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 Fremde Schuhe heimlich anprobieren
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 Kein Betreff 30.05.2005 (22:25 Uhr) bernie1
Hallo zusammen!

Da mich Stiefel so ab den 80-ern zunehmend interessierten und ich viel Zeit und Energie in meine Vorliebe investierte, wüsste ich noch viele tolle Erlebnisse, aber zunächst einmal dieses:

Ich war Mitte der 80-er  sehr sehr schüchtern und deshalb konnte man meine erste Freundin nicht unbedingt eine Augenweide nennen. Aber alles im Leben hat eben nicht  nur Nachteile, sondern auch Eigenschaften, denen man etwas Positives abgewinnen kann. So trug eben meine Ex zwar ausschließlich Schuhe mit flachen Absätzen, strapazierte diese aber ungmein, da sie sehr breite Füße hatte, etwas übergewichtig (mollig) und eher ungeschickt war. Schuhe behandelte sie wie normale Gebrauchsgegenstände, ohne sie viel zu pflegen oder sonst darauf zu achten.

Nach schwerer geistiger Vorbereitung konnte ich sie irgendwie überreden, ihr mit meinem hart verdienten Taschengeld Stiefel zu kaufen. Nach langem überreden  willigte sie ein, mit der Bedingung, dass diese bei mir zu Hause deponiert werden müssten, zumal ihre Eltern davon nichts mitbekommen sollten. Es war, glaube ich, Ende Jänner, der Ausverkauf begann und wir  gingen in einen örtlich ansässigen Schuhdiscounter, wo wir uns an den Regalen selbst bedienen konnten. Sie griff immer zu den eher flacheren Modellen und ich natürlich zu den hohen. Es war wie Weihnachten und Ostern zusammen, als sie die von mir auserwählten Stiefel anprobierte und völlig ungeübt über den Teppich stapfte. Es waren dunkelblaue Glattlederstiefel, eher schlicht verarbeitet, mit etwa 10 cm hohen, lederbespannten, schlanken Absätzen.  Nach einiger Überredungskunst erlaubte sie mir, diese Stiefel zu kaufen und wir gingen sofort in den nächstgelegenen Park. Sie zog diese heißen Dinger an und posierte auf der Parkbank. Anschließend kletterte sie auf die  Metallrutsche (Kinderrutsche) und rutschte kniend hinunter. Das schleifende Geräusch, das das Leder an der glatten Rutsche verursachte, war zuviel für mich und ich spritzte ab.

Nach einem kurzen Spaziergang (mit Ständer in der Hose) begleitete ich sie nach Hause und nahm die Stiefel, wie vereinbart,  in der Einkaufstasche an mich. Im Keller meines elterlichen Wohnhauses musste ich die Stiefel natürlich einer genauen Untersuchung unterziehen. Trotz unsensibler Behandlung wiesen sie noch einen ziemlich neuen Zustand auf (was sich natürlich bald ändern sollte). Die versuchte Anprobe verlief enttäuschend , leider waren sie mindestens drei Nummern zu klein. Aber dennoch war ich glücklich, erstmals solche Stiefel mein Eigen nennen und mit ihnen tun und lassen zu können, was ich eben wollte.

Die nächsten Tage und Wochen waren einfach unvergesslich. An den Wochenenden traf ich mich mit meiner Ex, um mit ihr ausgedehnte Waldspaziergänge zu machen. Dort waren wir ungestört und sie konnte, zu meiner Erregung, in sämtliche Pfützen herumstapfen, ehe sie die Stiefel auszog und die meiste Erde und den Dreck durch grobes Zusammenschlagen der Stiefel größtenteils entfernte.

Im darauffolgenden Sommer ging die Beziehung zu Ende und solche tollen Erlebnisse sollten sich in späteren Beziehungen leider nicht mehr wiederholen. Die Stiefel bereichern heute noch meine Sammlung und erzählen bei der Durchsicht der Sammlung manch tolle Geschichte.


Gruß: Bernie

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