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 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
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 Arbeitsstiefel 19.05.2005 (03:16 Uhr) bernie1
Hallo zusammen,

vor etwa 10 Jahren wurde ich auf eine neue Dienststelle versetzt und machte Bekanntschaft mit der dort beschäftigten Putzfrau namens Margit. Sie war ca 40, mollig, gutaussehend und für jeden Blödsinn zu haben. Ihr schmutziger Arbeitskittel und ihre Birkenstockimitate waren jedoch ebenso wenig aufreizend wie ihre Straßenkleidung.

Doch eines Dezembermorgens, es herrschte echtes Sauwetter, hörte ich im Vorraum hohe Absätze auf dem Keramikboden klappern. Wie ferngesteuert rannte ich zur Tür und sah Margit, als sie  in Richtung Umkleideraum stöckelte. Sie trug sehr schöne (wenn auch sehr altmodische) schwarze, kniehohe Lederstiefel mit hohen Absätzen, wie sich später herausstellte, Größe 38. Ich  folgte ihr, um sie in ein Gespräch zu verwickeln. Ich wünschte ihr einen guten Morgen und machte ihr ein Kompliment hinsichtlich ihrer Kleidung. Ihr Gesicht färbte sich rot, da sie sich vermutlich für ihre altmodischen Stiefel genierte und rechtfertigte sich dahingehend, dass eben sehr nasses, schlechtes Wetter sei und sie deshalb ihre ältesten Stiefel tragen würde, um die neuen zu schonen. Ihre finanzielle Lage sei nicht die beste und ich solle mich bloß nicht lustig machen. Ich entschuldigte mich und konnte ihr irgendwie glaubhaft machen, dass ich von ihrem Schuhwerk (gelinde gesagt)sehr angetan sei.

Etwa eine Stunde später, als sie mein Büro reinigte, kamen wir wieder auf die Mode und ihre Stiefel zu sprechen. Sie ließ mich wissen, dass dies die letzte Saison für diese Stiefel sei, da sie sehr ausgelatscht seien, die Sohle schon sehr dünn wären und sich eine Reparatur nicht mehr auszahlen würde. Ich wollte sie umstimmen und davon abzubringen, die Stiefel zu entsorgen, was mir aber nicht gelingen wollte.

Ich glaube, sie trug mir zu Liebe nun täglich diese alten Stiefel, stellte sie in ihrem ebenerdig gelegenen Umkleideraum ab und reinigte erst das  Obergeschoss, um mir die Stiefel zu überlassen. Sie waren sehr stark getragen und da sie zu Fuß zur Arbeit ging, oftmals sehr nass.

Im April erfuhr ich, dass Margit den Arbeitsplatz wechseln würde und schließlich kam der letzte gemeinsame Arbeitstag. Margit betrat mein Büro; sie verzichtete an diesem Tag auf ihre Birkenstocks und trug zum schmutzigen Arbeitskittel die schwarzen Lederstiefel. Nach den Entleeren der Papierkörbe kniete sie sich plötzlich hin, um die Sockelleisten zu waschen. Bei dieser Aktion zerriß beinahe meine Hose, als sich Margit kniend durch das ganze Büro bewegte und die Schuhspitzen der Stiefel auf den rauhen Keramikfliesen scheuerten. Das Geräusch machte mich wahnsinnig und ich hob in sitzender Position beinahe den Schreibtisch. Sie reinigte die Sockelleisten äußerst gewissenhaft, lächelte mir mehrmals zu und ließ ihre Stiefel immer betonter über die Fliesen gleiten. Nach etwa fünf Minuten verließ sie mein Büro um ihrer restlichen Arbeit nachzugehen. Um die Mittagszeit hatte sie ihren letzten Arbeitstag beendet, küßte mich zum Abschied und ersuchte mich, etwa nach 10 Minuten das Fenster im Umkleideraum zu schließen. Mir fiel auf, dass sie nicht ihre Stiefel trug, sondern bequeme Halbschuhe, dachte mir aber nichts dabei. Als Margit gegangen war und ich den Umkleideraum betrat, lagen die Stiefel im Papierkorb. Ich konnte es kaum erwarten, sie zu untersuchen. Sie waren völlig fertig und zwar war das Leder an den beiden Schuhspitzen und an den Ristbereichen sehr stark abgescheuert. Das Textilinnenfutter war nur mehr ansatzweise vorhanden und die Schäfte waren derart weich, dass sie in jeder Lage der Schwerkraft nachgaben.

Ich war vor Glück außer mir und verstand dies als Geschenk des Himmels. Übrigens, diese Stiefel besitze ich noch heute.

Beste Grüße,

Bernie
 Re: Arbeitsstiefel 19.05.2005 (10:47 Uhr) Josel
Hallo Bernie und alle anderen,

von so einem Erlebnis kann man nur träumen. Mir geht es genaus so, wenn ich sehe, wie die Schuhe und Stiefel behandelt und teilweise auch geschunden werden. Einerseits tut mir dann mein Schuhherzchen sehr wej, wenn ich sehe was der Schuh oder Stiefel so alles mitmachen muss, andererseits freue ich mich auch auf eine Fortsetzung der schonungslosen Behandlung, meist wölbt sich dann auch etwas.

Besonders "traurig" bin ich dann, wenn sich herausstellt, dass jedes mal wenn ich diese malträtierten Schuhe sehe, es das letzte mal sein kann und dann am nächsten Tag neue Schuhe ihren Dienst antreten. Ich trauere dann immer um die schönen Exemplare und denke, wenn es für andere nicht so ungewöhnkich wäre, diese ausgedienten Schuhe oder Stiefel dann zu bekommen. Ich bin mir sicher, der "tratsch" wäre dann im vollen Gang.

Wenn ich an meine Arbeitsstelle denke, freue ich mich auch immer auf den "schuhpark" einer unserer drei Verwaltungsangestellten. eine atraktive Dame hat meiner Einschätzung nach die Schuhgröße 40 oder 41 und einen etwas breiten Fuß. Das hindert sie aber nicht daran, modische Schuhe und Stiefel zu tragen. Diese Mitarbeiterin ist eigentlich für jeden Quatsch zu haben, aber ich traue mich nicht, sie nach ihren getragenen Stiefeln zu fragen, zumal ich nir Tratsch bei den teilw. sehr konservativen Mitarbeitern nicht erlauben kann, einige kennen auch meine Frau, die ja von meiner Leidenschaft nichts weis.

Letzlich, vor ca.4 Wochen, hatte sie auch super tolle Stiefel an, die schon sehr mitgenommen waren. In einem Gespräch mit ihrer Kollegin erzählt sie, dass sie heute bei dem Mistwetter mit dem Rad gekommen war und ihre ältesten Stiefel deswegen angezogen hat. Mir war das auch klar, denn diese tollen Teile hatte ich vorher nie gesehen, und hinterher auch nicht mehr.

Wie soll man es bloß anstellen, solche tollen Schuhe zu bekommen? Auf Trödelmärkten sieht man natürlich die Trägerinnen und die getragenen Schuhe, aber so kann man den Alterungsprozess ja miterleben.

Habt Ihr schon mal Schuhe von Mitarbeiterinnen bekommen/ergattern können?

Noch eine Frage an Dich, Bernie: Probierst Du auch, die Stiefel an? Welche Schuhgröße hast Du?
Was machst Du, wenn Duumbedingt Deine Füße in die tollen Stiefel stecken möchtest?

Wäre schön, darüber zu lesen

Gruß Josel
 Re: Arbeitsstiefel 20.05.2005 (16:48 Uhr) bernie1
Hallo Josel

Ich würde sehr gerne Damenstiefel (im geliebten 80-er Stiel) probieren. Da ich aber 45-er Haxen mein Eigen nenne, ist das leider nicht möglich. Zu große Damenstiefel turnen mich auch nicht so sehr an wie z. B 38 oder 39. In den 80-ern konnte ich dies noch genießen, aber dazu mehr in folgenden Beiträgen!

Gruß: Bernie
 Re: Arbeitsstiefel 25.05.2005 (19:46 Uhr) Josel
Hi Bernie,

ich gebe Dir in Bezug auf die 80´iger Recht: Die Schuhmode fand ich da auch am besten. Zum einen die Stiefellettenmode mit den Krempelschäften, die Farbe der Stiefelchen, oft schönes rot, die Kickers und die Cowboys. Ebenso waren, glaube ich, die schönen Pumps mit schmalem Stilettoabsatz in schwarz in.; einfach toll. Deshalb finde ich die Schuhmode z.Zt. super, da zumindest die Pumps und wie ich schon geschrieben habe die Cowboys wohl in Mode sind bzw. kommen. Übrigens, ich war vor kurzem mit unserer Tochter bei Schwimmmeisterschaften, wo die Eltern als Betreuung erwünscht waren. Da hatte ich ein tolles erlebnis mit sog. Hochfrontpumps. Am liebsten hätte ich sie mir "mitgenomen", aber klauen macht man nicht. Berühren und befühlen konnte ich diese aber unauffällig schon. Dazu später mehr.

Gruß Josel
 Re: Arbeitsstiefel 01.02.2008 (00:44 Uhr) Stiefelwurm
Wie ein Traum! Aber bitte beschreibe, wie ihre Stiefel dufteten!

Gruss

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