln durch die Gegend, richtig spitze mit ziemlich schmalen und hohen Absätzen. In diesem Look fiel sie vor allem deswegen auf, weil sie bevorzugt die Hosenbeine oben auf den Schäften herausgucken ließ.

Richard schien Gedanken lesen zu können, als er meine Gedanken jäh unterbrach: "Ich glaube, sie bekommt jetzt bald ein Paar neue; ihre roten sind ihr zu eng geworden - die könntest du doch...". Ich muss knallrot angelaufen sein, denn Richard unterbrach seinen Satz, stürzte aus dem Zimmer und kam nach kurzer Zeit wieder rein, in der Hand die roten Prachtstücke seiner Schwester. "Hier, zieh sie mal an; du sollst mal sehen, die passen dir bestimmt. Und wenn du sie gern mal mitnehmen möchtest... Nun, ich könnte ein gutes Wort für dich bei meiner Mutter einlegen", lachte er.

Mit zittrigen Händen nahme ich sie in Emfang, mein Herz klopfte bis zum Hals, das Blut schoss mir in die Wangen, und als ich sie mir überzog merkte ich, wie mein Priap sich reckte und streckte und mir in voller Pracht und Herrlichkeit die Hose ausbeulte, als ich unsicher stacksend vor den großen Spiegel trat. Beim Anblick meines Konterfeis wäre ich fast übergeflossen vor Wonne...

Wie es weiterging, was Richards Mutter dazu meinte, wie seine Schwester reagierte, das erzähle ich beim nächsten Mal. Nur so viel: am selben Abend präsentierte ich mich in meinem neuen Outfit meiner Mutter, die zwar durchaus überrascht war und bedenklich den Kopf wiegte, dann aber letztlich - nicht zuletzt aus Gründen der Kostenerspanis für meine Bekleidung - einwilligte.
 Re: Hohe Stiefel heimlich probieren 19.05.2005 (10:53 Uhr) Josel
Hallo Leydenegg,

was ist denn weiter aus den Stiefeln geworden? Hast Du sie noch, oder durften Deine Füschen diese Stiefel bis zum Ende schinden und Deine Mutter zog einen Schlussstrich und entsorgte Sie dann?

Gruß Josel
Hallo Leydenegg,

das vorstehende ist ja sehr anregend und liest sich wie aus einem Buch über Marquis d.S. oder so. Hast Du das nur vorgetragen oder wirklich selbst erlebt?
Schreib doch auch noch ein bisschen über Dich.

Beste Grüße
JamesR
 Re: Familientyp / Toleranz 03.05.2005 (15:33 Uhr) Frank02
hallo guxy,

auch du sollst eine antwort von mir erhalten.
finde es wirklich klasse, dass es so viele gleichgesinnte gibt.
ich bin der festen überzeugung, dass es wahnsinnig vielen männern so geht wie uns hier.
habe immer die freunde beneidet, die eine schwester oder modebewuste,gutaussehende mutter hatten.
bei mir ist es so, dass mich schuhschränke irgendwie magisch anziehen.
überall wo ich zu besuch bin, muss ich irgendwie in den schuhschrank schauen.
dafür lasse ich mir dann diverse notlügen einfallen, um ungesehen an den schuhschrank zu kommen.
wenn ich dann ein paar geile schuhe sehe, rieche ich an ihnen oder probiere sie an.
selbst wenn wir besuch bekommen von bekannten, muss ich im flur nachschauen was für schuhe die dame trägt.
bei jeder frau die ich sehe schaue ich zuerst auf die schuhe.
sie kann noch so gut aussehen, trägt sie flache schuhe oder sogar turnschuhe, ist sie gleich uninteressant für mich. oftmals tritt dieses phänomän bei studentinnen, dicken oder großen frauen auf.
bis bald.

frank
 Re: Familientyp / Toleranz 03.05.2005 (17:44 Uhr) Guxy
Hallo Frank,
ja, ich habe jetzt schon einige Monate auf meine schöne Sammlung mit Damenschuhen verzichten müssen. Das Sammeln ist aber auch wie ein Faß ohne Boden. Wie Josel auch schon schreibt, während die Herrenschuhe an "Unerotik" nicht zu überbieten sind, gibt es wohl fast unendlich viele wirklich super schöne Damenschuhe... Und jedes Wochende ist Flohmarkt und Ebay gibt es auch noch. Ich habe über mehrere Jahre mir wirklich den Streß gemacht und diese vielen Damenschuhe gekauft. Da das keiner wissen sollte, war es furchtbar anstrengend. Ich habe auf dem Flohmarkt in meiner Stadt immer schauen müssen, daß mich auch dort keiner kennt und fragt, was ich in der Tüte habe, wenn ich schon ein Paar gekauft hatte und weitere gesucht habe. Ich habe mich wie gejagt und gesucht gefühlt. Mit meinen Holzclogs habe ich für mich einen Kompromiß gefunden, da das Damen- und Herrenschuhe sind. Es ist schön für mich Schuhe auch ganz offiziell zu tragen, die auch Damen tragen könnten. Aber ich merke, daß mir mit den Stiefeln und den Heels ganz schön was fehlt. Meine eigenen Clogs geben für mich natürlich nicht das her, was getragene Heels hergeben. Ich überlege schon, wie es demnächst mit Flohmarkt bei uns aussieht. Ich habe aber auch Träume und Wünsche genug, wenn ich so auf der Straße manche Frauen mit "Superschuhen" sehe. Mir geht es auch so, daß ich auf der Straße permanent die Schuhe der Leute beobachte. Der Reiz einer Frau fängt bei mir mit ihren Schuhen an. Da ziehe ich Rückschlüsse, wie sie wohl so ist. Da tue ich bestimmt den vielen anderen Frauen Unrecht. Ich bin aber so "programmiert". Meine Schwester hat mich da regelrecht "abgerichtet" auf Damenschuhe. Das geht nicht mehr raus. Im Laufe der Jahre hat es unzählige Situationen gegeben, in denen ich auf bestimmte Schuhe gerne zurückgegriffen hätte, aber das ging dann immer nicht. Beispielsweise hat die Mutter eines Grundschulfreundes, den ich sehr oft besucht hatte, auch einen so geliebten Schuhschrank gehabt. Seine Mutter war damals so Mitte/Ende dreißig. Sie war groß und schlank, hatte lange hellblonde Haare und sah einfach gigantisch gut aus. Sie trug die ganze Palette Schuhe, die meine Vorlieben im Kern trafen. Sie hatte hochhackige Stiefel, Holzclogs, Pumps. Der Schuhschrank war die reinste Schatzkammer. So mit 10, 11 Jahren war ich schon scharf auf diese Schuhe. Es hat sich aber nie ergeben, daß ich zumindest mal ein Paar hätte anziehen können, oder zumindest mal anfassen, man ist ja bescheiden. Etwa 3/4 der Schuhe, die man so beim Umherschauen auf der Straße sieht, kann man wohl vergessen. Der Rest muß dann noch "gefiltert" werden. So richtige Highlights sind absolut selten. Aber, das ist wohl nichts Neues...
Soweit erstmal
Grüße an alle
Guxy
 Re: Familientyp / Toleranz 28.05.2005 (01:06 Uhr) Guxy
Hallo Frank,
um dich mit deiner Vorliebe für Nylons zu unterstützen: Ich hatte mir auch mal billig zwei Paar schwarze Netzstrumpfhosen gekauft. Die Verkäuferin, die so Anfang 20 war, hatte ganz schön verdutzt geschaut. Die Nylons sind einfach schöner zu den Pumps. Und auch bei Stiefeln kommt man besser hinein. Die Sache mit den Nylons ist ja auch nochmal ein Geheimnis für sich, das man preisgibt. Aber wir sind ja unter uns. Ich sitze jetzt gerade mit einer schwarzen Netzstrumpfhose (natürlich präpariert) und meinen Plateauheels (14 cm-Absatz, 6,5cm-Plateau) vor dem Computer. Ich hatte mir mal im Lidl sogar für 10,- DM einen schwarzen Minirock gekauft. Der war total super. Leider habe ich ihn zwischenzeitlich entsorgt. Ich bin kein regelmäßiger Transvestit, aber mit der Netzstrumpfhose und dem Minirock, das war schon genial. Der ein oder andere wird jetzt vielleicht lachen, aber ich stehe dazu. Die Nylons sind interessanter als eine Jeans oder die freien Beine, mal ehrlich !? Was denkt ihr anderen darüber ?
Gruß
Guxy  
 Nylons zu Heels 30.05.2005 (08:22 Uhr) JamesR
Hallo Guxy,

ich denke genauso darüber und gebe Dir zu 100% Recht. Auch ich finde es genial in Nylons (und Minirock), ist einfach ein super Gefühl auf der Haut. Habe die gleiche Austattung. Mich hat das immer geärgert, das es für Frauen eine Riesenauswahl an Materialien und Wäschestücken gibt und für Männer im wesentlichen nur Einheitsbrei. Ist ja bei der Unterwäsche genauso. Dort gibt es auch Teile, die sich so super anfühlen auf der Haut.
Aber mit den monogeschlechtlichen Teilen ist es bei den FSH ja vorbei. Die gibt es nun ja auch für Herren. Habe mir mehrere davon zugelegt. Trage sie wirklich gern, z.B. statt Funktions-UW beim Skifahren (weil dann keine Nähte drücken) oder unter den dünnen Anzughosen in der kalten Jahreszeit. Aber die Hersteller stecken damit offenkundig noch in den Kinderschuhen. Größen sind teilweise sehr abweichend, von eng bis weit bei gleicher Angabe, das Hosenteil geht zu hoch, dadurch rollt sich bei einer Männerfigur der Bund ein.
Naja, das wird bestimmt noch.
Was hast Du eigentlich präpariert an Deiner Netzstrumpfhose?

Beste Grüße
JamesR
 Re: Nylons zu Heels 30.05.2005 (18:23 Uhr) Guxy
Hallo JamesR !
Naja, ich dachte, daß sich das eigentlich von selbst ergibt. Aber, um es zu erklären: Ich habe mir an der Stelle etwas Platz frei geschnitten, an der von Hause aus an der Damenstrumpfhose kein Platz vorgesehen ist, man ihn als Mann aber benötigt. Es wurde dort sonst etwas zu eng und unbequem....Jetzt Klar ? *grins*

Gruß
Guxy
 Re: Nylons zu Heels 30.05.2005 (23:16 Uhr) JamesR
Hallo Guxy,

ich ahnte auch in diese Richtung, jedoch sind wir hier doch ganz offen, oder? Es fehlt bei den Teilen eben der "Eingriff" (wer den Begriff wohl mal kreiert hat?) Insofern finde ich Schrittoffene oder Halterlose ganz praktisch. Hast Du solche? Ich habe ein Paar Halterlose Satin sheers, sind total genial.

Beste Grüße
JamesR
 Re: Nylons zu Heels 30.05.2005 (23:50 Uhr) Guxy
Hallo JamesR !
Die Nylons sind für mich eigentlich noch Neuland. Ich hatte meine 2 Paar Strumpfhosen auch in einem Billigladen gekauft. Im Gegensatz zum Minirock habe ich meine Strumpfhosen noch. Sie sind jeweils schwarz bzw. dunkelblau kariert bzw. mit Maschen. Halterlose Nylons habe ich keine. Mir gefallen diese Catsuits oder diese Nylons mit den ganz großen Maschen am besten. Also die Nylons, die so große freie Kreise haben. Ich habe da auch mal geschaut was so was kostet, es war aber viel zu teuer. Ich wollte da nicht viel Geld reinstecken. Es ist auch so, daß ich mir den Streß mit dem zufälligen Auffinden durch Familienangehörige - die Gefahr besteht leider noch - nicht mehr geben will. Aber so  Nylons hat man schnell mal zur Seite getan, das ist wohl kein Problem. Bei Ebay habe ich mir auf den Eindruck des Forums hin mal zwei Paar gebrauchte Heels preiswert geordert, mal sehen wie gut sie sind.(Leider sind da die Versandkosten immer so hoch.)Ach übrigens, als meine Schwester ihren Flohmarktkram bei meinen Eltern untergebracht hatte, waren da auch megabreite Gürtel dabei mit riesen Schnallen (Meine Schwester ist aber schlank). Die fand ich ganz schön scharf. Ich war überascht, daß auch Gürtel so wirksam sein können.
Gruß
Guxy  
 Bin neu dabei 10.05.2005 (08:06 Uhr) Leydenegg
Hallo,

habe ganz fasziniert eure Jugenderlebnisse gelesen, denn ich bin genauso einer: Mit Cowboystiefeln fing alles an; 10 Jahre alt war ich. Heimlich anprobiert, süße Dinger und dann später das erste mal heimlich Damenstiefel probiert und vor Lust gleich abgespritzt.

Wer mich kontakten will: meine E-Mail-Adresse: leydenegg_is_back@yahoo.de

Gestiefelte Grüße, Leydenegg
 Re: Bin neu dabei 10.05.2005 (14:44 Uhr) JamesR
Hallo Leydenegg,

ja herzlich willkommen! Schreib doch einfach mal ein bisschen über Dich, wie Du dazu kamst, Deine Probierstorys und über Deine derzeitigen Aktivitäten und Sammlungen! Vielleicht kommt noch mehr faszinierendes dazu.

Beste Grüße
JamesR
 Re: Bin neu dabei 11.05.2005 (08:05 Uhr) Leydenegg
Na, das nenne ich aber wirklich eine nette Begrüßung. Werde mich gern am Geschehen in dieser Group beteiligen; die ist mir wie auf den Leib geschnitten. Bin gerade dabei die vielen tollen Beiträge zu lesen. Wirklich anregend finde ich deine Schilderungen, James, und auch die Storys von Guxy.

Bald mehr
 Kein Betreff 30.05.2005 (22:25 Uhr) bernie1
Hallo zusammen!

Da mich Stiefel so ab den 80-ern zunehmend interessierten und ich viel Zeit und Energie in meine Vorliebe investierte, wüsste ich noch viele tolle Erlebnisse, aber zunächst einmal dieses:

Ich war Mitte der 80-er  sehr sehr schüchtern und deshalb konnte man meine erste Freundin nicht unbedingt eine Augenweide nennen. Aber alles im Leben hat eben nicht  nur Nachteile, sondern auch Eigenschaften, denen man etwas Positives abgewinnen kann. So trug eben meine Ex zwar ausschließlich Schuhe mit flachen Absätzen, strapazierte diese aber ungmein, da sie sehr breite Füße hatte, etwas übergewichtig (mollig) und eher ungeschickt war. Schuhe behandelte sie wie normale Gebrauchsgegenstände, ohne sie viel zu pflegen oder sonst darauf zu achten.

Nach schwerer geistiger Vorbereitung konnte ich sie irgendwie überreden, ihr mit meinem hart verdienten Taschengeld Stiefel zu kaufen. Nach langem überreden  willigte sie ein, mit der Bedingung, dass diese bei mir zu Hause deponiert werden müssten, zumal ihre Eltern davon nichts mitbekommen sollten. Es war, glaube ich, Ende Jänner, der Ausverkauf begann und wir  gingen in einen örtlich ansässigen Schuhdiscounter, wo wir uns an den Regalen selbst bedienen konnten. Sie griff immer zu den eher flacheren Modellen und ich natürlich zu den hohen. Es war wie Weihnachten und Ostern zusammen, als sie die von mir auserwählten Stiefel anprobierte und völlig ungeübt über den Teppich stapfte. Es waren dunkelblaue Glattlederstiefel, eher schlicht verarbeitet, mit etwa 10 cm hohen, lederbespannten, schlanken Absätzen.  Nach einiger Überredungskunst erlaubte sie mir, diese Stiefel zu kaufen und wir gingen sofort in den nächstgelegenen Park. Sie zog diese heißen Dinger an und posierte auf der Parkbank. Anschließend kletterte sie auf die  Metallrutsche (Kinderrutsche) und rutschte kniend hinunter. Das schleifende Geräusch, das das Leder an der glatten Rutsche verursachte, war zuviel für mich und ich spritzte ab.

Nach einem kurzen Spaziergang (mit Ständer in der Hose) begleitete ich sie nach Hause und nahm die Stiefel, wie vereinbart,  in der Einkaufstasche an mich. Im Keller meines elterlichen Wohnhauses musste ich die Stiefel natürlich einer genauen Untersuchung unterziehen. Trotz unsensibler Behandlung wiesen sie noch einen ziemlich neuen Zustand auf (was sich natürlich bald ändern sollte). Die versuchte Anprobe verlief enttäuschend , leider waren sie mindestens drei Nummern zu klein. Aber dennoch war ich glücklich, erstmals solche Stiefel mein Eigen nennen und mit ihnen tun und lassen zu können, was ich eben wollte.

Die nächsten Tage und Wochen waren einfach unvergesslich. An den Wochenenden traf ich mich mit meiner Ex, um mit ihr ausgedehnte Waldspaziergänge zu machen. Dort waren wir ungestört und sie konnte, zu meiner Erregung, in sämtliche Pfützen herumstapfen, ehe sie die Stiefel auszog und die meiste Erde und den Dreck durch grobes Zusammenschlagen der Stiefel größtenteils entfernte.

Im darauffolgenden Sommer ging die Beziehung zu Ende und solche tollen Erlebnisse sollten sich in späteren Beziehungen leider nicht mehr wiederholen. Die Stiefel bereichern heute noch meine Sammlung und erzählen bei der Durchsicht der Sammlung manch tolle Geschichte.


Gruß: Bernie

 Probiererlebnis Freundin meines Bruders (Teil 1) 08.05.2005 (14:12 Uhr) BernhardV
Hallo!

Ende der 80er Jahre hatte ich noch ein ganz besonderes Probiererlebnis:
Ich habe einen 6 Jahre älteren Bruder. Wir teilten uns damals noch ein Zimmer. Mein Bruder hatte eine Freundin, die er auch schon einige Male mit zum essen mit nach Hause brachte. Sehr süßes Girl. Dabei hatte sie auch mal weiße Lederstiefel im Cowboystiefel-Look an. Nun, an Silvester wollte er mit ihr zu einer Party etwas außerhalb und anschließend wollten beide bei uns übernachten. Das bedeutete, daß ich auf der Couch im Schlafzimmer meiner Eltern schlafen musste und sie in meinem Bett schlafen würde. Ich hatte vor, den Jahreswechsel bei ein paar Freunden in der näheren Umgebung zu verbringen. Tage vorher malte ich mir schon aus, dass die Freundin meines Bruders ihre Stiefel im Gäste-WC abstellt, und ich, wenn ich nur spät genug nach Hause käme, mir diese ungehindert vornehmen könnte. An Silvester kam die Freundin dann zu uns und ich konnte erfreut feststellen, dass sie ihre weißen Stiefel anhatte. Meine Vorfreude auf das was in einigen Stunden passieren würde wuchs enorm. Dann fuhren sie zu ihrer Party und ich ging zu meinen Freunden. Ich blieb so lange wie möglich auf der Party, weil ich unbedingt nach meinem Bruder und seiner Freundin nach Hause kommen wollte.

Um kurz nach 4 Uhr in der Früh machte ich mich dann, angeheitert von Sekt, auf den Nachhauseweg. Es waren nur ein paar 100 Meter. In der Luft hing noch der Schwefelgeruch vom Feuerwerk. Voller Vorfreude schloss ich leise die Wohnungstür auf und sah die Stiefel schon im Korridor stehen. Schnell zog ich meine Jacke und meine Schuhe aus und machte das Licht wieder aus. Dann tastete ich im Dunkeln nach den Stiefeln und ging mit ihnen auf das Gäste-WC wo ich mich mit ihnen einschloss. Erst streichelte ich über das feine Leder, dann roch ich ausgiebig dran. Es war ein umwerfend süßlicher Geruch, untermalt vom Ledergeruch - einmalig. Sie hatte sie ja 7-8 Stunden getragen und vermutlich ausgiebig getanzt. Dann ließ ich meine Hände in die Stiefel gleiten und erkundete sie von innen. Meine Hand hatte recht viel Platz in ihnen und ich dachte mir, daß ich sie sogar anziehen könnte. Ein Blick unter die Sohle verriet: Größe 41. Ich hatte 42 - das würde passen. Ich zog meine Strümpfe aus und ließ meinen linken Fuß langsam in den entsprechenden Stiefel gleiten. Es war etwas eng aber es ging. Dann folgte der rechte. Als ich in beiden drin war, mußte ich meinem kleinen Freund sofort Erleichterung verschaffen. Nach ein paar Minuten zog ich die Teile wieder aus, denn ich war ja auch recht müde. Ich stellte sie wieder an ihren Platz zurück und ging zufrieden schlafen.

Am nächsten Morgen (na ja, es war schon eher mittag) frühstückten wir alle zusammen. Ich erfuhr, dass mein Bruder und Freundin gegen 3.00 Uhr von ihrer Party zurückgekommen sind. Später konnte ich noch aus dem Augenwinkel sehen, wie sie ihre Stiefel anzog. Das zwischenzeitlich meine Füße da drin waren, wußte nur ich.

So, das war der erste Teil. Eine fast unglaubliche Fortsetzung gibt es später, denn sie ist mittlerweile meine Schwägerin.

Viele Grüße,
Bernhard
 Probiererlebnis Freundin meines Bruders (Teil 2) 27.05.2005 (19:17 Uhr) BernhardV
Hallo!

Dies ist nun die Fortsetzung des obigen Teils:
Kurz darauf ist mein Bruder dann zu Hause ausgezogen und mit seiner Freundin in eine (recht kleine) Wohnung einige Kilometer entfernt zusammengezogen. Wir waren zwar mal zu Besuch und ich konnte auch ein Schuhregal ausmachen, welches mit einem Vorhang verhüllt war, jedoch traute ich mich nicht dahinter zu sehen, da es aus so gut wie allen Zimmern voll einsehbar war. So ca. 1 Jahr später machten wir alle einen Sonntags-Ausflug zu einem Schloß. Es war Anfang März und recht kalt aber die Sonne schien und der Himmel war strahlend blau. Ich stand noch auf dem Parkplatz bei unserem Auto als mein Bruder mit seiner Freundin angefahren kam. Als sie dann ausstieg verschlug's mir die Sprache, denn sie hatte ein Paar kniehohe, schwarze Lederstiefel an, in die sie die Jeans-Hose reingesteckt hatte. Der Absatz war zwar mit 5-6cm nicht so hoch, entsprach aber meinem Geschmack. Ansonsten hatten die stiefel hinten am Schaft noch so ein paar Lackstreifen, die wunderbar in der Sonne spiegelten. Nach der Begrüßung machten wir dann unseren Spaziergang und meine Augen hingen fast immer an diesen Wahnsinns-Stiefeln. Ich überlegte natürlich, wie ich an die wohl dran kommen könnte. Nach dem Ausflug fuhren wir dann alle zu uns zum Essen. Leider hat sie ihre Stiefel aber anbehalten - schade, keine Chance.

Einige Monate später, ich hatte die Gedanken an die Stiefel schon etwas verdrängt, gab mein Bruder bekannt, daß er mit seiner Freundin im Spätsommer in den Urlaub fliegen wollte. Wir sollten den Schlüssel bekommen um nach der Post zu sehen usw. BINGO - Ich mußte natürlich nicht lange überredet werden, das zu übernehmen. Sie würde wohl kaum die Stiefel mitnehmen in die Sommerhitze - so meine Vermutung. Na ja, die Beiden flogen Sonntags los und am Mittwoch fuhr ich zu der Wohnung. Meine Vorfreude war enorm und äußerte sich u.a. in einer dicken Beule in meiner Hose als ich die Treppen nach oben ging. So hatte ich das gern - das Risiko entdeckt zu werden war ja gleich Null. Ich schloss die Tür auf, legte die Post schnell ab und riss den Vorhang zur Seite und da lagen sie. Ich nahm mir erst mal den linken Stiefel und fühlte über das weiche Oberleder, dann ließ ich meine Hand hereingleiten. Innen waren sie mit schwarzem Textilfutter ausgestattet - schade, Leder wäre schöner gewesen. Die Innensohle war aus schwarzem Leder und in der hinteren Naht war ein kleines Fähnchen eingenäht auf dem 'Cosmo - Italy' stand, wohl der Hersteller. Nach einer ausführlichen Riechprobe sah ich mir die Sohlen an. Die Stiefel hatten wohl schon einige Kilometer hinter sich, wie man an den Sohlen und Absätzen erkennen konnte. Auch im Leder waren schon ein paar Kratzer. Aber am schönsten war wiederum die Größe: 41. Also gleich mal Schuhe, Socken und Hose ausgezogen und den linken Fuß langsam hineingleiten lassen, Schaft hochziehen - passt. Dasselbe mit dem rechten, ein irres Gefühl. Dann bin ich erstmal ein bischen in der Wohnung umhergelaufen und mich im Spiegel angesehen. Anschließend auf die Couch gelegt und ein bischen Musik gehört. Nach einer knappen Stunde nochmal auf's WC und dann musste ich auch langsam wieder gehen. Also Stiefel ausgezogen, nochmal beide wie Handschuhe über die Arme gestreift und dann ins Regal zurückgestellt. Ich war gerade wieder angezogen und wollte nach der Jacke greifen, als von aussen ein Schlüssel in das Schloss geteckt wurde. Kurz darauf ging die Tür auf - es waren ihre Eltern, die auch einen Schlüssel hatten und die Blumen giessen wollten. Daran hatte ich ja nun gar nicht gedacht. Mir wurde ganz blümerant - wenn die 5 Minuten eher gekommen wären. Aber nichts anmerken lassen, 'Hallo' gesagt, kurze Unterhaltung und dann tschüss gesagt.

So, ist schon etwas länger geworden, daher unterbreche ich hier erstmal. Es geht aber noch weiter mit den Stiefeln, der Urlaub dauerte ja noch etwas...

Grüße,
Bernhard

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