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(21.10.2018, 03:28 Uhr)

 
 
 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
 

 Mir werden Stiefel verpasst 30.06.2005 (00:00 Uhr) Leydenegg
Ein weiterer Auszug aus dem Fetischistenbuch: "Der gestiefelte Eros"

Charley  und Tante Gisel auf Stiefelkauf.

Sofort bei unserem Eintritt erhob sich eine würdige ältere Dame mit wohlfrisiertem, beinahe weißem Haar und frischen Augen von ihrem Stuhl hinter dem Kassentisch und fragte nach unseren Wünschen. Als Tantchen ihren Namen genannt hatte, klatschte die alte Dame freudestrahlend in die Hände: "Nein, gnädige Frau, welche Freude, unsere beste Kundin einmal persönlich kennen lernen zu dürfen! Wie viele Dutzend Paare Schuhe und Stiefel durfte ich Ihnen nach Amerika schicken! Nein, welche Ehre!" Dann, ihre lebhaften Augen auf mich richtend, fuhr sie eifrig fort: "Und was für einen großen hübschen Jungen die gnädige Frau schon haben...."

"Ich möchte meinen Neffen (das Worte `Neffe` betonte Tante) ein bisschen bei Ihnen equipieren, liebe Frau Mattausch."
"Aber, gerne, gnädige Frau. Und was darf es sein, wenn ich fragen darf?"
"Dreierlei. Jedoch nichts, was auch nur von Ferne nach einem Herrenstiefel aussieht".

Betroffen schaute die gute alte Dame auf meine braunen Damenstiefel, dann glitt ein freundliches, aber vielsagendes Lächeln über ihre sympathischen Züge. "Ich hoffe, allen Wünschen der gnädigen Frau gerecht werden zu können. Was eventuell nicht fertig vorhanden sein sollte, fertigen wir in kürzester Zeit ganz nach Wunsch an". Dann schaute sie Tante erwartungsfroh an. Ich nicht weniger. Denn vorläufig wusste ich noch nicht, warum ich eigentlich hier war, nachdem ich doch die nagelneuen braunen Stiefel und die kleinen Lackschuhe gerade von ihr bekommen hatte.

"Zunächst", begann Gisel "Die normalen Gebrauchs-Schuhe, die meine Neffe in Zukunft tragen wird. Da braucht er" - sie zog ein kleines Notizbuch aus ihrem Perlbeutel und warf einen kurzen Blick hinein - "6 Paar hohe Schuhe" - mir gab es einen Riß - "davon je 3 zum Knöpfen und 3 zum Schnüren. Der Schaft bis gut in die halbe Wade, Absätze gerade, doch nicht unter siebeneinhalb Zentimeter. Farben: schwarz und braun und je ein Paar aus Lackleder."

"Welche Schuhgröße, bitte recht sehr?", warf die alte Dame ein.
"39 ½, genau wie ich."
"Dann sind die gewünschten Artikel in fertiger Maßarbeit vorhanden. Fräulein Lisette, holen Sie die Sachen gleich aus dem Lager.
Fräulein Lisette geht ab.
"Nummer zwei das gleiche in Grün, wollte sagen in Halbschuhen. Drei Paare zum Schnüren, drei Paare ausgeschnittener Lackschuhchen, mit und ohne Querspange."
"Alles vorrätig", nickte Frau Mattausch, und ihre Augen strahlten bei jedem neu bestellten Paare noch heller.
Mit brach der Schweiß aus: "Um Gottes Willen, Tantchen, soll ich denn einen Laden aufmachen?", raunte ich ihr leise zu.
"Nur Ruhe Freundchen, es kommt schon noch besser", lachte sie höhnisch. "Jetzt paß auf, Karlemännchen!"

Inzwischen war die zweite Verkäuferin, Fräulein Trude frei geworden und wurde ihrer Kollegin zum Herbeiholen der Serie II ins Magazin nachgesandt. Was mich einigermaßen beruhigte, denn so waren bei Tantchens bevorstehendem Hauptcoup wenigstens nicht so viele Leute anwesend.  In der Annahme, dass nun etwas ganz Verrücktes käme, sollte ich mich nicht getäuscht sehen, denn Gisel begann:

"Ich komme  nun zum wichtigsten Teil seiner Ausstattung, doch da es sich hier wohl nur um Maßarbeit wird handeln können, lassen Sie bitte dazu Herrn Mattausch selbst rufen".
Jetzt ist es ganz gefehlt, dachte ich, aber im selben Moment kam Fräulein Lisette mit 6 großen Pappschachteln an, deren Inhalt sie auf der Theke sofort auszupacken begann.
Herr meines Lebens, ganz schwarz wurde mir dabei vor den Augen. Aber vor Freude, nicht vor Schrecken; waren das raffinierte Stiefelchen! Etwas Eleganteres konnte sich der kapriziöseste Liebhaber nicht ausdenken. Jedes einzelne, mit peinlicher Akkuratesse bis ins detail ausgeführt, war eine Sensation für sich, oder doch wenigstens für mich. In der Pluralerscheinung mussten sie auf Leute meines Schlages und meiner Veranlagung einfach geistesverwirrend wirken, Herr Mattausch, ein gut gekleideter älterer Herr mit einem feinen Kopf, war ganz Ohr, als ihm Tante, nach erneuter Befragung ihres Spickzettels, ihre Wünsche vortrug. Infolge der durch den glanzvollen Aufmarsch der 6 Paare so erfolgreichen Ouvertüre, waren meine Erwartungen für die folgenden Akte auf den Siedpunkt erhitzt. Aber er wurde überschritten, als Gisel mit einer Ruhe, als bestelle sie irgendwelche Schrauben, begann:

"Mein hohen Knopfstiefel hier" - dabei hob sie den Rock ein wenig - "gefallen meinem Neffen so heftig. Nicht wahr, Charley?" wandte sie sich an mich. Hol dich der Satan, dachte, "Jawohl, liebe Tante", sagte ich.

"Also nehmen Sie bitte ihm das Maß dazu. Aber Lackknopfstiefel! Bitteschön."

Eine Sekunde später hatte sich das lauernde Fräulein Lisette auch schon meiner linken Hinterflosse bemächtigt und begann mir den Stiefel aufzuknöpfen. Resigniert beschloß ich, von nun ab nur mehr ja zu allem, was auch kommen möge, zu sagen, wie ein von Hunden aufgespürter Igel. Schon machte sich Herr Mattausch an meinen Seidenstrümpfen mit Maßband, Bleistift und Papier zu schaffen.  Die gewonnenen Maßzahlen diktierte er seiner Frau, die sie gewissenhaft in ein Buch eintrug. Tantes nächste Bestellung hätte ich beinahe überhört, denn soeben brachte Fräulein Trude die Opfer der Serie II angeschleift und stellte sie als zweites Glied der sich vorbereitenden Stiefelrevue auf die Glasplatte. Beim Anblick der süßen Dingerchen stieg meine Erregung derartig, dass sich meine Männlichkeit in überdeutlicher Pracht reckte und streckte. Darob blickte mich Meister Mattausch einigermaßen erstaunt, ja beinahe missbilligend von unten herauf über seine Brillengläser an. Ja, alter Freund Knieriem! In diesem Falle musst du schon entschuldigen. Das ist etwas für die Nervendrahttaue eines starken Schutzmannes, aber nicht für einen Karl Hanns Leydenegg.

"In der gleichen Höhe und Ausführung wünsche ich für ihn dann auch ein Paar ganz hoher Lackschnürstiefel", hörte ich wie von weit her Tante Gisel weiterwünschen. "Gnädige Frau, Verzeihung", unterbrach sie der Meister. "Ich hätte ein solches Paar fertig in der Werkstätte. Es war für die Frau Baronin S. bestimmt und..."
"Schon gut. Fragt sich nur, wie die Hacken sind."
"Genau wie die an den der gnädigen Frau zuletzt gelieferten Lackknopfstiefeln. Vielleicht haben Sie Interesse dafür: Es stünden außer den genannten Lackknopftstiefeln von der gleichen Dame und in der gleichen Ausführung hohe graue Wildlederschuhe bis zum Knie und hellbraune Knopfstiefel zur Verfügung. Gerne gewähre ich Ihnen darauf entsprechenden Nachlaß´".
"Die Geldfrage kommt absolut nicht in Betracht. Lassen Sie die Paare mal bringen. Wir probieren sie und behalten sie auch - wenn sie tadellos passen. Nicht, Charley?"
"Jawohl, liebe Tante. "Im Stillen fügte ich bei: Allah sei groß. sein Wille geschehe.
"Dann hätte  ich für einen wilden Jungen gerne noch ein ganz besonderes Paar, nämlich....Ja, wie soll ich mich nur gleich ausdrücken? Aha, jetzt hab ich es. Nennen  wir sie mal: Strafstiefel".
Jetzt hat es geschnappt, dachte ich. Nun ist sie irrsinnig geworden.
"Ich denke dabei", fuhr sie in aller Seelenruhe fort,"an Knopfstiefel von recht auffallender Farbe, am besten vielleicht grellrot, mit so hohen Absätzen, dass das gehen oder Stehen auf ihnen wirklich ein bisschen weh tut".

Andächtig schrieb Herr Mattausch diese Angaben in sein Buch, und ich überlegte eben, ob  ich ihm nicht dafür ganz zufällig mit dem Fuß eins unter die Nase geben sollte, da erschien ein Geselle mit 3 besonders voluminösen Kartons, die er auf Frau Mattauschs Geheiß hin auf den Ladentisch legte. Ein weiterer Wink, und Fräulein Lisette kramte ihren vornehmen Inhalt aus und placierte die 3 Paare auf den rechten Flügel des für mich aufmarschierenden Stiefelheeres.

Ich sah seiner Auffüllung mit weitgeöffneten Augen und unbeschreiblichen Gefühlen zu.
"Probieren Sie dem Jungen die braunen Knopfstiefel an! Passen die, dann sitzen die zum Schnüren erst recht."
Mir war ähnlich zu Mute wie seinerzeit, als ich zum ersten Male Tantchens hohe Lackstiefel anziehen durfte. Und doch wieder anders. Denn die damalige Anprobe ging unter 4 Augen im stillen Kämmerlein vor sich, als welches man Mattauschs Laden doch nicht gut bezeichnen konnte, um so mehr, als sich inzwischen, wie ich mit Schrecken bemerkte, eine ganze Menge vornehmer Kunden eingefunden hatte. Und das Fräulein Lisette knöpfte und knöpfte mit einer Ausdauer und Hingabe, dass ich sie ordentlich darum bewunderte. Ich persönlich hätte gerne und sofort mit einem der dreiunddreißig Stiefelknöpfe getauscht, so peinlich war mir das befremdete Anstarren der Leute. Gefügig rutschten die Knöpfe unter dem energischen Zwang des langen Knöpfers einer nach dem andern in sein zugehöriges Knopfloch. Uns als schließlich die beiden herausfordernd hohen und auffälligen Stiefel an meinen Beinen saßen, hätte jeder darauf geschworen, dass sie für mich nach genauestem Maße gearbeitet worden seien.
Die Dornenkrone aber setzte mir Tantchen mit ihrer freundlichen Einladung auf, ein bisschen in den neuen Schuhen durch die Laden zu spazieren.
"O, du Kanaille", knirrschte ich, während ich mich vom Sessel erhob.
"Wie meinst du?", fragte sie scharf.
"Glänzend, einfach wundervoll", sagte ich begeistert.
Die Leutchen im Laden, es waren ihrer so viele geworden, dass die vorhandenen Sitzgelegenheiten nicht mehr ausreichten, machten mir bereitwilligst Platz, da sie irgendeine Sensation erwarteten. Erst freilich wollte ich mich gar nicht recht aufzuschauen getrauen, bald rang sich jedoch in mir die Überzeugung durch, dass, wenn schon eines von beiden, ich meine Tante und mich, nach allgemeiner Ansicht ein bisschen `jeck` sein musste, die Entscheidung darüber, wer von uns beiden es wäre, nicht zweifelhaft sein dürfte. Dadurch gewann ich meine volle Unbefangenheit wieder und so promenierte ich denn zunächst bedächtig, wie der alte Marabu im Zoo, quer über den Teppich, legte auf Tantes Einladung gehorsam ein bisschen im Tempo zu, um allmählich in das Tempo eines roten Radlers überzugehen. In dieser Phase meiner fortschreitenden Entwicklung wäre es mir aufs Haar geglückt, die beiden alten Scharteken von gestern über den Haufen zu rennen, die soeben mit steifen Gänsehälsen den Laden betreten hatten. Da ich aber schon an ihnen vorbei war, ich sah ihren Einzug zufällig in einem der Spiegel, musste ich mich damit begnügen, ihnen bei meiner nächsten Runde einen graziösen Kratzfuß zu servieren, wofür sie mir jedoch weder Dank noch Gegengruß zollten. Ein Wink Gisels rief mich endlich an meinen Landungsplatz zurück. Dort angekommen, bemächtigte sich Fräulein Lisette abermals meiner Beine. Ausgezogen waren die stolzen Prachtstiefel, deren schwarze Knöpfe und Nahteinfassungen einen ungemein geschmackvollen Kontrast zu dem hellbraunen Chevreauleder bildeten, erheblich rascher als angezogen.
Schnell musste ich mir noch ein Paar `normaler` Schnürstiefel und hernach ein Paar entzückender dunkelbrauner Schnürschuhe mit breiten seidenen Bändern über den Fuß streifen lassen. Auf die extravaganten, bis zum Knie reichenden Stiefel hin, mit ihren 9 Zentimeter hohen, frechgeschweiften Hacken, erschienen mir diese korrekten, vornehm einfachen Schuhe und ihre nur sieben Zentimeter hohen, geraden Absätze beinahe wirklich normal.
Endlich hatte ich meine brauen Knopfsteifelchen, in denen ich hergekommen war, wieder an den Füßen. Der geschäftliche Teil wurde von Tante durch Eintrag einer Ziffer, mit der wir zu Hause bei Mutter alle miteinander mindestens ein Jahr hätten gut wirtschaften können, in das Scheckbuch sowie durch Angabe unserer Hotel-Zimmernummer im Adlon erledigt.

In der frischen Luft der Straße erschienen mir die Szenen, als deren Hauptperson ich eben in Mattauschs Laden agiert hatte, wie ein verrückter Traum. Schüchtern angelte ich mir Tantchens Hand und versuchte einige Dankesworte zu stammeln. Sie wehrte lächelnd ab. "Du weißt, Bub, dass ich die Mittel dazu habe, jede meiner Launen zu pflegen. Nimm eben meine Vorliebe für elegantes Schuhwerk auch für eine solche. Also Schluß der Debatte. Hier sind wir übrigens bei Gerson, da haben wir allerhand zu besorgen." Gerson war zur Zeit das feinste und teuerste Damenwäschegeschäft Berlins. Ganze Berge zartester Battistwäsche, aber lauter Damenhemdchen und- höschen, wurden, von Tante ausgewählt, für mich beiseite gelegt. Zu dumm war nur, dass sie mich andauernd in Gegenwart der netten Verkäuferinnen fragte, wie mir dieses oder jenes Dessin gefiele. Dabei verstand ich bis jetzt wirklich nichts von diesen Spitzengedichten, obwohl mir der Gedanke, besagte Wäsche tragen zu müssen, ganz gewiß nicht abschreckend erschien.

 beim Anprobieren zusehen... 28.06.2005 (13:00 Uhr) frank
Hallo zusammen,
schon ne Zeit her, dass ich mich gemeldet habe - brauche auch eine  eindeutige ID ( Frank gibt's ja leider öfter) aber trotzdem: ich stehe ja auf hochhackige Stiefel, je weicher u faltiger um so besser ( hab ich aber ja schon beschrieben) .aber jetzt doch zur Story.
So hatten wir anfangs der 80er eine junge Kollegin - schlank, sehr hübsch mit (zumindest für mich) super Stiefeln -hohe Absätze, kein Reißverschluss aus bordeauxrotem handschuhweichen Leder- für mich absolut traumhaft. Leider trug sie oft Hosen so dass ich  viel zu selten in vollen  Genuss  dieser tollen Teile kam -dann hat sie das Leder auch noch gern ganz glattgezogen u ich hoffte jedes Mal vergeblich dass die Stiefel doch mal mehr Falten schlagen würden oder dass gar jemand anderes die Stiefel anziehen könnte wobei das Leder gar wilde Falten schlägt..Ich selbst kam dafür leider nicht in Frage ( Schuhgröße 38 zu 43 ) und doch kam ich durch Zufall noch zu einem tollen Erlebnis.
Es wurde mal wieder einiges neu organisiert und da ich selbst gerade mit der Ausbildung fertig war sollte ich mit ein paar  Auszubildenden verschiedene Umräumarbeiten erledigen. So kamen wir auch zu den Kleiderspinden der Mitarbeiterinnen und  ich war platt..lagen doch da meine "Lieblingsstiefel" u. ich überlegte noch verzweifelt wie ich mein "Anhängsel" ( ein unattraktives, etwas molliges u.auch schuhmässig völlig uninteressantes Lehrmädchen) loswerden könnte um mich näher mit den Objekten meiner Begierde beschäftigen zu können als ich von einem "ach Gott sind das Dinger" oder so aufgeschreckt wurde.Ich weiß nicht mehr was mich in diesem Moment geritten hat - irgendwie brachte ich noch so was wie " zieh sie doch einfach mal an " heraus und verfolgte völlig abwesend wie das mollige Mädchen sich in "meine" Stiefel zwängte.mit der Schuhgröße hatte sie anscheinend keine Probleme aber die Schäfte waren doch offensichtlich zu eng und so drehte Ich fast durch als ich mit ansehen musste wie sie versuchte das handschuhweiche Leder mit Gewalt bis zum Gehtnichtmehr hochzuziehen."mein Gott, die zerreißt  noch die Stiefel " durchfuhr es mich u ich konnte das Erlebnis gar nicht so genießen - selbst als sie entnervt aufgab u versuchte den Stiefel wieder auszuziehen wobei sie sogar noch den Schaft völlig herunterkrumpelte - ein Anblick von dem ich eigentlich immer geträumt hatte war ich noch nicht in der Lage das Erlebnis zu verarbeiten..
Erst später hat mir die "Nachbereitung" noch viele "schöne Momente" bereitet..
Aber so geht es mir öfter. im Moment wo wirklich mal etwas "aufreizendes" passiert bin ich handlungsunfähig u. später ärgere ich mich darüber

Bis demnächst
Frank##
 Re: beim Anprobieren zusehen... 28.06.2005 (17:23 Uhr) Josel
Hallo Frank,

hatte die Eigentümerin der Stiefel diese denn später noch mal an oder sollte es das letzte mal gewesen sein, wo Du die Stiefel bewundern konntest? Was ist danach mit den Stiefeln passiert?

Hattest Du in dem Moment auch daran gedacht, die Stiefel zu bekommen bwz. mit nach hause zu nehmen?

Wäre toll, davon zu lesen

Gruß Josel
 Re: beim Anprobieren zusehen... 29.06.2005 (08:06 Uhr) frank##
Hallo Josel,
Natürlich hätte ich die Stiefel am liebsten mit nach Hause genommen und wenn es nur für ein paar Tage gewesen wäre, aber das war ja nicht möglich. Ansonsten haben die Stiefel die "Anprobieraktion" unbeschadet überstanden doch leider konnte ich Sie nur noch selten bewundern, da ich in eine andere Abteilung versetzt wurde. Ich bin zwar noch öfters unter allen möglichen Vorwänden dort aufgetaucht um nach der Kollegin und ihren Stiefeln zu sehen - aber das ging alles nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Ist sowieso nicht einfach , denn solche Erlebnisse hat man doch recht selten u muß lange davon zehren ..

Frank##
 Wieso heimlich probieren? 17.06.2005 (18:03 Uhr) Cowboy1973
Ich habe gelsen,daß es hier einige Cowboystiefel-Fans gibt. Wieso die Teile im Schrank verstecken? Laßt sie und doch gemeinsam tragen. So langsam gewöhn ich mein Umfeld daran.

Cool wär's auch, für nen Abend die Boots zu tauschen und gemeinsam auf ein Bier loszuziehen ...
 Re: Wieso heimlich probieren? 20.06.2005 (08:04 Uhr) Mats
Hast schon recht - heimlich ist nicht so doll. Gemeinsam in Cowboystiefeln loszustiefeln, das wäre doch was. In welcher Region Deutschlands kann man dich denn antreffen?

Grüße von Mats
 Re: Wieso heimlich probieren? 23.06.2005 (17:52 Uhr) Cowboy1973
Bin im Raum FFM.

Und selbst?
 Re: Wieso heimlich probieren? 23.06.2005 (20:34 Uhr) Mats
Hi Cowboy

Ich bin aus der Kölner Gegend, aber bis nach FFM ist es von hier aus ja nicht die Welt. Kannst mich ja mal anmailen. (legdeneg@web.de) Denn ich würde gern mehr über dich erfahren -  z.B. über deine speziellen Stiefelvorlieben - welche hast du? Ich selbst mag`s gern hochhackig - habe ne sehr kleine Schuhgröße, sehr schmale Füße, muss meistens "bei den Damen" gucken, und du?

Melde dich mal.
Grüße von Mats
 Re: Wieso heimlich probieren? 24.06.2005 (11:08 Uhr) JamesR
Hallo Mats,

ja welche konkreten Modelle sind denn Dein "Steckenpferd" (Absatz, Schafthöhe, Material, Form?) und was hast Du denn für eine Schuhgröße?

Ich stehe auf Absatz 8-14 cm, kein Plateau, spitz, Wildleder, Overknee und angenehmes Innenfutter.

Schade, dass FFM für mich so weit weg ist, ich wäre gern dabei, selbst komme ich aus dem Raum Dresden und habe eine Reihe vorzeigbarer Teile, die ich gern mit Gleichgesinnten tragen würde.

Beste Grüße
JamesR

 Re: Wieso heimlich probieren? 25.06.2005 (22:17 Uhr) Mats
Habe Schuhgröße 39 und bin für "schräge" Teile immer zu haben. Selbst bevorzuge ich Cowboystiefel mit auffällig verziertem Schaft, einer tiefen Schaftkerbe, und Absätzen von mindestens 5cm Höhe. Vorne spitz wäre auch nicht schlecht. Daz trage ich amliebsten geschnürte schwarze Lederjeans. Und Ihr?

Grüße von Mats
 Re: Wieso heimlich probieren? 25.06.2005 (18:56 Uhr) Cowboy1973
Solche hochhackigen Monsterteile habe ich noch nicht probiert. Wär aber wegen des Feelings sicher mal interessant!
Ich hab Gr. 43 und trage vor allem Rancho und Buffalo.
 Neues Forum über Cowboystiefel 22.06.2005 (19:05 Uhr) Mats
Da es ja eine Reihe von Cowboystiefelfans auch hier in diesem Forum gibt, hier ein Tipp:

Neu bei Plaudern.de
Forum: Faszinierender Fetisch Cowboystiefel

http://www.plaudern.de/a.prg?akt=239127324&for=4369&btr=0&nap=0&dow=3&dom=0&rnd=1988

Meldet euch mal darin.

Grüße von Mats

 Schuhkauf bei Deichmann 22.06.2005 (14:23 Uhr) Josel
Hi alle zusammen,

wie schon vor einiger Zeit erwähnt, hatte ich vor mir bei Deichmann Damenschuhe zu kaufen. Zu diesem Zweck stöberte ich ausgiebig auf der Homepage und wurde dort fündig. Das tollste: meine Favoriten gab´s bis 42!

Heute hatte ich dann in einer Kleinstadt die Gelegenheit bei Deichmann reinzuschauen.

Mit erfolg: mein ausgesuchtes Paar fand ich nach einem ausgeprägtem Besuch der Damenschuhabteilung sogar in 42.

Ruck zuck den Karton aus dem Rgal, ab zur Kasse und schon waren es meine. Wen meine Auswahl interessiert; schaut mal auf der Homepage unter Artikel 00/1166652 nach, am besten über die Suchoption.

Das Beste zum Schluß: ich musste im Auto sofort eine Anprobe durchführen und was soll ich sagen, sie passen!

Mehr dazu später

Gruß Josel

 altmodische Damenstiefel 16.06.2005 (18:04 Uhr) bernie1
Hallo Freunde

Ich befürchte, das nachfolgend geschilderte Erlebnis geht etwas am Thema dieses Forums vorbei, weil es mit Anprobieren nichts zu tun hat. Aber mit tollen Stiefeln und ich denke, besser eine schlechte Story, als gar keine!

Die 90er Jahre waren selbst für 80er-Schuhliebhaber sehr interessant, da nun die älteren oder altmodischen Schuhe un Stiefel von ihren Besitzerinnen oft nicht mehr sehr schonend, oder gar  zu Tode gelaufen wurden um im Schuhschrank für die moderneren (meiner Meinung nach uninteressanten) Plateau-Schuhe und Stiefel Platz zu schaffen. Dazu hätte ich einige Erlebnisse, aber das tollste  vielleicht jetzt:

Eines Tages, so anfangs der 90er parkte ich an der  Tankstelle um den Innenraum meines ersten Auto´s  zu reinigen. Ich betätigte soeben einen der Staubsaugerautomaten, als eine extrem toll aussehende, junge Dame, ebenfalls zur Innenreinigung zufuhr und ihr weißes Golf-Cabrio neben mein Auto parkte. Ich kannte die Schöne flüchtig und wusste, dass sie leider schon vergeben war.Als die flotte Puppe aus dem Auto stieg, sah ich ihre tollen, hellgrauen,  (zu dieser Zeit bereits) altmodischen Stiefel mit hohen, sogenannten Bleistiftabsätzen, mit umgelegter Stulpe knapp unter dem Knie endend, welche mich  enorm beeindruckten, weil sie offensichtlich zur Alltags- bzw. Arbeitskleidung degradiert wurden. Flecken oder starke Beschädigungen an den Stiefeln konnte ich nicht feststellen, sie waren nach Meinung der Besitzerin lediglich altmodisch und das reichte offensichtlich aus, sie für minderwertigere Anlässe oder Tätigkeiten zu tragen. Weiters trug sie ein altes, fleckiges Jeanskleid und eine gelbe, ebenfalls fleckige Bluse, welche (samt Jeanskleid) sicher schon bei Wohnungsrestaurations- oder Ausmalarbeiten verwendet wurde.  Die Vorstellung, dass sie in diesem Outfit (samt den Stiefeln) nächstens die Wände ihrer Wohnung  ausmalen würde, brachte mich fast um den Verstand.  Ich stellte sofort die Reinigungstätigkeit an meinem PKW ein und beobachtete die emsige Biene unauffällig aus nächster Nähe. Sie zog eine uralte, ebenfalls fleckige, hässliche Wollweste mit großen Holzknöpfen über, warf eine Münze in den Staubsauger, öffnete beide Türen sowie den Kofferraum und begann fleißig mit der Reinigung der Sitze. Es war einfach toll, anzusehen, wie abwechselnd, von der Fahrerseite und von der Beifahrerseite die traumhaften, gestiefelten Beinchen herausragten. Sie blickte mehrmals in meine Richtung und merkte sicherlich, dass ich bereits Stielaugen hatte. Plötzlich stieg sie aus dem PKW und klappte beide Stulpen ihrer Stiefel hoch, vermutlich, um ihre Strumpfhose nicht zu beschädigen. Anschließend kniete sich neben die Türschwelle auf den Betonboden um den Fußraum zu bearbeiten. Ich war enorm erregt, und obwohl ich es nicht für möglich hielt, sollte es noch eine Steigerung geben.

Als sie die Reinigung beendet hatte fragte sie mich, ob ich mit dem Hochdruckreiniger vertraut sei. Der Hochdruckreiniger war mit einem Münzeinwurf und einer Zeituhr versehen und nach Bezahlung konnte man selbst, per Hand, kalt, heiß und oder mit Waschmittelzusatz waschen Mein Gesicht färbte sich sicher dunkelrot, als sie mich fragte und ich sagte ja und bot ihr sofort an, ihren PKW zu waschen. Sie erwiderte, dass sie mich nicht von der Arbeit abhalten wolle und sie in Zukunft mit diesem Gerät vertraut sein möchte. Sie fuhr fort, dass sie zunächst selbständig mit der Autowäsche beginnen werde. Ich könne, so es Probleme gäbe, ja immer noch hinzukommen und ihr Instruktionen erteilen. Ich stimmte zu setzte mich in mein Auto und beobachtete das nun Folgende mit Stielaugen.

Sie parkte ihr Cabrio in die Waschbox und stieg aus dem Auto. Das Geräusch der Absätze auf den nassen Fliesen, war gut hörbar und betörend. Sie warf eine Münze in den Einwurf und ergriff den Schlauch des Hochdruckreinigers. Sie hantierte hektisch und ungeübt damit herum und ich dachte mir, dass sie sich gleich ungewollt duschen würde wenn sie die Düse in ihre Richtung halten würde. Sie benütze sicher noch nie zuvor eine derartige Wascheinrichtung. Ich hatte Mitleid mit den tollen Stiefeln und dies nicht unbegründet. Nach längerem, verzweifeltem Herumfuchteln kam endlich das Wasser und spritzte sporadisch und stoßweise mit Hochdruck aus der Düse, wobei sie durch den Rückstoß mehrmals zurückschreckte und beinahe über den Schlauch stolperte. Anschließend kam das Wasser wieder stoßweise in unkontrollierten Mengen aus der Düse. Der Wasserstrahl traf alles, nur nicht ihren PKW, da sie aufgrund des Rückstoßes immer wieder die Richtung verfehlte. Aus der Entfernung sah es aus, als würde sie auch ihre Schuhspitzen treffen, wonach sie wieder abzuckte und den Auslöser an der Pistole losließ. Jedes mal schreckte sie ab und gab einen kurzen, schreienden Laut von sich. Ich war sehr erregt, da ihre Stiefel bereits mehr Wasser schluckten, als ihr PKW abbekam aber dennoch bat sie mich nicht um Hilfe. Ich ging ich zu ihr in die Box und machte sie mit der Funktionsweise des Waschautomaten vertraut. Ein wahrlich toller Anblick, beide Stiefel färbten sich auf Grund der Nässe im Zehen- und Ristbereich schwarz und auch das Leder beider Absätze war triefend nass und immer wieder dieses hallende Geräusch der Absätze. Mein bester Freund mußte eine Zerreißprobe über sich ergehen lassen.

Sie merkte sicher, dass mich ihre Stiefel sehr interessieren würden, da sie lächelte und geräuschvoll auf den nassen Fliesen der Waschbox herumstiefelte. Ich zeigte ihr die notwendigen Handgriffe und die Einstellung und übergab ihr anschließend den Wasserschlauch. Sie wusch, zwar nicht professionell, aber wirtschaftlicher ihren PKW. Ich genoss noch die schönen, aber viel zu kurzen Augenblicke, in denen sie den ein oder anderen Wasserstrahl , gewollt
oder ungewollt, auf die Stiefel richtete.

Nach Beendigung des Waschganges bedankte sie sich sehr freundlich über die Instruktion. Ich riet ihr, das nächste mal Gummistiefel anzuziehen um nicht ihre schönen Stiefel derart zu durchnässen. Sie antwortete, dass sie keine Gummistiefel besitzen würde und ihre Lederstiefel ohnehin altmodisch seien und keinen mehr vom Hocker hauen würden. Ich antwortete, sie solle sich bloß nicht täuschen, denn das sei beinahe passiert. Sie lächelte süß und wir verabschiedeten uns und gingen unsere Wege.


Gruß,

Bernie
 Re: altmodische Damenstiefel 16.06.2005 (19:31 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

für mich ist das kein schlechtes sondern sehr gutes Erlebniss.
Wenn Dich der Teufel wohl noch mehr geritten hätten, hättest Du sicherlich gefragt, ob die Stiefel wohl Deine werden könnten, was?

Schreib ruhig auch die anderen Sachen, die Du angedeutet hast. Mich interessieren sie sehr. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, kann ich auch was tolles in der Richtung schreiben.

Gruß Josel
 Re: altmodische Damenstiefel 18.06.2005 (05:12 Uhr) Josel
Hi Bernie,

habe ich im letzten Beitrag vergessen: hat sie mit ihren Knien  die Stiefel auf dem Betonboden bearbeitet bzw. als Unterlage benutzt? Konntest Du da anschließend Abschürfungen sehen?

Gruß Josel
 Re: altmodische Damenstiefel 20.06.2005 (10:36 Uhr) bernie1
Hallo Josel!

Obwohl sich die schöne Putzfee überhaupt keine Mühe gab, auf den Zustand dieser edlen Stiefel Rücksicht zu nehmen, konnte ich, nachdem sie sich erhob, keine Beschädigungen sehen. Sie waren an diversen Stellen zwar ziemlich dreckig (an der Stelle, wo sie kniete werden ja auch  Fußmatten ausgestaubt), aber nach der Hochdruck-Reinigung waren auf dem nassen Leder keinerlei  Marken oder Schleifspuren zu sehen. Diese kamen sicherlich später, in Situationen, bei denen ich unglücklicherweise nicht anwesend sein konnte. Aber allein ihre abwertende Einstellung zu den, ihrer Meinung nach unattraktiven Dingern, welche bei vielen Männern dennoch Bewunderung hervorrufen, und ihre Bereitschaft, mit diesen Stiefeln sicherlich alles zu tun, war erlebenswert und für mich sehr interessant. Auch die bloße  Vorstellung, in welchen Situationen oder bei welchen Tätigkeiten diese Stiefel später wohl noch getragen wurden, ist ja auch äußerst  interessant.

Gruß

Bernie
 Re: altmodische Damenstiefel 20.06.2005 (13:35 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

ganz meine Meinung. Ich gluabe, die Stiefel haben/hatten wohl noch sehr viel zu ertragen...

Danke für die Antwort

Josel
 Geschundene Slingpumps entdeckt 05.06.2005 (13:01 Uhr) JamesR
Hallo Ihr alle,

Seit 1 1/2 Jahren kontrolliere ich regelmäßig eine Sozialstation. Dort arbeiten zum überwiegenden Teil junge und ausgesprochen hübsche Damen. Logisch gibt es da auch einen Umkleideraum und die meisten haben die Angewohnheit, ihre Schuhe auf oder vor den Spind abzustellen. Turnusmäßig schaue ich mal nach, ob da was zum Probieren steht. Zu finden ist zwar etwas, aber alles zu klein 37-40 zum Probieren. Eine superattraktive langhaarige Blondine hat einen Hang zu extravagantem Schuhwerk. So ist es zumindest ein Genuß, ab und zu die Schuhe zu sehen, fühlen, riechen. Im Winter waren das ein paar superdünne und spitze Strech-/PU- Stiefel und danach Hochfrontpumps. Vergangene Woche stand da ein Paar super getragene Slingpumps. Völlig abgenutzt, Sohle dünn und an der Spitze gebrochen, Absatzfleck aus Metall völlig rund, eigentlich läuft sie nur noch auf dem Nagel, Absatzleder defekt, Innensohle gut abgenutzt und ein betörender, leichter, süss-säuerlicher Geruch. Wow!
Da musste ich sofort an die Beiträge einiger Liebhaber verschlissener Schuhe denken (für mich bleibt eigentlich der Schuh im Vordergrund) und habe meine Kamera gezückt. Wenn also jemand von Euch die Aufnahmen gern möchte, dann mailt mir einfach und ich tue Euch gern den Gefallen.

Beste Grüße
JamesR
 Re: Geschundene Slingpumps entdeckt 07.06.2005 (15:32 Uhr) Josel
Hi JamesR,

ich finde es super, wie Du so an uns denkst.
Ich für meinen Teil möchte allerdings doch nicht so weit gehen, meine Mailadresse zu veröffentlichen, denn so kann meine Leidenschaft sehr schnell geoutet werden.

Des Weiteren lesen auch andere im Internet alles mögliche nach, um irgendwie etwas los zu werden, ich denke da voe allem an den Artikel "mehr Geld für Schuhe", der mich doch sehr an das Schneeballprinzip erinnert, bei dem sicherlich nur, wenn überhaupt, weinige profitieren.

Nochmals Danke

Gruß Josel
Hi Josel,

brauchst die Mailadresse ja nicht veröffentlichen. Mail mich einfach über den Link an, dann sende ich Dir die Bilder, sonst nichts. Ehrensache!

Beste Grüße
JamesR

 Re: Geschundene Slingpumps entdeckt 16.06.2005 (19:25 Uhr) Josel
Hi James und an alle Freunde getragener Schuhe,

besten Dank, es lohnt sich...

Gruß

Josel
 alte Damenstiefel 11.06.2005 (18:54 Uhr) bernie1
Hallo zusammen!

War eine Woche in Italien um dort unter anderem nach der Schuhmode zu sehen - nicht viel anders als bei uns.

Aber nun eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Vor etwa 5 Jahren befand ich mich in der Großstadt um einen Fortbildungskurs zu belegen. Am Ende der Unterrichtseinheit benützte ich die U-Bahn um nach Hause zu fahren. Im U-Bahnabteil , einige Meter von mir entfernt, saß eine sehr ungepflegte, heruntergekommene Dame, welche sichtlich alkoholisiert und vermutlich auch dem Alkohol verfallen war. Soweit ich zunächst sehen konnte - einige Leute verstellten mir die Sicht - trug sie einen sehr schmuddeligen, altmodischen Kurzmantel.   Als sich die Genannte erhob, konnte ich zunächst ihren schwarzen Minirock sehen, der  sicherlich auch schon bessere Tage erlebt hatte. Als kurzfristig die Sicht nach und nach frei wurde, konnte ich zunächst einen schwarzen  Lederschaft und in weiterer Folge ihre kniehohen, schwarzen Stiefel aus Glattleder, mit hohen Absätzen sehen. Diese waren zu dieser Zeit ebenfalls schon sehr altmodisch, aber voll nach meinem Geschmack.  Sie torkelte sehr unsicher in Richtung Ausstieg und stapfte nach dem Anhalten der Garnitur ins Freie. Ich hätte zwar erst die übernächste Station aussteigen müssen, konnte mir aber diese äußerst seltene Gelegenheit, solche Stiefel life zu sehen, nicht entgehen lassen und verließ reflexartig das Abteil. Da die Dame offensichtlich stark alkoholisiert war, konnte ich sie unbemerkt aus kürzerer Distanz verfolgen und diese Stiefel begutachten. Sie sahen sehr stark getragen und ebenfalls so ungepflegt aus wie die restliche Kleidung und die Besitzerin selbst. Während sie sehr verschleißreich über das Kopfsteinpflaster kratzte und ihr sämtliche Passanten offensichtlich aus den Weg gingen, überlegte ich krampfhaft, ob und wie ich sie ansprechen sollte. Doch plötzlich, als sie sich den Gehsteig näherte, dürfte sie den Niveauunterschied nicht bemerkt haben, stolperte über den Randstein und kniete nun einige Sekunden unmittelbar vor mir. Sie fluchte und verzog ein wenig das Gesicht. Geistesgegenwärtig half ich ihr auf die Beine und fragte, ob sie verletzt sei.  Sie verneinte, begutachtete ihre Beine und zeigte auf ihre, im Kniebereich  aufgerissene Strumpfhose. Sie roch nach Alkohol, Zigarettenrauch und hatte Körpergeruch. Anschließend lallte sie, kein Problem, die sei eh schon vorher kaputt gewesen. Der Sturz verbesserte nicht gerade den Zustand ihrer tollen Stiefel, denn ich konnte an der rechten Schuhspitze eine vermutlich frische Beschädigung erkennen. Sie war abgeschunden und es sah aus, als würde sich die Sohle lösen. Ich sagte ihr, dass die Stiefel ebenfalls kaputt seien. Sie erwiderte, dass dies auch nicht so schlimm sei, da diese ohnehin nicht neu seien. Sie setzte sich auf eine dort befindliche Parkbank um sich vom Schrecken zu erholen und wir plauderten ein wenig. Ich war fixiert, starrte nur auf die Stiefel und war besessen darauf, diese von innen zu betasten und daran zu riechen, sie mussten sicher stark nach Schweiß riechen. Trotz ihres miesen Zustandes dürfte sie mein Interesse an den Stiefeln bemerkt haben, denn sie stellte beide Stiefel auf die Absätze und drehte sie unaufhörlich, was mich sehr anmachte. Ich bot ihr an, sie nach Hause zu begleiten, was sie aber entschieden ablehnte. Auf meine Frage, wo man solche Stiefel herbekommen könne, antwortete sie, dass sie ihre gesamte Kleidung von Second-Hand-Shops beziehen würde. Nach einigen Minuten Unterhaltung wurde die Dame aber leicht ausfällig und begann, immer lauter werdend, über das männliche Geschlecht zu spotten, weshalb ich mich entschied, wieder meine Wege zu gehen.

Obgleich dieses Erlebnis nicht ganz wunschgemäß endete, war ich dennoch froh darüber und denke noch sehr oft daran.


Gruß, Bernie
 Re: alte Damenstiefel 14.06.2005 (10:42 Uhr) BernhardV
Hallo Bernie!

Super Erlebnis, das Du da hattest, obwohl ich nicht auf so abgelatschte Stiefel stehe! Konntest Du die Stiefel nicht berühren, als Du ihr aufgeholfen hast? Nicht versucht ihr Geld zu bieten? Hätte sie bestimmt gut für Alk brauchen können. Na ja, ich hatte ja auch schon mal so ein ähnliches Erlebnis (Dame war aber nicht alkoholisiert), das auch nicht so wunschgemäß endete (s.u.).

Grüße,
Bernhard
 Re: alte Damenstiefel 16.06.2005 (07:30 Uhr) bernie1
Hallo Bernhard!

Berühren konnte ich die Stiefel leider nicht, da ich ihren Geisteszustand bzw auch ihre mögliche Reaktion nich einschätzen konnte.

Ich dachte natürlich sofort nach, ihr diese Stiefel abzukaufen, doch leider war die besagte Strasse sehr stark von Fußgängern frequentiert. Diese Frau hinter die Büsche zu locken, war aus diesem Grund und auf Grund ihrer geistigen Verfassung nicht möglich.

Aber die Vorstellung, wie es diesen Stiefeln wohl noch ergangen sein möge, ist ja auch etwas schönes.

Gruß

Bernie
 Re: alte Damenstiefel 16.06.2005 (07:44 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

cih kann mir gut vorstellen, dass diese Stiefel alles nur erdenkliche in Sachen Verschleiß und mangelnde Pflege bis zum Exitus ertragen mussten. Warscheinlich war das Leder wohl total abgeschabt und rissig, der Absatz runter und schräg, die Sohle wohl durch; ganz zu schweigen von dem Innenleben.

Gruß Josel
 Heels 07.06.2005 (18:34 Uhr) Heels Lover
Hallo!
Ich kaufe mir bei Deíchmann ab und zu auch mal Damen. Neulich fragte mich eine Verkäuferin, ob ich die Heels anprobieren wollte. Ich war drauf und dran es zu wagen. entschlosss mich aber,es nicht zu tun. Sicherlich wäre es toll gewesen. Anscheinend war es für sie normal, wenn Männer Damenschuhe tragen.
 Schuhe vor der Tonne retten 05.06.2005 (12:15 Uhr) shoelover
Hi,
ich bin per Zufall auf das Forum hier gestoßen und finde es echt super. Auch mich erregen speziell Pumps von Frauen denen man ihr Alter schon deutlich ansieht. Genau den Kick gibt's bei mir auch, wie könnte man die Schuhe mal in die Finger kriegen - wie kann man sie aus der Tonne retten ?
Auch finde ich es super geil zuzusehen, wie eine Frau ihre alten Lieblinge gnadenlos in die Tonne tritt.
Ich hätte auch ein Paar erlebte Stories hierzu, weiß aber nicht ob sie hier erwünscht sind, da sie ja mit "heimlich anprobieren und tragen" nichts zu tun haben ???

Ich finde euer Forum einfach toll
Vielleicht hat einer ja auch eine Story wo Schuhe ihr Ende in der Tonne finden...

Grüsse shoelover
 Re: Schuhe vor der Tonne retten 05.06.2005 (13:09 Uhr) Josel
Hi Shoelover,

mich würde das schon interessieren, besonders, wenn es auch mal gelungen ist, solche Schuhe zu "retten"

Gruß

Josel
 Re: Schuhe vor der Tonne retten 05.06.2005 (13:57 Uhr) shoelover
In einer Nachbarwohnung wohnt ein nettes Mädel, die eigentlich immer blaue Pumps zur Arbeit getragen hatte. Die Schuhe lebten sich langsam ziemlich ab, ich konnte das ganz gut beobachten, da sie ihre Schuhe öfter vor der Türe abstellte. Eines Tages kam sie vom Schuhekaufen mit einer "Görtz17" Tüte nach Hause. Jetzt war also aufpassen angesagt. Am Abend stand dann besagte Tüte wieder vor der Türe und drinnen lagen ihre absolut fertigen alten Pumps und ein Paar alte Hausschlappen. Ich habe schnell ein Paar Bilder geschossen und dann kam sie leider auch schon raus, schnappte sich die Tüte und ging die Treppe hinunter. Ich hörte wie sie im Keller die Türe zum Müllraum öffnete und gleich darauf wieder schloß. Am Abend erfolgte dann der Zugriff... :-)

Shoelover
 Re: Schuhe vor der Tonne retten 07.06.2005 (15:33 Uhr) Josel
Hi Shoelover,

beschreib doch mal den Zugriff. Was hast Du denn dann mit den Schuhen angestellt? Hast Du probiert, ob sie Dir irgendwie passen? Hast Du sie dir passend gemacht? Oder was stellts Du dann damit an?

Wäre toll, davon zu lesen.

Gruß Josel

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