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 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
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 altmodische Damenstiefel 16.06.2005 (18:04 Uhr) bernie1
Hallo Freunde

Ich befürchte, das nachfolgend geschilderte Erlebnis geht etwas am Thema dieses Forums vorbei, weil es mit Anprobieren nichts zu tun hat. Aber mit tollen Stiefeln und ich denke, besser eine schlechte Story, als gar keine!

Die 90er Jahre waren selbst für 80er-Schuhliebhaber sehr interessant, da nun die älteren oder altmodischen Schuhe un Stiefel von ihren Besitzerinnen oft nicht mehr sehr schonend, oder gar  zu Tode gelaufen wurden um im Schuhschrank für die moderneren (meiner Meinung nach uninteressanten) Plateau-Schuhe und Stiefel Platz zu schaffen. Dazu hätte ich einige Erlebnisse, aber das tollste  vielleicht jetzt:

Eines Tages, so anfangs der 90er parkte ich an der  Tankstelle um den Innenraum meines ersten Auto´s  zu reinigen. Ich betätigte soeben einen der Staubsaugerautomaten, als eine extrem toll aussehende, junge Dame, ebenfalls zur Innenreinigung zufuhr und ihr weißes Golf-Cabrio neben mein Auto parkte. Ich kannte die Schöne flüchtig und wusste, dass sie leider schon vergeben war.Als die flotte Puppe aus dem Auto stieg, sah ich ihre tollen, hellgrauen,  (zu dieser Zeit bereits) altmodischen Stiefel mit hohen, sogenannten Bleistiftabsätzen, mit umgelegter Stulpe knapp unter dem Knie endend, welche mich  enorm beeindruckten, weil sie offensichtlich zur Alltags- bzw. Arbeitskleidung degradiert wurden. Flecken oder starke Beschädigungen an den Stiefeln konnte ich nicht feststellen, sie waren nach Meinung der Besitzerin lediglich altmodisch und das reichte offensichtlich aus, sie für minderwertigere Anlässe oder Tätigkeiten zu tragen. Weiters trug sie ein altes, fleckiges Jeanskleid und eine gelbe, ebenfalls fleckige Bluse, welche (samt Jeanskleid) sicher schon bei Wohnungsrestaurations- oder Ausmalarbeiten verwendet wurde.  Die Vorstellung, dass sie in diesem Outfit (samt den Stiefeln) nächstens die Wände ihrer Wohnung  ausmalen würde, brachte mich fast um den Verstand.  Ich stellte sofort die Reinigungstätigkeit an meinem PKW ein und beobachtete die emsige Biene unauffällig aus nächster Nähe. Sie zog eine uralte, ebenfalls fleckige, hässliche Wollweste mit großen Holzknöpfen über, warf eine Münze in den Staubsauger, öffnete beide Türen sowie den Kofferraum und begann fleißig mit der Reinigung der Sitze. Es war einfach toll, anzusehen, wie abwechselnd, von der Fahrerseite und von der Beifahrerseite die traumhaften, gestiefelten Beinchen herausragten. Sie blickte mehrmals in meine Richtung und merkte sicherlich, dass ich bereits Stielaugen hatte. Plötzlich stieg sie aus dem PKW und klappte beide Stulpen ihrer Stiefel hoch, vermutlich, um ihre Strumpfhose nicht zu beschädigen. Anschließend kniete sich neben die Türschwelle auf den Betonboden um den Fußraum zu bearbeiten. Ich war enorm erregt, und obwohl ich es nicht für möglich hielt, sollte es noch eine Steigerung geben.

Als sie die Reinigung beendet hatte fragte sie mich, ob ich mit dem Hochdruckreiniger vertraut sei. Der Hochdruckreiniger war mit einem Münzeinwurf und einer Zeituhr versehen und nach Bezahlung konnte man selbst, per Hand, kalt, heiß und oder mit Waschmittelzusatz waschen Mein Gesicht färbte sich sicher dunkelrot, als sie mich fragte und ich sagte ja und bot ihr sofort an, ihren PKW zu waschen. Sie erwiderte, dass sie mich nicht von der Arbeit abhalten wolle und sie in Zukunft mit diesem Gerät vertraut sein möchte. Sie fuhr fort, dass sie zunächst selbständig mit der Autowäsche beginnen werde. Ich könne, so es Probleme gäbe, ja immer noch hinzukommen und ihr Instruktionen erteilen. Ich stimmte zu setzte mich in mein Auto und beobachtete das nun Folgende mit Stielaugen.

Sie parkte ihr Cabrio in die Waschbox und stieg aus dem Auto. Das Geräusch der Absätze auf den nassen Fliesen, war gut hörbar und betörend. Sie warf eine Münze in den Einwurf und ergriff den Schlauch des Hochdruckreinigers. Sie hantierte hektisch und ungeübt damit herum und ich dachte mir, dass sie sich gleich ungewollt duschen würde wenn sie die Düse in ihre Richtung halten würde. Sie benütze sicher noch nie zuvor eine derartige Wascheinrichtung. Ich hatte Mitleid mit den tollen Stiefeln und dies nicht unbegründet. Nach längerem, verzweifeltem Herumfuchteln kam endlich das Wasser und spritzte sporadisch und stoßweise mit Hochdruck aus der Düse, wobei sie durch den Rückstoß mehrmals zurückschreckte und beinahe über den Schlauch stolperte. Anschließend kam das Wasser wieder stoßweise in unkontrollierten Mengen aus der Düse. Der Wasserstrahl traf alles, nur nicht ihren PKW, da sie aufgrund des Rückstoßes immer wieder die Richtung verfehlte. Aus der Entfernung sah es aus, als würde sie auch ihre Schuhspitzen treffen, wonach sie wieder abzuckte und den Auslöser an der Pistole losließ. Jedes mal schreckte sie ab und gab einen kurzen, schreienden Laut von sich. Ich war sehr erregt, da ihre Stiefel bereits mehr Wasser schluckten, als ihr PKW abbekam aber dennoch bat sie mich nicht um Hilfe. Ich ging ich zu ihr in die Box und machte sie mit der Funktionsweise des Waschautomaten vertraut. Ein wahrlich toller Anblick, beide Stiefel färbten sich auf Grund der Nässe im Zehen- und Ristbereich schwarz und auch das Leder beider Absätze war triefend nass und immer wieder dieses hallende Geräusch der Absätze. Mein bester Freund mußte eine Zerreißprobe über sich ergehen lassen.

Sie merkte sicher, dass mich ihre Stiefel sehr interessieren würden, da sie lächelte und geräuschvoll auf den nassen Fliesen der Waschbox herumstiefelte. Ich zeigte ihr die notwendigen Handgriffe und die Einstellung und übergab ihr anschließend den Wasserschlauch. Sie wusch, zwar nicht professionell, aber wirtschaftlicher ihren PKW. Ich genoss noch die schönen, aber viel zu kurzen Augenblicke, in denen sie den ein oder anderen Wasserstrahl , gewollt
oder ungewollt, auf die Stiefel richtete.

Nach Beendigung des Waschganges bedankte sie sich sehr freundlich über die Instruktion. Ich riet ihr, das nächste mal Gummistiefel anzuziehen um nicht ihre schönen Stiefel derart zu durchnässen. Sie antwortete, dass sie keine Gummistiefel besitzen würde und ihre Lederstiefel ohnehin altmodisch seien und keinen mehr vom Hocker hauen würden. Ich antwortete, sie solle sich bloß nicht täuschen, denn das sei beinahe passiert. Sie lächelte süß und wir verabschiedeten uns und gingen unsere Wege.


Gruß,

Bernie
 Re: altmodische Damenstiefel 16.06.2005 (19:31 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

für mich ist das kein schlechtes sondern sehr gutes Erlebniss.
Wenn Dich der Teufel wohl noch mehr geritten hätten, hättest Du sicherlich gefragt, ob die Stiefel wohl Deine werden könnten, was?

Schreib ruhig auch die anderen Sachen, die Du angedeutet hast. Mich interessieren sie sehr. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, kann ich auch was tolles in der Richtung schreiben.

Gruß Josel
 Re: altmodische Damenstiefel 18.06.2005 (05:12 Uhr) Josel
Hi Bernie,

habe ich im letzten Beitrag vergessen: hat sie mit ihren Knien  die Stiefel auf dem Betonboden bearbeitet bzw. als Unterlage benutzt? Konntest Du da anschließend Abschürfungen sehen?

Gruß Josel
 Re: altmodische Damenstiefel 20.06.2005 (10:36 Uhr) bernie1
Hallo Josel!

Obwohl sich die schöne Putzfee überhaupt keine Mühe gab, auf den Zustand dieser edlen Stiefel Rücksicht zu nehmen, konnte ich, nachdem sie sich erhob, keine Beschädigungen sehen. Sie waren an diversen Stellen zwar ziemlich dreckig (an der Stelle, wo sie kniete werden ja auch  Fußmatten ausgestaubt), aber nach der Hochdruck-Reinigung waren auf dem nassen Leder keinerlei  Marken oder Schleifspuren zu sehen. Diese kamen sicherlich später, in Situationen, bei denen ich unglücklicherweise nicht anwesend sein konnte. Aber allein ihre abwertende Einstellung zu den, ihrer Meinung nach unattraktiven Dingern, welche bei vielen Männern dennoch Bewunderung hervorrufen, und ihre Bereitschaft, mit diesen Stiefeln sicherlich alles zu tun, war erlebenswert und für mich sehr interessant. Auch die bloße  Vorstellung, in welchen Situationen oder bei welchen Tätigkeiten diese Stiefel später wohl noch getragen wurden, ist ja auch äußerst  interessant.

Gruß

Bernie
 Re: altmodische Damenstiefel 20.06.2005 (13:35 Uhr) Josel
Hallo Bernie,

ganz meine Meinung. Ich gluabe, die Stiefel haben/hatten wohl noch sehr viel zu ertragen...

Danke für die Antwort

Josel

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